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| Kochrezept / Rezept Steirische Kuerbiskerne |
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| Rezept Hits: 5237 |
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Küchentipp: Neroli (Orangenblüte) !
Stark beruhigend, spannungslösend, antidepressiv.
Orangenblütenöl eignet sich als das „Herz“ einer Blüten-
Mischung. Es passt gut zu Bergamotte, Jasmin, Lavendel, Rose,
Rosmarin, Sandelholz und Zitrone. |
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| Informationen zum Rezept: |
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| Nährwert: |
0 KJ / 0 Kcal. * |
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| Einkaufsliste / Zutaten: |
| Zutaten für: 1 Portionen / Stück |
| Zubereitung des Kochrezept Steirische Kuerbiskerne: |
Rezept - Steirische Kuerbiskerne
Die reifen Kerne des Kuerbisses werden als Knabberkerne verwendet, in
verschiedene Backwaren beigemischt oder zu Kuerbiskernoel verpresst.
Die Kuerbisart Cucurbita pepo styriaca - der steirische Sommer- oder
Oelkuerbis - liefert die weichschaligen Kuerbiskerne. Sie
unterscheiden sich rein aeusserlich von den anderen durch die
dunkelgruene Farbe und die Groesse der Kerne. Beim Verzehr faellt
einem sofort der nussartige Geschmack auf, der sie gegenueber den
andere Sorten auszeichnet.
Auch bildet sich bei allen anderen Sorten eine harte Schale und den
Kern, die meist entfernt wird, wobei viele Mineralstoffe und
Spurenelement verloren gehen.
Von den Inhaltstoffen her enthalten die steirische Kuerbiskerne
bedeutende Mengen wertvolles Pflanzenoel mit ungesaettigten
Fettsaeuren. Vor allem die wichtige Linolsaeure. Weiters sind sie
reich an Kalium, Magnesium, Calcium sowie Phosphor. Sie weisen auch
essentielle Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Mangan und Selen auf.
Darueberhinaus befindet sich in dieser Art von Kuerbiskernen ein
hoher Anteil an Fermenten und Vitaminen, besonders Vimanin E.
Die Zusammensetzung in Zahlen: Wasser: 8%; Oelgehalt: 45 - 50%
davon mehr als die Haelfte ungesaettigte Fettsaeuren, hauptsaechlich
Linolsaeure; Eiweiss: 30 - 35%; Kohlenhydrate: 6 - 8%;
Mineralstoffe und Spurenelemente: 4 - 5%;
Mineralstoffe: Phosphor, Calcium, Kalium, Magnesium;
Spurenelemente: Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen;
Vitamin E: 15 - 30 mg/ 100g;
Brennwert: 100g = ca. 2.580 kj = ca. 680 kcal
Wirkung: Die in den Kuerbiskernen enthaltene Linolsaeure vermag den
Cholesterinspiegel zu senken. Sie aktiviert den Zellstoffwechsel und
hilft auch bei Uebergewicht Fettpolster abzubauen. Der Tagesbedarf an
Linolsaeure liegt bei 6-10 Gramm und muss durch die Ernaehrung
zugefuehrt werden.
In der Naturmedizin wird sowohl auf einen guenstigen Einfluss der
Kuerbiskerne auf die Prostata als auch auf die Harnblasenmuskulatur
hingewiesen. Der relativ hohe Gehalt an Selen in den Kuerbiskernen
erhoeht Vitalitaet und Leistungsvermoegen.
Produktion: Der Ertrag an Kuerbiskernen liegt bei 500 - 700 kg / ha. Bei
der Ernte werden die Kerne entweder mit der Hand oder mit einer
Spezialmaschine aus den Kuerbissen schonend entfernt. Die Kuerbisse
selbst bleiben auf dem Feld als natuerlicher Duenger liegen. Nach der
Ernte werden die Kerne sorgfaeltig getrocknet, sortiert und
gebuerstet.
Verwendung: Die Kuerbiskerne koennen wegen ihres angenehmen Geschmacks
so gegessen werden wie sie sind. Sie koennen zu Salaten und zu Muesli
beigemischt werden.
Geriebene Kuerbiskerne eignen sich zur Fuellung von Rouladen, als
Tortenzusatz, als Zutaten fuer Brot und Gebaeck.
* Quelle: Nach: Biologische Landbauprodukte (Bioland)
Wien, 16.1.1996 Erfasst von Rene Gagnaux
Stichworte: Aufbau, Info, Kuerbis, P1
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