Rezept Info: Linde, Blaetter, Blueten und Samen

 
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Info: Linde, Blaetter, Blueten und Samen

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Küchentipp: Fleischhaltige Mahlzeiten nicht länger warm halten !
Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad sind ideale Vermehrungsbedingungen für Salmonellenbakterien. Erst bei mehr als 60 Grad ist eine Abtötung der Keime gewährleistet.

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- - Linde
- - Tilia cordata
- - Tiliaceae, Lindengewaechse Lindenblaetter Lindenblueten
- - Petra Holzapfel Francois Couplan Wildpflanzen fuer die
- - Kueche
Zubereitung des Kochrezept Info: Linde, Blaetter, Blueten und Samen:

Rezept - Info: Linde, Blaetter, Blueten und Samen
Die Winterlinde kann ueber 30 m hoch werden. Auf ihren lieblich duftenden Blueten lassen sich im Sommer mit Vorliebe Bienen nieder. Der dunkle, graubraune Stamm ist anfaenglich glatt und spaeter von tiefen Furchen durchzogen. Die herzfoermigen Blaetter sind am Rand gesaegt. Die Unterseite der Blaetter ist etwas heller als die dunkelgruene Oberseite. 3-7 gelblich-weisse Bluetenkoepfchen bilden am Ende des fast voellig mit einem pergamentartigen Vorblaettchen verwachsenen Bluetenstaengels einen kleinen doldenartigen Bluetenstand. Die Blueten bringen eine kleine, kugelfoermige und behaarte Frucht hervor, die in ihrem Inneren einen oelhaltigen Samen enthaelt. Die Winter-Linde finden wir wildwachsend in den bei uns so selten gewordenen Urwaeldern. Sie wird aber vor allem als Schattenspender in Parkanlagen und Alleen angepflanzt. Tilia war bei den Roemern der Name fuer die verschiedenartigen Lindengewaechse. Der Zusatz cordata bezieht sich auf die charakteristische Herzform der Lindenblaetter. Die jungen Lindenblaetter sind im Fruehjahr, wenn sie sich gerade entfalten, durschscheinend und ausgesprochen zart. Sie sind von mildem Geschmack und enthalten viel Pflanzenschleime. Die Blaetter eignen sich bestens fuer Salate, koennen aber auch gekocht verarbeitet werden. Insbesondere Suppen bekommen durch den Pflanzenschleim eine saemige Konsistenz. An Wurzeltrieben kann man bis spaet in den Sommer hinein noch junge, zarte Blaetter finden. Die voll entfalteten Blaetter sind eher zaeh. Man kann sie aber trocknen, die Aederchen entfernen und die Blaetter in der Kaffeemuehle zu einem gruenen Pulver mahlen und gesiebt mit Mehl vermischen. Aus dieser Mehlmischung lassen sich leckere Kuchen, schmackhafte und gleichzeitig naehrstoffreiche Brote, Pfannkuchen und vieles andere mehr zubereiten. Die lieblich duftenden Blueten verleihen Getraenken und Nachspeisen, z.B. Fruchtsalaten, eine angenehme Note. Lindenbluetentee schmeckt koestlich und wirkt schmerzlindernd. Das von den Fruechten umschlossene oelhaltige Samenkorn kann man einfach so knabbern. Im 18. Jahrhundert stellte man aus den Samen einen ungewoehnlichen Schokoladeersatz her, der aber leicht verderblich war. Die Lindenblaetter enthalten viel Proteine, Pflanzenschleime, Vitamin C und Mineralsalze. In den Blueten finden sich ein aetherisches Oel, Pflanzenschleime, Gerbstoffe, Glykoside und verschiedene andere SToffe. Die Samen sind reich an fetten Oelen. Die Blaetter haben reizlindernde Wirkung. Als leichter Kraeutertee wirken die Blueten beruhigend, krampfloesend und schweisstreibend und regen den Blutdruck an. Verwendet man fuer den Tee aber zu viele Blueten oder laesst man ihn zu lange ziehen, verkehrt sich seine Wirkung und er wirkt eher anregend und kann sogar Schlafstoerungen hervorrufen. Die Linde war frueher bekannt fuer ihre Heilkraft bei Arthritis, Gallensteinen und Bluthochdruck. Leider wurden zur kommerziellen Nutzung vor allem im Roussillion in Suedfrankreich viele wildwachsende Lindenbaeume zerstoert. In Europa kommen 6 weitere Arten der Gattung Tila vor. Hierbei handelt es sich hauptsaechlich um die Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) und die hollaendische linde (Tilia x vulgaris), eine Kreuzung aus Sommer- und Winter-Linde, die kraeftiger und widerstandsfaehiger gegenueber Trockenheit ist als ihre Eltern und die am haeufigsten angebaute Art darstellt. Man kann zwar die verschiedenen Lindenarten verwechseln, da sie aber alle auf die gleiche Art verwendbar sind, ist dies nicht weiter schlimm. Die jungen unbehaarten Blaetter der Winter-Linde und der Hollaendiaschen linde sind allerdings schmackhafter als die behaarten Blaetter der Sommer-Linde. Ausserhalb der Gattung der Linden waere eventuell eine Verwechslung mit dem Haselnussstrauch moeglich, dessen behaarte Blaetter denen der Linde aehnlich sind. Die Haselnussblaetter schmecken recht unangenehm und wirken adstingierend, giftig sind sie aber nicht.

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