Rezept Das Bier als Getraenk und als Nahrungsmittel

 
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Das Bier als Getraenk und als Nahrungsmittel

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Küchentipp: Omelett !
Eierspeise, die im Gegensatz zum Pfannkuchen ohne Mehl hergestellt wird. Lässt sich süß oder herzhaft füllen.

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Zubereitung des Kochrezept Das Bier als Getraenk und als Nahrungsmittel:

Rezept - Das Bier als Getraenk und als Nahrungsmittel
Das Bier ist Genuss- und Nahrungsmittel. Von den alkoholischen Getraenken, deren wir uns bedienen, ist das Bier das an Alkohol aermste. Dem geringen Gehalte an Alkohol entsprechend, ist seine Wirkung beim Genusse, es wirkt erwaermend und belebend, es regt das Nervensystem genuegend an, ohne es zu ueberreizen, es bringt, wenn es innerhalb der durch die Vernunft gesetzten Grenzen genossen wird, das Gefuehl des Wohlbehagens hervor, ohne zu berauschen wie der Wein, und ohne sinnverwirrend zu sein, wie der Branntwein. Wenn die menschliche Natur des Genusses derartiger Getraenke bedarf, so ist der des Bieres unzweifelhaft dem Organismus am meisten zutraegliche, namentlich weil dieses Getraenk, ausser seiner nervenbelebenden Wirkung, einen nicht unbedeutenden Naehrwert besitzt. Wegen seines geringen Gehaltes an Eiweissstoffen kann das Bier nie zur vollkommenen Ernaehrung des Koerpers ausreichen. Als Zugabe zu Fleisch, Brot, Kaese und anderen Stoffen ist es aber, wegen seines Gehaltes an Extraktivstoffen und phosphorsauren Salzen, ein wertvolles Nahrungsmittel. In dieser Beziehung steht es weit ueber dem Wein. Mit dem Branntwein ist es gar nicht zu vergleichen, da dieser dem Koerper nichts giebt als den Alkohol. Ein kraeftig genaehrter ausgewachsener gesunder Mann kann einen Schnaps ohne Schaden trinken, aber ein schwacher Koerper wird schwaecher wie vorher. Darin liegt der Fluch des Branntwein- trinkens. Beim Biergenuss wird dagegen dem Koerper ein Teil der zu verbrauchenden, oder durch vorangegangene Leistung verbrauchten Kraft ersetzt. Quelle: Dr. A. Oetker's Grundlehren der Kochkunst sowie preisgekroente : Recepte fuer Haus und Kueche von 1895 (Nachdruck) erfasst: Sabine Becker, 6. April 1997

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