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| Kochrezept / Rezept Lucca-Augen |
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| Rezept Hits: 2677 |
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Küchentipp: Geruchsfresser !
Hände verlieren den Fischgeruch, wenn man sie mit Essig oder Salz abreibt. Fischgeruch beim Kochen wird durch Essig im Sud gemildert. Etwas Sesamöl tut es auch. Um die Bratpfanne von Fischgeruch zu befreien, streue man reichlich Salz in die Pfanne, gieße heißes Wasser darüber und lasse die Pfanne einige Zeit stehen. |
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| Informationen zum Rezept: |
| Eiweiss: |
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| Kohlenhydrate: |
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| Nährwert: |
0 KJ / 0 Kcal. * |
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| Einkaufsliste / Zutaten: |
| Zutaten für: 4 Portionen / Stück |
| 4 Scheibe Weissbrot | | 250 g Tatar; (Rinderhackfleisch) | | 2 Eigelb | | 1/2 Zwiebel; gerieben Pfeffer, Salz Worcestersauce | | 1 klein. Dose Kaviar | | 4 Frische Austern |
| Zubereitung des Kochrezept Lucca-Augen: |
Rezept - Lucca-Augen
Weissbrot toasten, Tatar mit Eigelb und Zwiebel mischen, mit Pfeffer,
Salz und und Worcestersauce wuerzen. Auf jede Toastscheibe gut 1 cm
dick angemachtes Hackfleisch streichen, darauf Kaviar und je eine
entbartete Auster geben, so dass der Eindruck eines Auges (mit
Augenbraue) entsteht.
Als Vorspeise zu einem festlichen Fruehstueck reichen.
* Infos
Pauline Lucca, 1842 in Wien geboren, feierte vor hundert Jahren als
Opernsaengerin Triumphe an der koeniglichen Hofoper in Berlin - wo
Giacomo Meyerbeer ihr Lehrer war - und an den grossen Opernhaeusern
der Welt, so in Wien, London, St. Petersburg und in Amerika.
"Ihre kuenstlerischen Erfolge" - so ein zeitgenoessischer Kritiker -
"verdankt Frau Lucca nicht so sehr ihrer Stimme oder Gesangstechnik
als vielmehr der Originalitaet und dem fesselnden Reiz ihrer
Gesamterscheinung, Eigenschaften, die manchen ihrer Darstellungen
typischen Wert verliehen."
Es muss sich also um eine faszinierende Frau gehandelt haben, die
nicht nur Gold in der Kehle, sondern auch einen besonderen
Strahlenglanz in den Augen besass. Sonst haette der Kuechenchef des
Berliner Restaurants Kempinski nicht ausgerechnet 'Lucca-Augen'
komponiert.
In Berlin kennt man uebrigens noch eine zweite Spezialitaet mit
gleichem Namen. Dabei handelt es sich um eine Art Windbeutel mit
karameliertem Zucker ueberzogen und mit Vanillecreme oder suesser
Schlagsahne gefuellt.
* Quelle: -Nach: Die 100 beruehmtesten Rezepte der Welt
Sigloch Edition W. Hoernemann Verlag, Bonn
Erfasst: Ulli Fetzer 2:246/1401.62 11.02.95
** Gepostet von Ulli Fetzer
Date: Fri, 17 Feb 1995
Stichworte: Vorspeise, Kalt, Auster, Kaviar, Tatar, P4
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