Rezept Karden, spanische Artischoke, Distelkohl

 
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Karden, spanische Artischoke, Distelkohl

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Küchentipp: Geranie !
Leicht tonisierend, harmonisierend, vertreibt Mücken. Geranienöl hat, wie das Bergamottöl, einen gleichzeitig beruhigenden und aufmunternden Effekt auf das Nervensystem. Es eignet sich gut für Arbeitsräume. Geranienöl bewirkt eine besonders angenehme Verschmelzung der anderen Düfte. Es lässt sich in fast jeder Mischung verwenden, besonders gut mit Basilikum, Rose und Zitrusölen.

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- - Karden
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Zubereitung des Kochrezept Karden, spanische Artischoke, Distelkohl:

Rezept - Karden, spanische Artischoke, Distelkohl
Karden, Kardy, Cardy, Kardone, spanische Artischocke, spanische Distel, Distelkohl, all diese Namen fuer - vermutlich - die Stammform der Artischocke! Waehrend von der Artischocke die geschlossenen Bluetenkoepfe gegessen werden, sind es vom Karden die dickfleischigen, gebleichten Blattstiele. Typisches Winterstengelgemuese, mit langen, fleischigen, silberweissen bis hellgruenen, stark stacheligen Rippenblaettern einer bis 1.5 m hohen Staude. Die innersten Blaetter, das Herz, sind am zartesten. Sowohl Artischocke wie auch Karden, aus der Familie der Korbblueter, stammen aus der Mittelmeergegend. Karden, eine sehr dekorative, distelaehnliche Pflanze, findet sich auch auf verschiedenen Gemaelde niederlaendischer Meister: vermutlich im 16. Jahrhundert als Samen nach Belgien gebracht. Karden werden nach der Ernte lichtgeschuetzt im Keller eingeschlagen, um sie besonders zart zu machen (dies kann auch direkt auf dem Feld geschehen: die Pflanzen werden mit Wellkarton oder schwarzer Folie eingebunden): die Pflanzen werden mitsamt den Erdballen ausgegraben, in einem dunklen Raum gebracht und dadurch auch vor dem Frost in Sicherheit gebracht. Karden sind leicht bekoemmlich und daher auch als Diaetgemuese gut geeignet. Anbaugebiete: Spanien, Suedfrankreich, Italien, Schweiz (nur im Kanton Genf). Erntezeit: im Spaetherbst, vor dem ersten Frost wird geerntet, spaeter laufend gebleicht. Aufbewahren: einmal gebleichter Karden sollte innerhalb einer Woche aufgebraucht werden. Waehrend dieser Zeit bei 5 GradC lagern. Vorbereiten: die Blattstiele von den Blaettern trennen, stachelige Raender und grobe Fasern vorsichtig abziehen, waschen, in 5 bis 7 cm lange Stuecke schneiden, blanchieren, fasrige Aussenhaut abziehen. Geschaelte Karden verfaerben sich schnell und muessen daher sofort in einem blanc de legumes (Wasser, Mehl und Zitronenwasser) gelegt werden. Zubereiten: Sieden im Dampf, sieden im Essig-Wuerzwasser. Die meisten Schwarzwurzel- und Spargelrezepten koennen mit Karden zubereitet werden. Passende Kraeuter und Gewuerze: Dill, Estragon, Petersilie. Ueberschuesse: Sterilisieren. * Quelle: Nach: Die Jahreszeiten- kueche, Gemuese Zuerich, 1987 ISBN 3-293-00129-7 sowie: Das neue Kuechen- lexikon, Dtv, 1995 ISBN 3-423-36008-9 Erfasst von Rene Gagnaux Stichworte: Aufbau, Info, Karden, P1

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