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| Kochrezept / Rezept Schwarzkuemmel |
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Küchentipp: Belebende Petersilie !
Frische Petersilie „belebt“ getrocknete Kräuter! Die Frische geht auf die getrockneten Kräuter über und der Unterschied im Geschmack ist verblüffend. Gleiche Mengen frischer Petersilie mit getrocknetem Dill, Basilikum, Majoran oder Rosmarin o.ä. in ein verschließbares Glas geben und einige Stunden wirken lassen.
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| Informationen zum Rezept: |
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| Nährwert: |
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| Einkaufsliste / Zutaten: |
| Zutaten für: 4 Portionen / Stück |
| - - Nigella sativa | | - - Nigella indica | | - - Schwarzkuemmel | | - - Kala jeera | | - - Kalonji | | - - Kalondji; indisch | | - - Schwarze Zwiebelsamen | | - - Cumin, black | | - - Habet el sauda; arabisch | | - - Shoushma; armenisch | | - - Mavrokoko; griechisch | | - - Kala zeera; afghanisch | | - - Nigelle aromatique franzoesisch | | - - Cumin noir; franzoesisch |
| Zubereitung des Kochrezept Schwarzkuemmel: |
Rezept - Schwarzkuemmel
Schwarzkuemmel ist der botanische Name fuer die Pflanze, die wir als
"Gretchen im Busch" kennen. Sie ziert den Garten mit ihren zarten
blauen Blueten und ihren feinen Laub. Die Nigella-Art, die wegen
ihres Samens angebaut wird, ist nahe verwandt, aber nicht ganz so
huebsch anzusehen. Bis zum 17. Jahrhundert war Nigella in Europa
beliebt, die Samen wurden als "schwaerzlich, sehr aehnlich dem
Zwiebelsamen, von scharfem, aber ausgezeichneten suessem Geschmack"
beschrieben. Sie wurden gebraucht fuer Duftwasser und Puder;
gemahlene Samen wurden in ein Stueck Stoff gewickelt und sorgfaeltig
erhitzt, was helfen sollte, den Geruchssinn wieder herzustellen.
In Indien, wo Schwarzkuemmel allgemein als Gewuerz Verwendung findet,
ist die Vielzahl seiner Namen verwirrend. Im Norden des Landes, wo er
wild waechst, heisst er "kala jeera". Auch Kreuzkuemmel kann aber
"kala jeera" oder "shahi jeera", Koenigskuemmel, heissen. Im
groessten Teil Indiens kennt man Nigellasamen als "kalonji"
(schwarzen Zwiebelsamen).
Aussehen: Die Pflanze - hauptsaechlich in Indien angebaut, aber auch
in Westasien, Suedeuropa und dem mittleren Osten heimisch - wird aus
Samen gezogen, ist einjaehrig und winterfest, und wird etwa 60 cm
hoch. Sie hat zackige grau-gruene Blaetter und kleine,
fuenfblaettrige weisse Blueten.
Die Samenkapseln werden eingesammelt, wenn sie reif sind, jedoch ehe
sie platzen. Sie werden dann getrocknet und zerdrueckt, damit der
Samen leicht herausgenommen werden kann. Die Samen sind tiefschwarz,
2 bis 3 mm lang und eckig. Sie haben fuenf starke Stacheln.
Aroma: schwach, nussig und herb, wie eine Kreuzung zwischen Mohn und
Pfeffer, erinnert an Oregano.
Verwendung: In Indien wird Schwarzkuemmel ungemahlen zu
Huelsenfruechten und Gemuesen gegeben; gewoehnlich wird er vorher
trocken geroestet, um Aroma und Geschmack zu verstaerken. Man gibt
ihn auch mehreren Gewuerzmischungen bei (z.B. Panch Phoron,
Currypulver, Masala) und streut ihn auf Brot. Nan-Brot, das in den
Tanduroefen aus Lehm in Nordindien gebacken wird, wuerzt man mit
Schwarzkuemmel. Auch im mittleren Osten und in der Tuerkei wuerzt
Schwarzkuemmel Brot.
Gute Kombinationen: Schwarzkuemmel ergaenzt ideal Koriander und
Nelkenpulver sowie Bohnenkraut und Thymian.
* Quelle: Kompiliert: Rene Gagnaux
Stichworte: Gewuerz, Info, P1
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