Rezept Dinner for Two (16. August 1995)

 
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Dinner for Two (16. August 1995)

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Küchentipp: Süßer Duft gegen Kochdünste !
Lassen Sie auf dem Herd einen Topf mit Zimt und Zucker etwas warm werden. Wenn Ihre Gäste eintreffen, duftet es sehr angenehm und die Kochdünste werden überdeckt.

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Zubereitung des Kochrezept Dinner for Two (16. August 1995):

Rezept - Dinner for Two (16. August 1995)
Hallo, Freunde des Dinner for Two! Das heutige Menue: Vorspeise: Champignons Griechische Art Hauptspeise: Lammkoteletts in Folie Nachspeise: Schaumkloesschen auf Aprikosenpueree Der Champignon (zu deutsch eigentlich Angerling oder Feldling, manchmal auch Gartenschwamm genannt) wurde durch die Franzosen der europaeischen Kueche einverleibt und daher schon in deutschen Kochbuechern des 17. Jahrhunderts als champion oder champigon aufgefuehrt. Er ist heute der verbreitetste Speisepilz ueberhaupt und kann auch roh verzehrt werden. Champignons wurden schon von den alten Roemern geschaetzt. Nero nannte sie "Cibus deorum", eine Goetterspeise, und seine Hofleute liessen sich sogar herab, dieses Gericht mit allereigensten Haenden zuzubereiten, nachdem Kaiser Claudius und der Gardeoberst Annaeus Serenus eine "unrechte Sorte" (Knollenblaetterpilze?) Vorgesetzt erhalten hatten und daran gestorben waren. Als Nationalspeise ging der Champignon auch auf die Tafel Ludwig Xiv. Und damit in die europaeische Kueche ueber. Desgleichen ging die kuenstliche Champignonzucht von Frankreich aus, erlangte aber ihre groesste Ausbildung erst zwischen 1840 und 1845 in Bruessel durch den Baron Hoogvorst, der naechtlicherweile sogar in den Stiefeln guter Freunde Pilzkulturen anlegte. Das Hoogvorstsche Verfahren wurde seit 1850 auch in Wien und in London nachgeahmt, der Hauptplatz fuer Champignons aber ist noch immer Bruessel. Man kann die Vorspeise uebrigens auch hervorragend bei einem kalten Buffet servieren. Zu Lamm und Kartoffeln haben wir in frueheren Ausgaben des DFT schon einiges geschrieben, und Besonderheiten gibt es heute auch nicht zu beachten. ** Gepostet von: Franz Betzel Stichworte: P2, Dinner

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