Rezept Knaeckebrot, eine Kurzgeschichte

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.
Kochrezept / Rezept Knaeckebrot, eine Kurzgeschichte

Knaeckebrot, eine Kurzgeschichte

Kategorie - Brot Rezepte Kochrezepte Kochen
Druckversion
Rezept bewerten
Rezept weiterempfehlen
Kommentar erstellen/anzeigen
Einkaufsliste per SMS
Kennwort: HANDY rezept 25629
senden an: 84141
Anleitung zum empfangen!
Rezept Hits: 12136 Bewertung: Bewertung für das Rezept 
Kommentare: 0 Versendet: 0

Küchentipp: Mehr Spaß beim Essen !
Gibt es bei Ihnen Eier- oder Thunfischsalat, dann füllen Sie ihn doch mal in Eiscremetüten. Nicht nur den Kindern macht das Essen gleich viel mehr Spaß.

Anzeigen / Werbung
Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 1 Portionen / Stück
- - Knaeckebrot
- - Claus Schweitzer Meyers Modeblatt 18/99 Umgew. von Rene Gagnaux
Zubereitung des Kochrezept Knaeckebrot, eine Kurzgeschichte:

Rezept - Knaeckebrot, eine Kurzgeschichte
Das duenne Knusperbrot mit dem Lochmuster stammt aus Schweden und ist heute auf der ganzen Welt in unzaehligen Varianten erhaeltlich. Die ersten Knaeckebrotscheiben wurden vor rund 500 Jahren in Schweden gebacken. Urspruenglich war Knaeckebrot ein Vorratsbrot. Der Teig wurde in duenne runde Platten ausgerollt, denen man in der Mitte ein Loch von etwa fuenf Zentimetern Durchmesser verpasste. Wegen der geringen Schichtstaerke war die Backzeit kurz, die Backtemperatur jedoch sehr hoch. Nach Fertigstellung reihte man die Brotplatten auf einer Stange auf und haengte sie auf den Dachboden. Durch den Trocknungsvorgang reduzierte sich der Wassergehalt von urspruenglich zwanzig auf fuenf Prozent. Auf diese Weise war das Vorratsbrot nahezu unbegrenzt haltbar. Knaeckebrot (von schwedisch knaecka, "knacken") wurde frueher nur aus grobem Roggenmehl gebacken. Heute stellt man es auch aus Weizenmehl oder einem Mehlgemisch her. Die Erkenntnisse der modernen Ernaehrungswissenschaft hinsichtlich Wert und Funktion der Ballaststoffe haben dazu gefuehrt, dass man dem Knaeckebrotteig Koerner und Kleie von verschiedenen Kornsorten beimischt. Im Handel sind daher zahlreiche Varianten dieses gesunden Nahrungsmittels erhaeltlich. In der Knaeckebrotherstellung unterscheidet man im wesentlichen zwei Verfahren. Bei den sogenannten Kaltbroten - das sind die duennen Scheiben - wird der Teig von Zimmertemperatur auf fast null Grad heruntergekuehlt und durch Zugabe von kalter Luft gelockert. Die Kaltbrottechnik entwickelte sich aus einem Zufall: Im sogenannten Nordischen Krieg (1700 - 1715), in den der Schwedenkoenig Karl XII. von August dem Starken und Zar Peter dem Grossen verwickelt wurde, um das Uebergewicht Schwedens in Nordeuropa zu brechen, gab es auf einem Winterfeldzug in der Feldkueche keine Hefe mehr. Trotzdem musste das Brot zur Versorgung der Soldaten gebacken werden. Der Teig war bereits fertig, als ein heftiger Schneesturm durch das Lager fegte. Dabei wurde auch der Brotteig stark abgekuehlt. Als sich das Unwetter legte, backte man den eisgekuehlten Teig im Feuer - und erstaunlicherweise geriet das Brot besonders locker und wohlschmekkend. Bei den Warmbroten - dazu gehoeren die dunklen, dicken, besonders knusprigen Sorten - wird der Teig hauptsaechlich durch eine Hefegaerung gelockert, wozu Waerme notwendig ist. Die Oberflaeche eines Knaeckebrots ist stets mit Vertiefungen unterschiedlicher Groesse und Musterung versehen. Sie haben eine wichtige Funktion: Sie vergroessern die Oberflaeche des Fladens und ermoeglichen beim Backen eine grosse Hitzeeinwirkung - Voraussetzung fuer die extrem kurze Backzeit von nur sieben bis acht Minuten. Ausserdem kann die im Teig eingeschlossene Luft an diesen Stellen schneller entweichen. Ergebnis des kleinen Tricks: Das Knaeckebrot wird locker und knusprig, und die Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Frueher verwendete man Nudelhoelzer mit vorstehenden Zapfen, um die Vertiefungen in die Brotfladen zu druecken. Heute geschieht dies durch vollautomatische Zapfenwalzen. Knaeckebrot kann man auch selbst backen: 25 g Hefe in 250 ml Milch aufloesen, zerstossene Fenchelsamen, Salz sowie 250 g Weizenmehl und 250 g Roggenmehl zugeben. Die Mischung zu einem Teig verkneten, den man auf einem Backbrett zu zwei laenglichen Rollen formt. Die Teigrollen jeweils in acht Teile teilen, jedes Teigstueck zu einer Kugel formen und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Teigkugeln zu Platten von etwa 20 cm Durchmesser ausrollen und diese mehrmals mit einer Gabel einstechen. Auf einem gefetteten Backblech 10 Minuten backen. :Fingerprint: 21130265,101318689,Ambrosia

Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken
Tipps für die Studentenküche - Günstig, lecker und gesundTipps für die Studentenküche - Günstig, lecker und gesund
Studieren und jobben kosten eine Menge Energie. Umso wichtiger ist für Studierende eine gesunde Ernährung, die auch Rücksicht auf einen klammen Geldbeutel nimmt. Ist das überhaupt zu schaffen?
Thema 15243 mal gelesen | 28.03.2009 | weiter lesen
Ingwer die scharfe WurzelIngwer die scharfe Wurzel
Mit dem gestiegenen Interesse an Asien, Ayurveda und orientalischer Küche ist eine unscheinbare Wurzel als Küchengewürz ins Blickfeld gerückt: Ingwer.
Thema 17968 mal gelesen | 19.02.2007 | weiter lesen
Rollmops - zartes Heringsfilet hilft beim Kater nach den FeiertagenRollmops - zartes Heringsfilet hilft beim Kater nach den Feiertagen
German Sushi wird der Rollmops von seinen Anhängern liebevoll genannt - ein Affront für einen Sushi-Koch, aber ein deutlicher Beleg für die ungebrochene Beliebtheit des aufgespießten, gerollten Heringfilets.
Thema 9840 mal gelesen | 10.12.2007 | weiter lesen


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005, 2006, 2007, 2008 All rights reserved.| Serverload: % |