Rezept Moosbeer Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy)

 
Rezepte und Kochrezepte
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.
Kochrezept / Rezept Moosbeer-Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy)

Moosbeer-Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy)

Kategorie - Dessert
Rezept als PDF laden!
Druckversion

Bookmark: Rezept Moosbeer-Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy)
Rezepte Kochrezepte Kochen
In mein Kochbuch eintragen
Rezept bewerten
Rezept weiterempfehlen
Kommentar erstellen/anzeigen
Einkaufsliste per SMS
Kennwort: HANDY rezept 15688
senden an: 84141
Anleitung zum empfangen!
Rezept Hits: 1974 Bewertung: Bewertung für das Rezept 
Kommentare: 0 Versendet: 0

Küchentipp: verstopfte Pfefferlöscher !
Ein paar Pfefferkörner im Pfefferstreuer verhindern das Verstopfen der Löcher und geben dem gemahlenen Pfeffer außerdem mehr Aroma.

Anzeigen / Werbung
Kochsendungen zum Rezept oder Thema
StartDatumTitel & Details
12:15:00 28.05.2012 Leas KochLust
09:15:00 29.05.2012 Leas KochLust
05:30:00 30.05.2012 Leas KochLust
Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 4 Portionen / Stück
400 g Moosbeeren
150 g Kartoffelstaerke
100 g Zucker; Menge anpassen, je nach Saeure der Beeren bis zur doppelten Menge
- - Zucker; zum Ausstreuen
- - Sahne
Zubereitung des Kochrezept Moosbeer-Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy):

Rezept - Moosbeer-Kissel (Einleitung) (Kisel iz kljukwy)
Das Wort "kisel" leitet sich von "kisslyj" ab, was in den alten slawischen Sprachen soviel wie 'sauer' oder 'faul werden', 'gaeren' im Sinn von 'verderben' bedeutete. Man setzte sauer Gewordenes mit Verdorbenem gleich. Erst als man gelernt hatte, aus leicht gaerendem Getreide und Mehl "Kiseli" herzustellen, entwickelte sich das Wort zu einem Synonym fuer eine Leckerei. Die russischen Woerter "kisslyj" und "kisel" kommen in der Bedeutung 'Leckerei' zunaechst im slawischen Bereich vor. Daran laesst sich erkennen, dass gerade das alte Reich die Heimat dieser Speise ist. Dafuer spricht ausserdem, dass die wichtigsten Getreidearten Nordwestrusslands Hafer und Roggen waren und die aeltesten "Kiseli"-Sorten ebenfalls aus Hafer und Roggen bestanden. "Kiseli" sind heute geleeartige Desserts - Roter Gruetze aehnlich -, die mit Kartoffelstaerke angedickt werden. Ihren Grundgeschmack erhalten sie durch frisches, gekochtes und getrocknetes Obst oder Beeren, Beerenpueree und Saefte, Milch, Tee, Kakao, Schokolade, Kaffee, Nuesse, manchmal sogar durch Butter oder Eier. Heutzutage sind die "Kiseli" eher von fluessiger Konsistenz. Bis in das 19. Jahrhundert jedoch waren "Kiseli" steif wie Suelze und sauer. Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden mit der Verbreitung der Kartoffelstaerke die sauren "Kiseli" durch suesse verdraengt, die man aus Beeren zubereitete. Die suessen fanden zunaechst im Baltikum, in Polen und Belorussland Verbreitung; spaeter gelangten sie nach Russland, wo sie rasch sehr populaer wurden. Man unterscheidet drei Arten von "Kiseli", dicke, mitteldicke und fluessige. Letzere werden mit Maisstaerke zubereitet, die um die Haelfte weniger eindickt als Kartoffelstaerke. Deshalb muessen "Kiseli" unter Beigabe von Maisstaerke 5 Minuten lang gekocht werden, was bei solchen mit Maisstaerken nicht noetig, ja falsch ist. Waehrend der Zubereitung muss die Fluessigkeit in sechs Teile geteilt werden: In einem Teil wird die Staerke, in den restlichen Fuenf der Zucker ausgeloest und gekocht. Bereitet man groessere Mengen zu, fuegt man nach und nach neu angeruehrte Staerke- und Zuckerloesungen der bereits existierenden Geleemasse zu. Generell gilt: auf 1 Tasse Fluessigkeit kommen * bei dicken "Kiseli" 1 Essloeffel Kartoffelstaerke * bei mitteldicken 2 Teeloeffel Kartoffelstaerke * bei duennfluessigen 1 Teeloeffel Kartoffelstaerke oder 2 Teeloeffel Maisstaerke. Zucker wird je nach Geschmack verwendet, wobei man allerdings folgende Regel beruecksichtigen sollte: je mehr Kartoffelstaerke, umso mehr Zucker. * Quelle: Irina Carl, Russisch kochen, Edition dia 1993 ISBN 3 86034 112 X Erfasst von Rene Gagnaux ** Gepostet von Rene Gagnaux Date: Mon, 22 May 1995 Stichworte: Suessspeise, Kalt, Moosbeere, Info, Russland, P4

Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken
Schimmelkäse - Schimmel in Lebensmittel und im KäseSchimmelkäse - Schimmel in Lebensmittel und im Käse
Nur wenige Pflanzenarten besitzen so unterschiedliche Wirkungen wie die Vertreter der Familie der Schimmelpilze. Auf der einen Seite gäbe es ohne sie weder Penizillin noch Käsespezialitäten wie Roquefort, Gorgonzola oder Camembert.
Thema 7926 mal gelesen | 04.03.2008 | weiter lesen
Hildegard von Bingen - die Ernährungslehre einer ÄbtissinHildegard von Bingen - die Ernährungslehre einer Äbtissin
Heutzutage gibt es zahlreiche Ernährungslehren, aber kaum eine ist so wirksam und zeitlos wie die der Hildegard von Bingen. Sie wurde im Jahre 1098 als zehntes Kind des Grafen Hildebert und seiner Frau Mechthild von Bermersheim geboren.
Thema 15059 mal gelesen | 03.07.2007 | weiter lesen
Wein erleben und genießenWein erleben und genießen
Seit sich immer mehr Menschen in vielen verschiedenen Ländern für Wein interessieren, hat Wein einen ganz neuen Stellenwert gewonnen.
Thema 4821 mal gelesen | 28.02.2007 | weiter lesen


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005, 2006, 2007, 2008 All rights reserved.| Serverload: % |