|
|
| Kochrezept / Rezept Hunsrücker Beereflare |
|
| Rezept Hits: 2843 |
Bewertung: |
|
| Kommentare: 0 |
Versendet: 0 |
Küchentipp: Lavendeltee !
Gegen Abzesse, Allergien, Angina, Grippe , Bronchitis, Durchfall,Gürtelrose, Bluthochdruck |
|
| Anzeigen / Werbung |
|
|
| Kochsendungen zum Rezept oder Thema |
| Start | Datum | Titel & Details |
| 15:45:00 |
27.05.2012 |
Schlemmen im Odenwald |
| Informationen zum Rezept: |
| Eiweiss: |
0 * |
| Fett: |
0 * |
| Kohlenhydrate: |
0 * |
| Nährwert: |
0 KJ / 0 Kcal. * |
| Bemerkungen: |
* | |
|
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
|
| Einkaufsliste / Zutaten: |
| Zutaten für: 1 Portionen / Stück |
| 500 g Mehl | | 75 g Butter | | 1 Ei | | 250 ml Milch | | 1 Prise Salz | | 4 El. Zucker | | 40 g Hefe | | - - Butter zum Einfetten | | 400 g Birnenschnitze, getrocknet | | - - Zucker | | - - Sternanis, gemahlen | | - - Zimt | | 0.5 Glas Rotwein | | 1 Schnapsglas Trester |
| Zubereitung des Kochrezept Hunsrücker Beereflare: |
Rezept - Hunsrücker Beereflare
Beereflare gab es im Hunsrück zu allen Hochzeitsfesten, Kindtaufen und zur
Kerp (Kirmes, Kirchweihe). Dieses Rezept stammt aus dem kleinen Dorf
Holzbach bei Simmern, dort wird er auch heute noch gerne gebacken. Früher
wurden für den Beereflare kleine runde, dicke Birnen gesammelt, die
sogenannte Faatsbeer, eine in den Hunsrücker Wäldern wildwachsende Birne.
Zum Trocknen wurden die Birnen geviertelt und im Backes (Brotbackofen der
Gemeinde) nach dem Brotbacken, mit der im Ofen noch vorhandenen Wärme,
getrocknet. Die Birnenschnitze bewahrte man bis zum Backen in
Leinensäckchen auf und hängte sie auf den Speicher. Der Beereflare wird
heute auch mit anderen Birnen gebacken; je aromatischer die Birne ist,
desto köstlicher schmeckt später der Kuchen.
Der Teig für den Beereflare wird nach dem Grundrezept für Hefeteig
zubereitet. Den vorbereiteten Hefeteig in eine gefettete Springform geben,
den Rand hochdrücken. Wer den Kuchen mit einem Riemchengitter belegen
möchte, kann für den Boden 2/3 des Teiges verwenden und das andere Drittel
ausrollen. Nun Streifen ausradeln, die dann zum Schluß wie ein Gitter über
den Belag gelegt werden. Für den Belag werden die Birnenschnitze über nacht
in kaltem Wasser eingeweicht und in dieser Brühe gekocht. Nun werden sie
immer wieder durch ein Sieb gestrichen, erst durch ein Sieb mit groben
Löchern, später durch ein feineres Sieb. Man gibt reichlich Zucker dazu,
bis das Birnenmus dunkelbraun wird und glänzt. Nun das Mus mit gemahlenem
Sternanis und Zimt verfeinern. Je nach Wunsch rührt man Rot- oder Weißwein,
Quetscheschnaps (Zwetschgenschnaps), Beereschnaps (Birnenschnaps) oder
Trester unter. Mit dem Birnenmus bestreicht man dick den vorbereiteten
Hefeteig und kratzt mit der Gabel Gitter- oder Schlangenmuster in das Mus.
Jetzt den Beereflare bei 220 Grad C backen, bis der Boden goldbraun und
knusprig ist. Der köstliche Beereflare wird mit frischer Sahne zum Kaffee
serviert.
Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag
der Autorin
Erfasser: Hein Ruehle im Mai 2000
|
| Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken |
 | Die Wasserkastanie: Zutat in Fleischgerichten und Gemüsepfannen Auch wenn ihr Name das vermuten lässt: Bei der Wasserkastanie handelt es sich gerade nicht um eine asiatische Form der in Europa wachsenden Esskastanie, sondern um die Knollen einer im Wasser lebenden Pflanze aus der Familie der Sauergräser. | | Thema 2476 mal gelesen | 17.12.2009 | weiter lesen |  | Kresse das Gewürzkraut - Vitamine von der Fensterbank Sobald die Tage wieder länger werden, wächst bei den meisten Menschen der Hunger auf frisches Grün. Doch noch ist es zu früh für einheimisches Gemüse, außer Wintergemüse wie diverse Kohlsorten oder Bleichgemüse wie Chicoree gibt es nur Importware. | | Thema 10548 mal gelesen | 14.01.2008 | weiter lesen |  | Sauerkirschen machen Schlank und haben viele Vitamine Zugegeben - der Name Sauerkirsche klingt wenig verlockend. Und tatsächlich stehen die Sauerkirschen immer etwas im Schatten ihrer süßen Verwandten - der Süßkirschen. Denn die süßen Früchtchen schmecken pur und frisch vom Baum einfach besser. | | Thema 6821 mal gelesen | 10.07.2007 | weiter lesen | |
|
|
|
|