Rezept Kartoffeln

 
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Kartoffeln

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Küchentipp: Kartoffeln sind Gesund und Nahrhaft !
Die tollen Knollen enthalten hochwertiges Eiweiß, Kalium, Magnesium, Vitamin C und B-Vitamine, wenig Natrium und kaum Fett. Wer seine Kartoffeln schält, muss Verlust an Mineralstoffen und Spurenelementen hinnehmen, denn die Schale schützt die in der Kartoffel sitzenden wertvollen Stoffe. In 100 g Kartoffeln stecken 284 KJ / 68 kcal.

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Zubereitung des Kochrezept Kartoffeln:

Rezept - Kartoffeln
Das Kochen der Kartoffeln hat den Zweck, die in den Kartoffeln enthaltene Staerke leichter verdaulich zu machen. Wie soll man die Kartoffel kochen? Die Kartoffeln werden sorgfaeltig abgewaschen und geschaelt. Die geschaelten Kartoffeln legt man sofort wieder in kaltes Wasser, sonst werden sie missfarbig. Man setzt sie mit dem kalten, gesalzenen Wasser auf das Feuer und bedeckt den Topf mit einem Deckel. Der entstandene Schaum wird abgeschoepft und die Kartoffeln so lange gekocht, bis sie sich bei dem Stechen weich zeigen. Die Kochzeit ist eine viertel bis eine halbe Stunde und haengt von der Art der Kartoffeln ab. Hat man das Kochwasser rein abgegossen, so stellt man den Topf zugedeckt noch wenige Minuten auf das Feuer, damit das in den Kartoffeln noch vorhandene Wasser verdampfen kann. Man bringt die Kartoffeln in einer bedeckten Schuessel auf den Tisch. Je lockerer, je mehliger die Kartoffel geworden ist, um so schoener sieht sie aus, und um so leichter ist sie zu verdauen. Die Kartoffeln werden, wie oben gesagt, mit gesalzenem kaltem Wasser aufgesetzt. Wird das Wasser nun warm, so wird gleichzeitig das Wasser in den Zellen der Kartoffel warm, und hat dieses Wasser die Siedehitze erreicht, so verlieren die Staerkekoerner ihre Form und gehen in Kleister ueber. Giesst man jetzt das Kochwasser ab und laesst die Kartoffeln noch etwas auf dem Feuer, so wird das Wasser in den Zellen in Dampf verwandelt, zerreisst die Zellen, entweicht und die Kartoffel ist mehlig und wohlschmeckend. Noch besser ist es, die Kartoffeln nur im Dampfe gar zu kochen, aber in den meisten Haushaltungen haben sich die Dampfkochtoepfe noch nicht eingefuehrt. Dem Kochwasser der Kartoffeln setzt man Salz zu. Dies hat den Zweck, den Kartoffeln einen angenehmen Geschmack zu geben und ausserdem den Austritt der Kartoffelsalze, welche fuer die Ernaehrung wichtig sind, zu verhindern. Will man Pellkartoffeln oder Kartoffeln in der Schale bereiten, so werden die Kartoffeln gewaschen und gekocht, wie oben angegeben ist. Hat man das Kochwasser abgegossen, so legt man zwischen Topf und Deckel ein reines zusammengelegtes Tuch. Der Dampf kann aus dem Topfe dann nicht so schnell entweichen, die Kartoffeln werden noch mehliger, auch die Schale platzt auf. Wird die Kartoffel einige Zeit einer Temperatur von 0 Grad ausgesetzt, so geht ein kleiner Teil der Staerke in Zucker ueber und die Kartoffel schmeckt suess. Dieser Geschmack ist nicht angenehm, und um ihn zu entfernen, stellt man die Kartoffeln einige Tage in einen warmen Raum, z.B. in die Kueche. Der Zucker verschwindet aus der Kartoffel, weil er durch den Sauerstoff der Luft zu Kohlensaeure verbrannt wird. Die Kartoffel schmeckt nicht mehr suess und kann gebraucht werden. Je mehliger die Kartoffel beim Kochen wird, um so reicher ist sie an Staerkemehl, um so wertvoller als Nahrungsmittel. Besonders moege hervorgehoben werden, dass der Kartoffelbrei die beste Form ist, um den Naehrstoff vollstaendig oder fast vollstaendig auszunutzen. Neben den Kartoffeln sind stets Eiweiss- und Fett enthaltende Nahrungsstoffe mit zu geniessen, weil die Kartoffel gar kein Fett und nur sehr wenig Eiweiss enthaelt. Mit diesen Stoffen laesst sich die Kartoffel zu zahlreichen, sehr wohlschmeckenden Speisen vereinigen und ist deshalb fuer den taeglichen Gebrauch gar nicht mehr zu entbehren. Die Mohrrueben und die weissen Rueben dienen ebenfalls nur als Beigabe zu Fleischkost. Ihr Gehalt an Naehrstoffen ist sehr gering. Kartoffeln und Rueben sind fuer den Verdauungsvorgang sehr wichtig, weil sie Verstopfung verhindern; eine Erscheinung, welche haeufig eintritt bei Menschen, welche viel Fleisch essen. Quelle: Dr. A. Oetker's Grundlehren der Kochkunst sowie preisgekroente : Recepte fuer Haus und Kueche von 1895 (Nachdruck) erfasst: Sabine Becker, 14. April 1997

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