Rezept Ysop Info

 
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Küchentipp: Keine Angst vor dem Silvesterkater !
Ein Rezept von Franz Josef Strauß: Eine kleine Dosis Rizinusöl vor der Feier und zwischendurch jede Stunde eine Scheibe Speck.

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StartDatumTitel & Details
05:35:00 29.05.2012 Wissenshunger
04:35:00 30.05.2012 Wissenshunger
05:30:00 31.05.2012 Wissenshunger
Informationen zum Rezept:

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- - Ysop
- - Hyssopus officinalis
Zubereitung des Kochrezept Ysop - Info:

Rezept - Ysop - Info
Volkstuemliche Namen: Hysop, Ispenkraut, Weinespenkraut, Eisewig, Eisop, Kirchenseppli, Klosterysop, Joseph, Ysopkraut, isop, Josop, Ispen, Eisenkraut, Bienenkraut, Masskraeutel, Essigkraut, Ibsche Heimat: Der Ysop stammt urspruenglich aus Suedeuropa und Vorderasien. Er kommt auch in Suedrussland und bis zum Altai wildwachsend vor. In der Natur findet man ihn an sonnigen, steinigen und kalkhaltigen Plaetzen. Seit alten Zeiten wird er als Heilpflanze benutzt. Botanischer Steckbrief: Der Ysop gehoert in die Familie der Lippenbluetler (Labiatae). Er bildet kleine Halbstraeucher, die 30-60 cm hoch werden. Die Stengel sind vierkantig und verholzen. Die schmalen, lanzettfoermigen Blaetter, die in Quirlen um die Stiele angeordnet sind, haben eine dunkelgruene Farbe; sie sind behaart und mit Oeldruesen besetzt. Von Juli bis August oeffnen sich in den Blattachseln huebsche Blueten, die zierliche Scheinaehren bilden. Sie sind meist leuchtend blauviolett gefaerbt, manchmal auch rosa oder weiss. Heilkraeftige Wirkstoffe: Die Pflanze enthaelt aetherische Oele, den Bitterstoff Hesperidin, Gerbstoffe und Harz. Ysop foerdert die Verdauung; er wirkt magenstaerkend, leicht wassertreibend, schleimloesend und entkrampfend. Geschmack und Wuerze: Die Blaetter riechen sehr wuerzig, ein wenig in Richtung Minzenaroma. Sie schmecken leicht bitter. Anbau im Garten: Der kleine Halbstrauch gehoert zu den anspruchslosen Gewaechsen im Kraeutergarten. Er braucht lockeren, trockenen Boden, etwas Kalk und viel Sonne. Am besten behandeln Sie ihn aehnlich wie Thymian. Sie koennen Ysop im Fruehling unter Glas oder in Schalen auf der Fensterbank aussaeen. Die Samen werden nur duenn mit Erde bedeckt und feucht gehalten. Die jungen Pflanzen versetzen Sie mit 25x30 cm Abstand, nachdem der Boden mit etwas Kompost und Algenkalk vorbereitet wurde. Vorgezogene Stauden bekommt man in Gaertnereien. Sie lassen sich durch Teilung und Stecklinge vermehren. In rauhen Gegenden brauchen die Straeucher einen Frostschutz aus Kiefernreisig. Ernte und Aufbewahrung: Blaetter und junge Triebspitzen koennen sie laufend abpfluecken und frisch verwenden. Zum Trocknen schneiden Sie das Kraut waehrend der Bluete. Es muss schnell und dicht verschlossen werden, weil es sonst rasch die Wuerzkraft verliert. Verwendung in der Kueche: Geben Sie Ysopblaetter nur in kleinen Portionen an Salate, Saucen, Bohnengemuese, Kartoffelsuppe und Ragout. Er verleiht den Gerichten eine sehr aparte Note. Auch zu Bowle ist das Kraut, aehnlich wie Waldmeister, zu gebrauchen. Verwendung in der Hausapotheke: Ysop-Tee wird mit heissem Wasser aufgebrueht. Mit Honig gesuesst, koennen Sie ihn als Hustentee trinken. Er loest Verschleimungen der Luftroehre. Ungesuesst regt er den Appetit an und wirkt beruhigend auf den Magen. Weitere Verwendungsmoeglichkeiten: Zusammen mit Salbei kann Ysop zu einem doppelt starken Tee aufgegossen werden, der gegen naechtliches Schwitzen hilft. Historische Verwendung: "In den ersten christlichen Jahrhunderten wurde diese jetzt so bekannte und geschaetzte Handels-, Zier- und Arzneipflanze als Sprengwedel (fuer Weihwasser) benuetzt", weiss ein Kraeuterbuch aus dem vorigen Jahrhundert zu berichten. Der Ysop war wohl immer ein heiliges Kraut; die Franzosen nennen ihn deshalb auch "herbe sacre". Achtung: Bei Schwangerschaft keinen Ysop verwenden.

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