Zwiebel - Zwiebelkunde Welche Zwiebel passt zu welchem Gericht ?

 
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Zwiebel - Zwiebelkunde Welche Zwiebel passt zu welchem Gericht ?

Die Zwiebeln spielen in der deutschen Küche schon seit Jahrhunderten eine Hauptrolle. Heute verzehren wir pro Kopf und Jahr etwa rund sieben Kilogramm der alten Kultur- und Heilpflanze.

Zwiebel – Zwiebelkunde Welche Zwiebel passt zu welchem Gericht ?Das vitaminreiche Gewächs besteht zu 90 Prozent aus Wasser und ist entsprechend kalorienarm. Berühmt berüchtigt ist sie für ihren hohen Gehalt an schwefelhaltigen und ätherischen Ölen. Darunter auch das stechend riechende Allicin, das für den typischen Zwiebelgeschmack und -geruch verantwortlich ist und uns die Tränen in die Augen treibt. Doch Zwiebel - botanisch Allium cepa - genannt ist nicht gleich Zwiebel. Bei diesem traditionellen Gemüse gibt es verschiedene scharfe Typen:

Der Klassiker: die gelbe Speisezwiebel ist die Zwiebel schlechthin. Den Verkaufsschlager gibt es in verschiedenen Größen, sortiert nach Durchmesser. Die Gelbe eignet sich gut zum Kochen und Braten und auch als Suppenwürze. Häufig ist sie scharf, so dass sie roh nur bedingt zu genießen ist.

Schön bunt: die rote Speisezwiebel bringt Farbe in die Küche. Die etwas mildere Schwester der gelben Zwiebel eignet sich besonders gut für den rohen Verzehr, sie schmückt und würzt Salat, ziert Wurstplatten oder bereichert jedes Sandwich.

Die Kräftige: die Gemüsezwiebel ist im wahrsten Sinne des Wortes dick und rund. Unter einer goldenen Schale steckt ein weißes saftiges Fruchtfleisch. Wie der Name schon sagt mundet die Spanierin am besten als Gemüsebeilage oder Suppenzutat. Außerdem lässt sie sich wie eine Paprika gut füllen. Zum Beispiel mit Hackfleisch oder Käse. Auch roh ist sie lecker.

Die Feine aus Frankreich: die Schalotte ist vor allem bei unseren französischen Nachbarn beliebt. Die ovale Edelzwiebel mit der rötlich braunen oder violetten Schale hat einen feinen Geschmack. Am besten kommt ihr zartes Aroma roh zur Geltung. Beim scharfen Anbraten kann sie bitter und schal werden. Auch die jüngeren Blätter lassen sich verwenden wie Bundzwiebeln oder Schnittlauch.

Mehr grün als Zwiebel: die Frühlingszwiebel können wir ganz verzehren: die kleine, rund vier Zentimeter dicke Knolle, den weißen Schaft und die grünen Blätter. Ein weiterer Vorteil: Da die ätherischen Öle bei diesem "unreifen" Gemüse noch nicht so ausgebildet sind, bringen sie uns beim Zwiebelschneiden nicht zum Weinen!

Das leckere Gemüse ist ein Multitalent. Es eignet sich zum Würzen von Soßen, Suppen und Salaten oder als knackiger Belag auf dem Butterbrot. Köstlich schmecken Frühlingszwiebeln auch im Quark. Die zarten Zwiebeln kommen inzwischen das ganze Jahr auf den Markt, entfalten jedoch besonders im Frühsommer ihr wahres Aroma. Wichtig ist nur, sie möglichst frisch verbrauchen, denn die delikaten Zwiebeln halten sich aufgrund ihres hohen Wassergehalts nicht lange.

Die Knollenlose: die Lauchzwiebel oder Bundzwiebel wird oft mit der Frühlingszwiebel in einen Topf geworfen. Genau wie sie wird sie Gewürzkraut gehandelt, nur hat sie im Gegensatz zur Frühlingszwiebel praktisch keine Knolle mehr. Vom Lauch unterscheidet sie sich durch ihre für alle Zwiebeln typischen Röhrenblätter.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 07.01.2008
Quelle: kochmix
 
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