Rezept Bourbelier vom Wildschwein

 
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Bourbelier vom Wildschwein

Kategorie - Fleisch, Haarwild, Mittelalter, Wildschein Rezepte Kochrezepte Kochen
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Kennwort: HANDY rezept 27354
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Küchentipp: Tranchieren !
Geflügel, Fleisch oder ganze Fische vor dem Auftragen in Stücke (Tranchen) schneiden.

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Informationen zum Rezept:

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *
Rezept
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Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 1 Portionen / Stück
2 kg Wildschweinbraten (Frischling)
1/2 l Rotwein
1/4 l Weinessig
1/4 l Verjus*
100 g getoastetes Landbrot
1 Tl. Ingwerpulver
1 Tl. Zimtpulver
1 Tl. Paradieskoerner**, im Moerse zerstossen
1 Prise Nelkenpulver, etwas mehr
15 g Salz, grobes
Zubereitung des Kochrezept Bourbelier vom Wildschwein:

Rezept - Bourbelier vom Wildschwein
* ersatzweise 150 ml Apfelessig mit 100 ml Wasser verduennt ** Malaguettapfeffer, ersatzweise schwarze Pfefferkoerner Vorbereiten der Sauce zum Begiessen: Den Wein, den Essig, den Verjus, das Salz und die Gewuerze mischen. Das Brot darin einweichen, wenn es aufgegangen ist, mit einer Gabel zerdruecken. Man kann das Ganze noch durch ein Sieb treiben, es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Den Braten abbruehen: Das Fleisch in kochendes Wasser tauchen und herausnehmen, sobald es seine Farbe veraendert. Diese Vorgehensweise dient dazu, das Fleisch von seinen oberflaechlichen Verunreinigungen zu saeubern und verringert nicht im geringsten seine geschmeckliche Qualitaet, ganz im Gegenteil. Den Braten auf einem Drehspiess befestigen, auf den Grill ueber eine Abtropfpfanne haengen. Die Garzeit betraegt etwa 30 Minuten pro Pfund. Den Braten haeufig mit der Wuerzsauce betraeufeln, indem man als Pinsel einen Rosmarinzweig benutzt. Am Ende der Garzeit den Rest der Sauce ueber den Braten giessen. Die Sauce in eine Schuessel geben, man serviert sie zum Braten. Falls mehr Sauce gewuenscht wird, die Abtropfpfanne aufs Feuer setzen und mit wenig Wasser die karamelisierten Saefte loesen. Man erhaelt einen schoenen gebraeunten Saft, kostet ihn, schmeckt mit Salz ab und traegt dann auf. Anmerkungen: Das Rezept in dieser oder aehnlicher Form ist ein Klassiker der franzoesischen Rezeptbuecher aus dem Mittelalter. Es ist schon in dem Viandier des Taillevent, einer Handschrift aus der Bibliothek des Vatikan, enthalten. Auch von Autor des Ménagier des Paris wird es erwaehnt - er erlaeutert, dass der Begriff bourbelier das Rueckgrat (Kamm) des Wildschweins bezeichnet. :Fingerprint: 21486128,120258615,Ambrosia

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