Zimtgebäck - Zimtsterne und Zimtspiralen

 
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Zimtgebäck - Zimtsterne und Zimtspiralen

Wohl kaum ein anderes Gewürz verbindet sich wie der Zimt mit weihnachtlicher Vorfreude.

Zimtspiralen zum selber machenIm Jahr 2006 geriet Zimt in Verruf: er enthalte zu viel gesundheitsschädliches Cumarin, so dass bei manchen handelsüblichen Zimtsternen bereits drei oder vier Gebäckstücke eine für Kinder gefährliche Menge Cumarin enthalten könne.

Doch für diesen hohen Cumaringehalt ist eine spezielle Zimtsorte verantwortlich: Der billigere Chinesische Zimt oder Cassiazimt. Wer sein Zimtgebäck selbst bäckt, kann also zu hohen Cumarinwerten leicht vorbeugen, indem er darauf achtet, echten Zimt vom Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum verum) zu verwenden.

Jetzt geht’s rund: Zimtspiralen

Zimt und Zucker schenken den unkomplizierten Zimtspiralen ihren weihnachtlichen Geschmack und ihre adrette Maserung – und das Gute daran ist: Sie sind so einfach in der Herstellung, dass auch Backanfänger kein Misslingen fürchten müssen.

Auch ist für den Teig kein Schweiß treibendes Kneten oder langes Warten erforderlich. Die Zubereitungszeit beträgt schlappe 20 Minuten, weshalb sich die Zimtspiralen auch schnell zaubern lassen, wenn überraschend Adventsgäste zu Besuch kommen.

Für den Teig 200 Gramm weiche Butter und 100 Gramm Puderzucker schaumig rühren, zwei Eigelbe und ein ganzes Ei hinzufügen und zusammen mit 300 Gramm gesiebtem Mehl rasch zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. Nun in einem kleinen Schüsselchen zwei Teelöffel Zimt mit 50 Gramm Zucker und einem Päckchen Bourbonvanillezucker vermischen.

Den Teig in zwei gleich große Hälften teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu lang gezogenen Rechtecken ausrollen, die mit der Zimtzuckermischung gleichmäßig bestreut werden. Von der langen Seite her mit etwas Fingerspitzengefühl aufrollen und die Abschlusskante andrücken. Jetzt ist ein scharfes Messer hilfreich, denn nach einer 20-minütigen Ruhezeit im Kühlschrank werden die Teigrollen in talerartige Scheiben geschnitten und diese flach auf ein Backblech gelegt.

Die Zimtspiralen müssen zirka zwölf Minuten bei 160 Grad Umluft backen und sollten eine goldbraune Färbung annehmen. In Blechdosen halten sich die Zimtsterne drei bis vier Wochen lang frisch.

Braun-weiße Versuchung: Zimtsterne

Kaum ein anderes Plätzchen sorgt für so viel Verzweiflung und Freude zugleich: Zimtsterne sind mit ihrem schneeartigen Überzug hübsch anzusehen, können bei falscher Lagerung aber steinhart werden und basieren auf einem frappierend klebrigen Teig. Mit ein paar Tricks werden aber auch Backanfänger der kniffligen Sternchen Herr und können Bekannte mit den aromatischen Plätzchen begeistern.

Je frischer die Mandeln sind, desto besser gelingen die Zimtsterne. Wer also eine gute Mühle sein Eigen nennen darf, sollte sich die Mühe machen, die Mandeln selbst zu reiben. Andernfalls tun es 500 Gramm fertig gemahlene Mandeln aus dem Supermarkt.

Für den Teig fünf Eiweiße zu sehr steifem Schnee schlagen und 450 Gramm gesiebten Puderzucker unterheben. Etwas Eischnee in eine Tasse abfüllen und kühl stellen. Nun die gemahlenen Mandeln, zwei Teelöffel Zimt und ein Esslöffel Kirschwasser oder Calvados unter den Teig mischen und alles zu einer Kugel verkneten, die eine Stunde lang kühl ruhen muss.

Nun wird es heikel: Der klebrige Teig muss ausgerollt werden. Dafür wird allerdings kein Mehl, sondern Kristallzucker auf die Arbeitsfläche gestreut. Den Teig in Portionen auf die Zuckerschicht legen, mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken und ausrollen. Folie abziehen, die Sterne ausstechen, mit dem restlichen Eischnee glasieren und über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag bei 160 Grad acht Minuten lang backen. Gelagert werden die Zimtsterne zusammen mit der Schale von ungespritzten Orangen in Blechdosen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 22.11.2008
Quelle: kochmix
 
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