Rezept Moosbeer Kissel (Kisel iz kljukwy)

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.
Kochrezept / Rezept Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)

Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)

Kategorie - Suessspeise, Kalt, Moosbeere, Info, Russland Rezepte Kochrezepte Kochen
Druckversion
Rezept bewerten
Rezept weiterempfehlen
Kommentar erstellen/anzeigen
Einkaufsliste per SMS
Kennwort: HANDY rezept 27909
senden an: 84141
Anleitung zum empfangen!
Rezept Hits: 4975 Bewertung: Bewertung für das Rezept 
Kommentare: 0 Versendet: 0

Küchentipp: Zuckerarmes Rhabarberkompott !
Für Rhabarberkompott braucht man weniger Zucker, wenn man etliche Erdbeeren und eine Prise Salz mitkocht.

Anzeigen / Werbung
Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 4 Portionen / Stück
400 g Moosbeeren
150 g Kartoffelstaerke
100 g Zucker; Menge anpassen, je nach Saeure der Beeren bis zur doppelten Menge
- - Zucker; zum Ausstreuen
- - Sahne
Zubereitung des Kochrezept Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy):

Rezept - Moosbeer-Kissel (Kisel iz kljukwy)
Das Wort "kisel" leitet sich von "kisslyj" ab, was in den alten slawischen Sprachen soviel wie 'sauer' oder 'faul werden', 'gaeren' im Sinn von 'verderben' bedeutete. Man setzte sauer Gewordenes mit Verdorbenem gleich. Erst als man gelernt hatte, aus leicht gaerendem Getreide und Mehl "Kiseli" herzustellen, entwickelte sich das Wort zu einem Synonym fuer eine Leckerei. Die russischen Woerter "kisslyj" und "kisel" kommen in der Bedeutung 'Leckerei' zunaechst im slawischen Bereich vor. Daran laesst sich erkennen, dass gerade das alte Reich die Heimat dieser Speise ist. Dafuer spricht ausserdem, dass die wichtigsten Getreidearten Nordwestrusslands Hafer und Roggen waren und die aeltesten "Kiseli"-Sorten ebenfalls aus Hafer und Roggen bestanden. "Kiseli" sind heute geleeartige Desserts - Roter Gruetze aehnlich -, die mit Kartoffelstaerke angedickt werden. Ihren Grundgeschmack erhalten sie durch frisches, gekochtes und getrocknetes Obst oder Beeren, Beerenpueree und Saefte, Milch, Tee, Kakao, Schokolade, Kaffee, Nuesse, manchmal sogar durch Butter oder Eier. Heutzutage sind die "Kiseli" eher von fluessiger Konsistenz. Bis in das 19. Jahrhundert jedoch waren "Kiseli" steif wie Suelze und sauer. Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden mit der Verbreitung der Kartoffelstaerke die sauren "Kiseli" durch suesse verdraengt, die man aus Beeren zubereitete. Die suessen fanden zunaechst im Baltikum, in Polen und Belorussland Verbreitung; spaeter gelangten sie nach Russland, wo sie rasch sehr populaer wurden. Man unterscheidet drei Arten von "Kiseli", dicke, mitteldicke und fluessige. Letzere werden mit Maisstaerke zubereitet, die um die Haelfte weniger eindickt als Kartoffelstaerke. Deshalb muessen "Kiseli" unter Beigabe von Maisstaerke 5 Minuten lang gekocht werden, was bei solchen mit Maisstaerken nicht noetig, ja falsch ist. Waehrend der Zubereitung muss die Fluessigkeit in sechs Teile geteilt werden: In einem Teil wird die Staerke, in den restlichen Fuenf der Zucker ausgeloest und gekocht. Bereitet man groessere Mengen zu, fuegt man nach und nach neu angeruehrte Staerke- und Zuckerloesungen der bereits existierenden Geleemasse zu. Generell gilt: auf 1 Tasse Fluessigkeit kommen * bei dicken "Kiseli" 1 Essloeffel Kartoffelstaerke * bei mitteldicken 2 Teeloeffel Kartoffelstaerke * bei duennfluessigen 1 Teeloeffel Kartoffelstaerke oder 2 Teeloeffel Maisstaerke. Zucker wird je nach Geschmack verwendet, wobei man allerdings folgende Regel beruecksichtigen sollte: je mehr Kartoffelstaerke, umso mehr Zucker. Das Rezept Die Moosbeeren in einem emaillierten oder Steintopf zerstampfen und ausdruecken. Zu dem Saft soviel kaltes Wasser zufuegen, dass sich genau 6 Tassen Fluessigkeit (bezogen auf die Zubereitung mit 400 g Moosbeeren) ergeben. Ein Sechstel abschoepfen, in einen Topf giessen und mit der Kartoffelstaerke verruehren. Zu der uebrigen Fluessigkeit Zucker nach Geschmack geben, verruehren und zum Kochen bringen. Die Kartoffelstaerke in den siedenden Sirup eingiessen. Unter staendigem Ruehren nochmals zum Kochen bringen. Falls sich Kluempchen bilden, filtern. Eine Stein- oder Porzellanform mit Wasser ausspuelen, mit etwas Zucker ausstreuen und den Sirup hineingeben. Kaltstellen. Wenn der Kisel fertig ist, auf einen grossen Teller stuerzen. Mit geschlagener Sahne servieren. Varianten * Die Moosbeeren durch rote oder schwarze Johannis- oder andere Beeren ersetzen. * Statt geschlagener Sahne Mandelmilch reichen. :Fingerprint: 21511273,101318727,Ambrosia

Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken
Ostern eine dekorative Ostertafel gestaltenOstern eine dekorative Ostertafel gestalten
Eine schön dekorierte Ostertafel, ob Frühstücksbrunch oder zum Nachmittagskaffee, vereint traditionellen symbolischen Schmuck mit der Freude an frühlingshafter Pracht.
Thema 7541 mal gelesen | 03.03.2007 | weiter lesen
Die Ernährungspyramide - Grundstein für unsere ErnährungDie Ernährungspyramide - Grundstein für unsere Ernährung
Die Ernährungspyramide gilt als anerkanntes Modell für eine gesunde, ausgewogene Lebensweise. Wer sich nach ihr richtet, vermeidet die typischen Fett-Zuckerfallen, die nicht nur die Kilos in die Höhe schnellen lassen, sondern auch schlapp und müde machen.
Thema 12192 mal gelesen | 15.10.2007 | weiter lesen
Besteck richtig benutzen, ohne Panne durch das DinnerBesteck richtig benutzen, ohne Panne durch das Dinner
Für die einen ist es lediglich eine Frage der Intuition, für die anderen ein Buch mit sieben Siegeln: die korrekte Benutzung des Tischbestecks.
Thema 17317 mal gelesen | 29.11.2008 | weiter lesen


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005, 2006, 2007, 2008 All rights reserved.| Serverload: % |