Zutaten für die asiatische Küche

 
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Zutaten für die asiatische Küche

Wer die unterschiedlichen asiatischen Küchen liebt und sich einmal am eigenen Herd damit beschäftigen Will, Wan-Tans oder Pekingente zuzubereiten, Sushi als Fingerfood oder thailändische Suppen als leichtes Gericht köcheln will, der sollte sich vorher auf die Suche nach geeigneten Zutaten und Würzmitteln machen.

Zutaten für Asiatische RezepteDenn asiatische Gewürze oder spezielle Zutaten (Wok) sind nicht überall erhältlich, und für gute Qualität muss man sich schon manchmal ein wenig auf die Suche machen. Doch was braucht man eigentlich, um aus Gemüse, Fleisch, Nudeln oder Reis am eigenen Herd ein Gericht mit asiatisch angehauchten Aromen zu zaubern?

Asia-Würzsaucen und Würzpasten – die Alternative zu Maggi und Worcestershiresauce

Sojasauce: Mit Sojasauce würzt man in eigentlich allen asiatischen Ländern fast alles, sie dient anstelle von reinem Salz zum Salzen der Speisen.

Fischsauce: Fermentierter Fisch, Salz, Wasser und Zucker sind die Basis asiatischer Fischsaucen, die für ein kräftiges Aroma sorgen, aber kaum wirklich nach Fisch schmecken. Fischsauce eignet sich zum Abschmecken von Speisen.

Sambal Oelek: Mit der höllischen Paste aus pürierten Chilischoten verpassen Sie Ihren Gerichten die nötige Schärfe.

Süß-scharfe Chilisauce: Sie sieht nicht nur schön aus, mit den kleinen roten Chilistückchen, die in zart orangefarbenem Gelee treiben, sie schmeckt auch köstlich zu Gemüse wie Geflügel. Süß-scharfe Chilisauce bekommt man nicht nur in Asia-Spezialitätenläden, sondern kann sie auch in Läden mit türkischen Lebensmitteln finden oder mit etwas Glück in der Exotik-Ecke des heimischen Supermarktes.

Kokosmilch – nicht zu verwechseln mit dem Kokoswasser, das in der frischen Nuss schwappt – wird aus dem zermahlenen und gepressten Fleisch der Kokosnüsse gewonnen. Sie wird ähnlich verwendet wie bei uns die Sahne und verleiht Saucen eine unnachahmliche Cremigkeit. Außerdem eignet sie sich dazu, Schärfe zu löschen, wenn man sich mal bei den Chilischoten vergriffen hat.
 
Man bekommt Kokosmilch mittlerweile auch im Supermarkt in Dosen oder im Tetrapack. Lesen Sie am besten das Kleingedruckte: Als Zutaten benötigt man außer Kokosfleisch und Wasser eigentlich nichts, weder Antioxidantien noch Stabilisatoren.

Asia-Gewürze – aus der Weihnachtsbäckerei bekannt

Viele Gewürze, die asiatischen Rezepten ihre besonderen Aromen verleihen, kennen wir bei uns eher aus süßen Zusammenhängen, nämlich aus der Weihnachtsbäckerei. Ob Pfeffernuss, Ingwerplätzchen oder Pflaumen-Latwerge mit Sternanis: Ohne die Gewürze aus dem Orient würde manches fade schmecken.

Lebkuchen enthält besonders viele der orientalischen Aromen: Parfümartig duftender grüner Kardamom und Korianderkörner, Piment und Muskatnuss oder Macis (Muskatblüte), Gewürznelken und Zimt. Wer also die Grundzutaten für Lebkuchengewürz bereits im Hause hat, besitzt einen guten Grundstock an Gewürzen.

Palmzucker, auch Jaggery genannt (dann handelt es sich aber meist um getrockneten Zuckerrohrsaft), hat ein malziges, karamellartiges, würziges Aroma, mit dem selbst unser brauner Zucker wenig Ähnlichkeit hat. Zudem süßt er weniger als weißer Haushaltszucker.

Asia-Kräuter, Wurzeln und Sprossen – ungewohntes Grünzeug mit exotischer Note

Zitronengras: Wer den Geschmack von Zitrone mag, aber gern auf die Säure verzichten würde, ist mit Zitronengras hervorragend bedient. Das kann man übrigens auch auf der Fensterbank oder dem Balkon im Blumentopf ziehen – und da es umso aromatischer ist, je frischer es gepflückt wird, lohnt sich das in jedem Falle, wenn man häufig asiatisch oder indisch kocht.

Korianderblätter: Koriandergrün, das ähnlich aussieht wie Petersilie, ist auch als Cilantro auf dem Markt. Das Kraut hat einen eher gewöhnungsbedürftigen Geruch – nicht umsonst heißt Koriander auch Wanzenkraut. Doch als frisches Grün auf der Suppe oder Gemüse- und Fleischgerichten sind Korianderblätter für die asiatische Küche unverzichtbar. Da man sie nicht immer und überall findet, sollte man sich gleich einen Vorrat zulegen und das gewaschene, gehackte Kraut einfrieren. So hat man es stets griffbereit.

Unerlässlich sind natürlich frische Ingwerwurzeln oder Galgant und Bambus-Schößlinge. Letztere findet man in Asia-Läden in eingekochter und eingeschweißter Form. Das ist praktisch, weil sie sich so recht lange halten und ihr zugegebenermaßen recht strenger, unangenehmer Geruch bis zur Verwendung erst einmal eingesperrt bleibt.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 22.07.2009
Quelle: kochmix
 
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