Rezept Moosbeer Kissel (Kisel iz kljukwy)

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.
Kochrezept / Rezept Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)

Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)

Kategorie - Suessspeise, Kalt, Moosbeere, Info, Russland Rezepte Kochrezepte Kochen
Druckversion
Rezept bewerten
Rezept weiterempfehlen
Kommentar erstellen/anzeigen
Einkaufsliste per SMS
Kennwort: HANDY rezept 27909
senden an: 84141
Anleitung zum empfangen!
Rezept Hits: 5061 Bewertung: Bewertung für das Rezept 
Kommentare: 0 Versendet: 0

Küchentipp: Ist das Ei schon gekocht? !
Es gibt einen guten Trick um festzustellen, ob ein Ei noch roh oder schon gekocht ist. Lassen Sie es ganz rasch auf der Tischfläche kreisen. Dreht es sich ruhig um die eigene Achse, dann ist es gekocht; kreist es schlecht und wackelt, dann ist es noch roh.

Anzeigen / Werbung
Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 4 Portionen / Stück
400 g Moosbeeren
150 g Kartoffelstaerke
100 g Zucker; Menge anpassen, je nach Saeure der Beeren bis zur doppelten Menge
- - Zucker; zum Ausstreuen
- - Sahne
Zubereitung des Kochrezept Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy):

Rezept - Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)
Das Wort "kisel" leitet sich von "kisslyj" ab, was in den alten slawischen Sprachen soviel wie 'sauer' oder 'faul werden', 'gaeren' im Sinn von 'verderben' bedeutete. Man setzte sauer Gewordenes mit Verdorbenem gleich. Erst als man gelernt hatte, aus leicht gaerendem Getreide und Mehl "Kiseli" herzustellen, entwickelte sich das Wort zu einem Synonym fuer eine Leckerei. Die russischen Woerter "kisslyj" und "kisel" kommen in der Bedeutung 'Leckerei' zunaechst im slawischen Bereich vor. Daran laesst sich erkennen, dass gerade das alte Reich die Heimat dieser Speise ist. Dafuer spricht ausserdem, dass die wichtigsten Getreidearten Nordwestrusslands Hafer und Roggen waren und die aeltesten "Kiseli"-Sorten ebenfalls aus Hafer und Roggen bestanden. "Kiseli" sind heute geleeartige Desserts - Roter Gruetze aehnlich -, die mit Kartoffelstaerke angedickt werden. Ihren Grundgeschmack erhalten sie durch frisches, gekochtes und getrocknetes Obst oder Beeren, Beerenpueree und Saefte, Milch, Tee, Kakao, Schokolade, Kaffee, Nuesse, manchmal sogar durch Butter oder Eier. Heutzutage sind die "Kiseli" eher von fluessiger Konsistenz. Bis in das 19. Jahrhundert jedoch waren "Kiseli" steif wie Suelze und sauer. Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden mit der Verbreitung der Kartoffelstaerke die sauren "Kiseli" durch suesse verdraengt, die man aus Beeren zubereitete. Die suessen fanden zunaechst im Baltikum, in Polen und Belorussland Verbreitung; spaeter gelangten sie nach Russland, wo sie rasch sehr populaer wurden. Man unterscheidet drei Arten von "Kiseli", dicke, mitteldicke und fluessige. Letzere werden mit Maisstaerke zubereitet, die um die Haelfte weniger eindickt als Kartoffelstaerke. Deshalb muessen "Kiseli" unter Beigabe von Maisstaerke 5 Minuten lang gekocht werden, was bei solchen mit Maisstaerken nicht noetig, ja falsch ist. Waehrend der Zubereitung muss die Fluessigkeit in sechs Teile geteilt werden: In einem Teil wird die Staerke, in den restlichen Fuenf der Zucker ausgeloest und gekocht. Bereitet man groessere Mengen zu, fuegt man nach und nach neu angeruehrte Staerke- und Zuckerloesungen der bereits existierenden Geleemasse zu. Generell gilt: auf 1 Tasse Fluessigkeit kommen * bei dicken "Kiseli" 1 Essloeffel Kartoffelstaerke * bei mitteldicken 2 Teeloeffel Kartoffelstaerke * bei duennfluessigen 1 Teeloeffel Kartoffelstaerke oder 2 Teeloeffel Maisstaerke. Zucker wird je nach Geschmack verwendet, wobei man allerdings folgende Regel beruecksichtigen sollte: je mehr Kartoffelstaerke, umso mehr Zucker. Das Rezept Die Moosbeeren in einem emaillierten oder Steintopf zerstampfen und ausdruecken. Zu dem Saft soviel kaltes Wasser zufuegen, dass sich genau 6 Tassen Fluessigkeit (bezogen auf die Zubereitung mit 400 g Moosbeeren) ergeben. Ein Sechstel abschoepfen, in einen Topf giessen und mit der Kartoffelstaerke verruehren. Zu der uebrigen Fluessigkeit Zucker nach Geschmack geben, verruehren und zum Kochen bringen. Die Kartoffelstaerke in den siedenden Sirup eingiessen. Unter staendigem Ruehren nochmals zum Kochen bringen. Falls sich Kluempchen bilden, filtern. Eine Stein- oder Porzellanform mit Wasser ausspuelen, mit etwas Zucker ausstreuen und den Sirup hineingeben. Kaltstellen. Wenn der Kisel fertig ist, auf einen grossen Teller stuerzen. Mit geschlagener Sahne servieren. Varianten * Die Moosbeeren durch rote oder schwarze Johannis- oder andere Beeren ersetzen. * Statt geschlagener Sahne Mandelmilch reichen. :Fingerprint: 21511273,101318727,Ambrosia

Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken
Weihnachtsmenü - wie isst und feiert man in Schweden zu Weihnachten ?Weihnachtsmenü - wie isst und feiert man in Schweden zu Weihnachten ?
In Schweden fällt die Weihnachtstradition etwas anders aus, als wir es in Deutschland kennen. Weihnachtlich geschmückt wird, wie auch in Deutschland, in den meisten Haushalten zum ersten Advent.
Thema 15929 mal gelesen | 10.12.2007 | weiter lesen
Chicoree, Rosenkohl und Möhren wichtige Vitamine für den JahresbeginnChicoree, Rosenkohl und Möhren wichtige Vitamine für den Jahresbeginn
Im Januar, Februar und März zeigt sich das Wetter am liebsten kalt, nass und grau. Nie waren die Bäume kahler als jetzt, und die Menschen sehnen sich nach Sonne und ersten grünen Knospen.
Thema 7052 mal gelesen | 17.12.2007 | weiter lesen
Champignons, Pfifferlinge, Trüffel - Alles über PilzeChampignons, Pfifferlinge, Trüffel - Alles über Pilze
Im Garten sorgen sie für genervte Blicke, auf den Tellern aber für ein glückseliges Hmmmmm: Pilze kommen im Herbst besonders frisch in die Gemüseauslage und auf den Wochenmarkt, wollen aber sorgsam behandelt werden.
Thema 15008 mal gelesen | 15.10.2007 | weiter lesen


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005, 2006, 2007, 2008 All rights reserved.| Serverload: % |