Whisky Ratgeber - wie erkennt man einen guten Whisky ?

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.

Kategorien für das Kochmagazin:

Kochmagazin: Live Search

Kochmagazin - getraenke

Whisky Ratgeber - wie erkennt man einen guten Whisky ?

Wer sich zum ersten Mal an den Whisky heranwagt, wird beim Probieren der preiswerteren, weltbekannten Marken vermutlich rätseln, warum Kenner ihren letzten Cent für eine Flasche des goldgelben Genussgetränkes opfern würden.

Whisky Ratgeber - wie erkennt man einen guten Whisky ?Denn an die Durchschnitts-Whiskys muss der Gaumen sich gewöhnen; oft begleiten Husten und tränende Augen den ersten Schluck. Nur auserwählter, hochwertiger Whisky schmeichelt der Kehle und sorgt für eine wohlige Wärme. Aber woran erkennt man eine gute Flasche Whisky und was verraten die Etikett-Hinweise?

Es gibt eine Reihe an Faktoren, die für die Gewinnung eines edlen Whiskys maßgeblich sind – und sie haben mit Werbeslogans, die auf lange Lagerzeiten oder ein Originalrezept verweisen, nicht zwingend etwas zu tun.

Whisky-Liebhaber blättern sogar manchmal bis zu 1000 Euro pro Flasche auf den Tisch. Es geht allerdings auch wesentlich preiswerter, indem man zu einem Whisky im Bereich zwischen 50 und 100 Euro pro Gallone greift oder sich in einem Spezial-Restaurant dem sagenumwobenen Drink nähert.

Ein anständiger Whisky kann kein Blend sein. Blend bedeutet, dass er verschnitten wurde; ein Single Malt z.B. hingegen ist unverschnitten und damit reiner als der Blend. Entscheidend ist auch die Qualität der Fässer - sie müssen aus Eichenholz gefertigt sein - und die Altersangabe. Drei Jahre Lagerzeit im Fass sollte ein Whisky mindestens hinter sich gebracht haben, bevor er konsumiert wird. Exklusive Tropfen durften sogar bis zu 50 Jahren auf ihre Verköstigung warten.

Nicht minder wichtig ist die Reinheit. Einem Whisky sollten keine zusätzlichen Aroma- oder Farbstoffe beigefügt worden sein. Findet sich auf dem Etikett ein Hinweis auf „spirit caramel“, so wurde Zuckerkulör verwendet, um dem Whisky seine gewünschte Farbe zu verleihen. Das muss zwar nicht zwingend das Aroma beeinträchtigen, gilt jedoch bei Kennern als unerwünscht.

Ein Zeichen für weniger ansprechende Qualität ist auch die „chillfiltration“, bei dem gekühlten Whisky die langkettigen Fettsäuren entzogen werden, welche die Flüssigkeit bei kalter Lagerung trüben können. Doch genau diese Fettsäuren fungieren auch als Träger wichtiger Aromastoffe. Nicht zuletzt wird ein guter Whisky bei der Gewinnung mit schottischem oder irischem Quellwasser angereichert.

Eher eine Geschmackssache ist die Wahl der Getreidesorte, auf der die verschiedenen Whisky-Varianten basieren. Ein Malt ist ein Whisky, der auf Grundlage von gemälzter Gerste produziert wurde; ein Grain hingegen beruht auf Mais, Weizen, ungemälzter Gerste oder Roggen. Wird ein Whisky überwiegend aus Roggen gewonnen, heißt er auch Rye. Bourbon wird er genannt, wenn er zu mindestens 51 Prozent auf Mais basiert, mit höchstens 80 Prozent Volumenprozent Alkohol gebrannt wurde und anschließend in neu ausgekohlte Eichenfässer gefüllt worden ist.

Die Bezeichnungen Single, Straight und Blend verraten die Brennerei-Herkunft: Singles und Straights stammen aus nur einer einzigen Brennerei; Blends jedoch können aus bis zu 70 unterschiedlichen Whiskys zusammengesetzt worden sein und sind daher für Gourmets indiskutabel. Beim Pure Pot Still allerdings wird es richtig teuer - dieser Whisky wurde in einem speziellen Verfahren aus Gerste in klassischen Brennblasen destilliert und zählt zur absoluten Premiumklasse.

Anzeigen zum Artikel:


Weitere Interessante Artikel aus der selben Kategorie: Getraenke
» Digestifs - Genuss mit Whiskey und Cognac
» Punsch und Glühwein im Winter sehr beliebt
» Malz - Süßes aus kraftvollen Keimlingen
» Tempranillo - Eine feine Rebsorte aus Spanien
» Federweißer der junge Wein

Kategorie: getraenke
Hits: 20988 mal gelesen
Erfassung: 24.12.2007
Quelle: kochmix
 
nach oben


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005 2006 2007 All rights reserved.