Rezept Eine Kurzgeschichte um die Bouillabaisse

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.
Kochrezept / Rezept Eine Kurzgeschichte um die Bouillabaisse

Eine Kurzgeschichte um die Bouillabaisse

Kategorie - Aufbau, Info, Suppe, Fisch, Frankreich Rezepte Kochrezepte Kochen
Druckversion
Rezept bewerten
Rezept weiterempfehlen
Kommentar erstellen/anzeigen
Einkaufsliste per SMS
Kennwort: HANDY rezept 27421
senden an: 84141
Anleitung zum empfangen!
Rezept Hits: 9911 Bewertung: Bewertung für das Rezept 
Kommentare: 0 Versendet: 0

Küchentipp: Rosinen für schalen Sekt !
Das ist Ihnen sicher auch schon passiert: der Sekt ist schal geworden und man weiß nicht, was man damit machen soll. Wenn Ihnen das wieder einmal passiert, dann werfen Sie eine Rosine in die Sektflasche. Durch den Zuckergehalt wird erneut Kohlensäure erzeugt, der Geschmack aber bleibt unverändert.

Anzeigen / Werbung
Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
* 0 Enspricht "Keine Angaben"
Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 1 Portionen / Stück
- - Claus Schweitzer Meiers Modeblatt 44/97 erfasst von Rene Gagnaux
Zubereitung des Kochrezept Eine Kurzgeschichte um die Bouillabaisse:

Rezept - Eine Kurzgeschichte um die Bouillabaisse
Bouillabaisse. In einem 1785 erschienenen Woerterbuch der Provence wird die Zauberformel aufgeloest. Dort heisst es: "Ausdruck der Fischersprache, eine Art Ragout, das hergestellt wird, indem man Fische in Meerwasser kocht. Man sagt "bouille-baisso", weil der Topf, sobald er kocht (bout), vom Feuer weggenommen (abaisse) wird." Und damit ist schon der Deckel des Geheimnisses dieses Suppentopfes ein wenig gelueftet. Man verraet uns, dass eine Bouillabaisse, wenn sie kocht, vom Herd genommen werden muss. Denn bouillebaisso, das ist es, was den kostbaren Sud der Fische mit dem nicht weniger kostbaren Olivenoel vereint. Marseille, das wird von niemandem bestritten, gilt als Geburtsort der echten Bouillabaisse. Das Nationalgericht der Provence wurde von den ansaessigen Fischern erfunden und war urspruenglich ein Armeleute-Essen, denn es bestand aus den unverkaeuflichen Fischresten, die nach dem taeglichen Markt zusammengekehrt wurden. In den vielen Jahrhunderten, seit es dieses Fischgericht gibt, hat es sich verstaendlicherweise oft gewandelt; heute gibt es fast so viele Varianten wie Koeche, und jeder reklamiert fuer sich, er kenne das einzig wahre Rezept, das natuerlich sein Geheimnis bleibt. Was also eine Bouillabaisse zu einer "echten" Bouillabaisse macht, ist eine offene Frage. Ziemlich einig ist man sich ueber die drei wichtigsten Meeresfische, die in den Volkseintopf gehoeren: Rote und braune Rascasses (Drachenkoepfe) mit beeindruckend stacheligen Panzern, St-Pierre (Petersfisch) und Grondin (Knurrhahn). Einig ist man sich auch darueber, dass es festfleischige Fische von den Felsklippen sein muessen. Bei Congre (Meeraal), Baudroie (Seeteufel) und Loup de mer (Wolfsbarsch) gehen die Meinungen auseinander. Bei Muscheln, Krabben und Langusten gibt es gar Streit - der Kenner verzichtet darauf, weil Schalentiere in der Bouillabaisse ihren Eigengeschmack zum grossen Teil verlieren. Als unverzichtbare Zutaten gelten hingegen wieder allerlei kleines Meeresgetier und Olivenoel, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Fenchel, Safran sowie eine reiche Skala provenzalischer Kraeuter und Gewuerze. Eine kraeftige Portion Weisswein und womoeglich ein Schuss Pastis runden den Geschmack ab. In unseren Breitengraden und in vielen Gourmet-Tempeln rund um den Erdball wird das Meerwasser fuer den Sud gaenzlich durch Wein ersetzt. Den Gipfel der traditionellen Marseiller Kochkunst erreicht man jedoch mit der hoellisch scharfen Rouille, einer goldroten Mischung aus Mayonnaise, Knoblauch und Paprika. Sie wird auf Croutons, geroestete Brotstuecke, gestrichen, die man in der Suppe schwimmen laesst (und die das Brennen etwas lindern sollen). Wie man Ihnen nun die Bouillabaisse servieren wird, ob Suppe und Fisch nacheinander oder zusammen, ob mit oder ohne bunte Laetzchen, die man den Gaesten um den Hals bindet, auf jeden Fall geschieht alles mit feierlichem Charme. Die Gaeste sollen schliesslich merken, dass man ihnen kein Armeleute-Essen auftischt, sondern ein Festmahl zelebriert, und es ist ja auch entsprechend teuer. Probieren koennen Sie die Bouillabaisse fast ueberall in der Provence und an der Cote d'Azur, aber beurteilen koennen Sie das Fischgericht erst, wenn Sie es in Marseille kennengelernt und beim Preis nicht geknausert haben. :Fingerprint: 21463651,101318758,Ambrosia

Kochmagazin: Aktuelle Themen Rund um Essen & Trinken
Zusatzstoffe - was steckt drin in den Lebensmittel ?Zusatzstoffe - was steckt drin in den Lebensmittel ?
Satte Farben, eine lange Haltbarkeit und manches Geschmackserlebnis wären ohne den Einsatz von Zusatzstoffen bei Lebensmitteln nicht zu erzeugen. Farbstoffe, Konservierungsmittel sind aus der Lebensmittelproduktion längst nicht mehr wegzudenken.
Thema 14255 mal gelesen | 19.02.2008 | weiter lesen
Eisbein - fett und deftig für kalte WintertageEisbein - fett und deftig für kalte Wintertage
Eisbein, Schweinshaxe, Surhaxe oder einfach nur Haxe – während es manch einen bei dem Gedanken daran schüttelt, läuft anderen das Wasser im Mund zusammen.
Thema 4933 mal gelesen | 17.12.2009 | weiter lesen
Ethnic Food - die multikulturelle KücheEthnic Food - die multikulturelle Küche
Deutsche und ihre Essgewohnheiten. Wenn es um das Kochen geht, kann man den Deutschen keine Ausländerfeindlichkeit vorwerfen. Pizza, Pasta, Döner und Co haben in deutschen Landen schon längst Einzug gehalten.
Thema 8716 mal gelesen | 18.05.2009 | weiter lesen


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005, 2006, 2007, 2008 All rights reserved.| Serverload: % |