Rezept Exoten längst nicht mehr exotisch

 
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Exoten längst nicht mehr exotisch

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Küchentipp: Frische Eier können nicht schwimmen !
Eier, die nicht so frisch sind, sehen glatt und glänzend aus. Sind sie frisch, sehen sie rauh und kalkig aus. Sie können die Frische aber auch überprüfen, indem Sie das Ei in kaltes Salzwasser legen. Schwimmt es auf der Oberfläche, sollte man es lieber wegwerfen. Sinkt es auf dem Boden, ist es frisch.

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Zubereitung des Kochrezept Exoten längst nicht mehr exotisch:

Rezept - Exoten längst nicht mehr exotisch
Bananen, Ananas, Kiwis - sie liegen in den Supermarktregalen ganz selbstverständlich neben heimischen Früchten. Deshalb haben wir diese allseits bekannten Importrenner, ebenso die verbreiteten Zitrusfrüchte, gar nicht erst in unsere Übersicht aufgenommen. Aber auch andere Exoten sind auf dem Beliebtheitsvormarsch. Die Einfuhrmenge an Mangos nahm beispielsweise innerhalb von zehn Jahren um das Zehnfache zu. Avocado: Die Steinfrucht ist birnenförmig bis oval. Das Fruchtfleisch ist bei der Reife butterweich, schmeckt neutral, leicht nussig und schmilzt durch den hohen Gehalt an wertvollen essentiellen Fettsäuren leicht auf der Zunge. Verwendung: Wird bevorzugt pikant zubereitet für Salate, Brotaufstrich, auch in Kombination mit Fleisch und Fisch. Schnelles Braunwerden kann man durch Beträufeln mit Zitronensaft verhindern. Cherimoya: Ähnelt äusserlich einer riesigen, hellgrünen Erdbeere. Das Fruchtfleisch schmeckt süss sahneartig. Verwendung: Frischverzehr. Eignet sich für Obstsalat, Süßspeisen, Zutat zu Milchprodukten und als Fruchtsaft. Datteln: Pflaumenartig aussehende, länglich ovale Beeren. Honigfarbene bis rötlichbraune glänzende Farbe. Der Geschmack ist sehr süss. Verwendung: Werden hauptsächlich als Trockenfrüchte angeboten, z.B. Müsli, Gebäck, Obstsalate. Feige: Reife Früchte haben die Form einer Birne. Rotbraune Farbe mit einem Violettstich. Der Geschmack ausgesprochen süss. Feigen sind säurearm und haben schwaches Eigenaroma. Verwendung: Frischer Verzehr mit Schale oder in Kombination mit Käse und Bratenaufschnitt. Feijoa: Auch Ananas-Guave genannt. Die Früchte werden hühnereigroß. Das Fruchtfleisch ist geleeartig, mit kleinen Kernen durchsetzt. Es schmeckt süss-würzig und leicht nach Ananas. Verwendung: Frischverzehr - werden wie Kiwis aus der Schale gelöffelt. Eignen sich für Konfitüren, Kompott und zum Kandieren. Granatapfel: Apfelgroße Scheinbeere. Der Geschmack erinnert an Johannisbeeren, ist jedoch herber. Verwendung: Zum Frischverzehr wegen der zahlreichen Kerne weniger geeignet. Wird häufig zu Saft oder Grenadine-Sirup verarbeitet oder (in der orientalischen Küche) als Beilage zu Fisch und Fleisch. Guave: Rundliche bis birnenförmige Beerenfrucht. Riecht sehr aromatisch und schmeckt pikant säuerlich. Verwendung: Fruchtsäfte, Sirup, Fruchtpasten und Kompottfrüchte. Auch als Konserve. Kaki: Beerenfrucht. In Größe und Form der Tomate ähnlich. Reife Früchte schmecken aromatisch süss. Eine beliebte Neuzüchtung ist die Sharon-Frucht aus Israel. Verwendung: Roher Verzehr (beispielsweise auslöffeln). Als Beigabe zu Obstsalaten und Süßspeisen. Kaktusfeige: Reife Früchte sind außen gelblich bis lachsfarben. Das rötliche Fruchtfleisch schmeckt erfrischend süßsauer und ist mit kleinen schwarzen Samen (essbar) durchsetzt. Verwendung: Zum Frischverzehr geeignet: mit den Kernen auslöffeln. Für Obstsalate, zu Fleisch, Fisch und Geflügel. Litschi: Wird auch als chinesische Haselnuss bezeichnet. Das saftige, glasig weiße Fruchtfleisch schmeckt süßsauer mit muskatähnlichem Beigeschmack. Verwendung: Roher Verzehr. Wird als Kompott verarbeitet und zur Herstellung von Nektar, Wein und Likör verwendet. Schale wie bei Erdnüssen aufbrechen. Mango: Birnen- bis nierenförmige Gestalt. Das gelb-orange, leicht faserige Fruchtfleisch ist saftig und schmeckt pfirsichähnlich. Verwendung: Frischer Verzehr des Fruchtfleisches. Verarbeitung zu Obstsalaten, Eis, Süßspeisen, Konfitüren und Chutney. Gibt es auch in Dosen. Nashi: Auch chinesische Birne und Sandbirne genannt. Das helle Frucht- fleisch hat einen birnenähnlichen Geschmack. Verwendung: Roher Verzehr - wie Äpfel mit oder ohne Schale. Papaya: Auch Baummelone genannt. Das Fruchtfleisch duftet nach reifen Aprikosen und schmeckt melonenartig. Verwendung: In den Anbauländern wird es als Gemüse gekocht. Auch roher Verzehr (wie Grapefruit) möglich. Verarbeitung zu Obstsalat, Fruchtsaft und Kompott. Enthalten eiweißabbauendes Enzym. Extrakt wird als Fleischzartmacher genutzt. Physalis: Auch Kapstachelbeere genannt. Fruchtfleisch ist gelb und saftig und enthält viele kleine Samen. Der Geschmack ist intensiv süss-säuerlich. Verwendung: Zum Rohverzehr, als Dekoration oder als Kuchenbelag. Sternfrucht: Auch Karambola oder Baumstachelbeere genannt. Das knackig feste, gelbliche Fruchtfleisch weist einen aromatisch sauren Geschmack auf. Verwendung: Roher Verzehr mit und ohne Haut, meist quer in Scheiben als Stern geschnitten. Beigabe zu Obstsalaten, Süßspeisen und Cocktails. Quelle: Mannheimer Morgen Nr. 36 vom 13.02.1997 erfasst: Sabine Becker, 13. Februar 1997

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