Yoga-Küche - Ausgewogene Ernährung mit Yoga

 
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Yoga-Küche - Ausgewogene Ernährung mit Yoga

Eine hohe Zahl von Menschen hat Yoga für sich entdeckt, um dem Alltag entspannter gegenüberzutreten. Diesen Effekt unterstützt man positiv mit der Yoga-Küche.

Ein Salat gehört auch zur Ernährung bei YogaDer alltägliche Stress wird gemindert, der Körper wird beweglicher und man erlangt ein hohes Maß an Entspannung durch Yoga. Das Wohlbefinden lässt sich auf einfachem Wege mit gesunden Grundlagen aus der Yoga-Küche verstärken, um noch energievoller sein Leben gestalten zu können.

Yoga und Ernährung

Yoga besitzt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Asanas, die verschiedenen Stellungen des Yogas wie der Bogen, die Kobra oder der Fisch vereinen sich mit Atemübungen, Meditationstechniken und Entspannungsübungen, die nicht nur die menschliche Physis, sondern auch Geist, Energie und Gefühle insgesamt positiv beeinflussen sollen. Daraus lässt sich logisch folgern, dass auch die Nahrung eine wichtige Rolle spielt, die man täglich aufnimmt. Entsprechend zielt auch die Yoga-Küche auf den gesamten Körper ab.

Unterschiedliche Nahrungstypen

Indiens Yogameister unterscheiden verschiedene Nahrungstypen, doch nur eine Gruppe wird empfohlen. Diese nennt sich sattvische Ernährung im Yoga, die auch mit Ayurveda in Einklang steht. Sattvische Nahrung sorgt für Ausgleich, Reinheit und Harmonie und besitzt somit dieselben Ziele wie Yoga selbst und sie unterstützen sich gegenseitig. Um den Körper schlank, beweglich und fit, den Geist wach und scharf zu halten, empfiehlt die sattvische Nahrung hochwertiges Getreide und Getreideprodukte wie Vollkornnudeln, Vollkornbrot, aber auch Naturreis. Des Weiteren sollten auf dem Yoga-Speiseplan auch Tofu, Sprossen wie Bambussprossen, nicht blähendes Gemüse (roh und gedünstet) Hülsenfrüchte und süßes, reifes Obst stehen. Die Nahrung wird ergänzt durch Honig, Nüsse, Samen, erstklassige Öle sowie Milch und Milchprodukte, allen voran Joghurt, Kefir und Ghee, die geklärte, indische Butter, die auch im Ayurveda als Heilmittel eingesetzt wird.

Die zwei Nahrungs-Gruppen, die man besser meiden sollte, nennen sich tamanische Nahrung und rjasische Nahrung. Erstere sind Lebensmittel, die nicht den optimalen Reifungsgrad besitzen, also zu unreif sind oder bereits Überreife erlangt haben. Solche Nahrungsmittel sollen laut des Yogas den Körper und den Geist lähmen. Rajasische Nahrung sorgt für körperliche und geistige Unruhe, Ungeduldigkeit und im Extremfall für Aggressivität. Daher sollte man laut der Yoga-Lehre Kaffee, schwarzen Tee, Knoblauch und Zwiebeln, aber auch scharfe Gewürze vermeiden.

Ausgewogene Ernährung

Wie man sieht, sollten in der traditionellen Yoga-Küche keine Fleischprodukte verzehrt werden. Einige indische Yogameister behaupten gar, dass sich im Fleisch der Tiere negative Energien bei der Schlachtung festsetzen würden, da die Tiere Angst und Panik empfinden. Diese negativen Energien würden sich beim Verzehr auf den Menschen übertragen. Ob diese Behauptung den Tatsachen entspricht, sei dahingestellt. Möchte man sich im Sinne des Yogas ernähren, muss man also nicht zwingend gänzlich auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten, aber man sollte hier und bei allen anderen empfohlenen Lebensmitteln auf Qualität und Frische achten und bestenfalls mageres Geflügelfleisch bevorzugen. Gar nicht oder selten sollten auch Fisch und Eier gegessen werden.

Unterschiedliche Menschen – unterschiedliche Lebensmittel

Laut Yoga lassen sich Menschen in zwei Gruppen unterteilen – in Ruhetypen und Energietypen. Daher und wegen anderer allgemeiner Unterscheidungsmerkmale kann nicht eindeutig beschrieben werden, welche Lebensmittel für jeden zu empfehlen sind. Jedoch ist eine ausgewogene und vor allem bekömmliche, das persönliche Befinden unterstützende Ernährung die optimale Ergänzung zum Yoga. Vollwertkost ist angesagt und jeder muss für sich herausfinden, was ihm gut tut und nicht „schwer im Magen liegt“. Beispielsweise sollte man laut sattvischer Ernährung auf scharfe Gewürze verzichten, da sie der rjasischen Nahrung zugordnet werden und für Unruhe sorgen sollen. Jedoch kann es den sogenannten Ruhetyp unterstützen, wenn er seine Speisen mit scharfen Gewürzen wie Pfeffer und Chili abschmeckt, um aktiver zu werden. Aufmerksame persönliche Versuche mit qualitativen Lebensmitteln, die schonend zubereitet werden, bringen schnell Klarheit, was gut tut und welche Nahrung sich negativ auf den eigenen Organismus auswirkt.

Allgemeine Empfehlung aus der Yoga-Küche

Für jeden Menschen ist eine vollwertige Ernährung mit sattvischen Lebensmitteln positiv zu werten. Gedünstetes Gemüse oder Rohkost, frische Kräuter, gute Gewürze und die sparsame Verwendung von Salz sind immer sinnvoll. Gesunde Zwischenmahlzeiten sind süßes Obst, Nüsse und Joghurt. Es sollten auch nicht Milchprodukte wie Frischkäse fehlen, ebenfalls kann Sahne sparsam eingesetzt werden. Zum Verfeinern eigenen sich Nüsse, Sprossen und Samen. Für die nötige Süße sollte man nicht Zucker, sondern Honig oder Vollrohrzucker verwenden. Ganz wichtig ist auch eine ausreichende Aufnahme von Wasser, das gerne auch warm getrunken werden darf.

Ein wichtiger Grundsatz der Yoga-Ernährung ist, mit Ruhe zu essen und nicht zu schlingen. Die Mahlzeiten sollte man mit Genuss einnehmen und sich dafür Zeit lassen. Wenn das Sättigungsgefühl einsetzt, wird die Nahrungsaufnahme beendet. Sobald zusätzlich herausgefunden wurde, welche Lebensmittel und in welchem Zustand (roh oder gegart) bekömmlich sind und nicht die Verdauung stören, wird man mit der Yoga-Küche seine persönlichen Yoga-Ziele unterstützen und mit mehr Energie, Gelassenheit und körperlicher Beweglichkeit dem Alltag begegnen.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 11.01.2009
Quelle: kochmix
 
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