Whisky - Irischer und Schottischer Whiskey das flüssige Gold

 
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Whisky - Irischer und Schottischer Whiskey das flüssige Gold

Um ihn herum ranken sich Mythen und Legenden, Abenteuergeschichten von Schmugglern und der Flair der großen, weiten Welt:

Whisky - Irischer und Schottischer Whiskey das flüssige GoldDer goldgelbe Whisky - in Irland und den USA Whiskey geschrieben - steht für anspruchsvollen Alkoholgenuss und lässt sich nicht gerne mit anderen Alkoholvarianten mischen.

Kenner genießen ihn pur oder mit Wasser und würden seinen einzigartig malzigen Geschmack niemals durch andere Nuancen verfälschen. Schließlich bedurfte es zahlreicher Kämpfe und Revolten, bis die Whiskyherstellung endlich legalisiert wurde. Dabei ist seine Basis erstaunlich banal: Whisky wird aus Getreide hergestellt.

Das Besondere an der Whisky-Gewinnung ist die Destillation: Das Getreide - entweder Gerste, Mais, Weizen oder Roggen - wird zu Schrot verarbeitet und mit warmem Wasser angereichert. Die dabei entstehende Maische kann nun unter Zugabe von Hefe gären, wobei bereits ein Alkoholgehalt von fünf bis zehn Prozent entsteht, und wird anschließend in speziellen Apparaten destilliert. Lediglich die aufsteigenden Dämpfe werden kondensiert, mit Wasser gestreckt und in Holzfässern gelagert.

Den Rest erledigt die Zeit - sie ist der wichtigste Faktor für die Zubereitung eines guten Tropfen. Whisky lässt sich nicht schnell und nebenbei herstellen, und genau das barg die größten Schwierigkeiten für die illegale Whiskyproduktion in den vergangenen Jahrhunderten, als lediglich Fabrikanten mit staatlichen Lizenzen das flüssige Gold produzieren und verkaufen durften.

Doch der Schmuggelhandel mit heimlich gewonnenen Whisky blühte. Nicht selten wurden die Destillieranlagen sogar in Erdhöhlen installiert, während der Whisky in ausgeklügelten Verstecken reifte.

Heute kann jeder gefahrlos an eine Flasche Whisky gelangen - selbst gut sortierte Supermärkte haben mehrere Varianten im Angebot. Echter schottischer und irischer Whisky ist in der Regel deutlich teurer als der amerikanische Whisky, dessen Beliebtheit jedoch vor allem bei den jüngeren Konsumenten ungebrochen ist.

Schließlich haftet Marken wie Jack Daniels oder Johnny Walker ein aufregendes Rockstar-Image an. TV-Bösewicht JR machte in Dallas bei jeder Gelegenheit vor, wie der amerikanische Whisky möglichst cool zu Gemüte geführt werden sollte: pur auf Eis oder, wie der Insider zu sagen pflegt: on the rocks.

Für die Kenner geht hingegen nichts über einen erlesenen schottischen oder irischen Tropfen, die wiederum nicht überall zu kaufen sind und oft die Regale von Spezialitätenläden schmücken. Hier finden sich dann auch Whisky-Sorten, die eine satten Alkoholgehalt von um die 60 Prozent Volumen aufweisen und daher zwingend mit Wasser verdünnt werden müssen, damit sie trinkbar werden.

Ein guter Whisky ist weich und gleitet sanft wie Öl über die Zunge. Er kratzt und beißt nicht im Hals; überdies ist ihm ein volles, nachhaltiges Aroma eigen. Um dieses Aroma nicht zu beeinträchtigen, sollte das hinzugefügte Wasser möglichst geschmacksneutral und rein sein - am idealsten ist stilles, salzarmes Mineralwasser oder aber, wenn Wert auf Authentizität gelegt wird, schottisches Quellwasser.

In Irland und Schottland ist es gang und gebe, dass der Whisky mit einem Krug Wasser serviert wird. Eis ist bei den europäischen Whisky-Genießern tabu, und das zu Recht: Die Würfel mögen zwar schön klimpern, senken aber die Temperatur und damit die Geschmacksintensität. Außerdem unterdrückt das Eis die feinen Aromen, für die der irische und schottische Whisky so berühmt geworden ist. Deshalb sollte ein Single Malt auch niemals in einem Cocktail sein Dasein fristen müssen. Erlesener Whisky ist alleine am stärksten.

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Erfassung: 24.12.2007
Quelle: kochmix
 
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