Rezept Etwas über das Räuchern.

 
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Etwas über das Räuchern.

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Küchentipp: Wildfleisch feucht halten !
Speckscheiben vom Metzger sehr dünn schneiden lassen und das Wildfleisch damit gut umhüllen. So ist das zarte Wildfleisch vor dem Austrocknen geschützt. Dauert etwas länger, aber noch mehr Genuss bringen gehäutete Weinbeeren.

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- - Fleisch
Zubereitung des Kochrezept Etwas über das Räuchern.:

Rezept - Etwas über das Räuchern.
Das Fleisch wird, wenn es aus dem Pökel kommt, gut abgetrocknet und darnach noch etwa 2 Tage zum Trocknen gelegt. Dann zieht man starken Bindfaden durch eine dünnere Stelle und macht die Schlinge zum Aufhängen. Man kann das Fleisch, um es vor der Rußschwärze zu schützen, mit Papier oder dünnem Stoff umwickeln, oder man reibt es mit trockener Weizenkleie ein. Das Fleisch darf im Rauch nur trocken und fest, aber nicht hart werden, weshalb man von Zeit zu Zeit nachsehen muß, ob es genügend geräuchert und Zeit zum Abnehmen ist. Den Rauch vermehrt man durch Aufschütten von Sägespänen. Die beste Räucherung ist die mit Wacholderzweigen, auch von Sägespänen mit Wacholderbeeren vermischt. Wo kein Wacholder vorhanden ist, kann man andere Holzarten nehmen, auf keinen Fall aber sollte man Steinkohlen, Torf oder andere Kohlen verwenden, sie würden das Fleisch entweder verderben oder auch dessen Geschmack sehr stark beeinträchtigen. Je größer ein Fleischstück, desto länger muß es räuchern; man hängt deshalb große Rindfleischstücke und Schinken zuerst auf, dann die dicken, festen Würste, dann die Speckseiten und zuletzt kleinere und lockere Würste, Gänsefleisch, Zungen u. dgl. Hat man Gelegenheit, sich extra eine Räucherkammer anzulegen, so wähle man wenn möglich die Nordseite. Der Raum soll genügend groß, trocken und, wenn auch dunkel, so doch der Zugluft zugängig sein, da nicht der Rauch allein, sondern auch die zuströmende Luft das Fleisch schmackhaft macht. Am Schornstein in der Rauchkammer muß ein Schieber zum Absperren des Rauches und etwas weiter unten eine Klappe zum Einströmen desselben angebracht sein. Ehe man räuchert, verschließt man Türen und Fenster, nach dem Räuchern macht man die Klappe zu, den Schieber auf, damit der Rauch abziehen kann. Am Abend schützt man die Vorräte vor Fledermäusen und feuchter Luft, indem man die Fenster schließt. Es ist gut, wenn am Anfang recht langsam und nur einen Tag um den anderen geräuchert wird. Die zu räuchernden Stücke hängt man so auf, daß sie einander nicht berühren und nirgends an den Schornstein anstoßen können. Große Fleischstücke brauchen zum Fertigwerden 3 bis 4 Wochen, dicke Würste annähernd 3 Wochen, dünne Mettwürste sowie Gänsefleisch, Zunge u. dgl. 12 bis 14 Tage, Leber- und andere Würste 1 Woche. Die fertigen Stücke kann man in der nun vom Rauch abgeschlossenen, dunkel gemachten Räucherkammer lassen, indem man diese durch gutschließende Drahtfenster vor Tieren schützt. Quelle: Rex-Kochbuch mit gründlicher Anleitung zur Bereitung sämtlicher : Hauskonserven, von Frau Emilie Lösel, Wanderlehrerin, Aussig erfaßt: Sabine Becker, 11. Mai 2000

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