Wenn Lebensmittel gefährlich werden!

 
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Wenn Lebensmittel gefährlich werden!

Wir alle wissen, Obst und Gemüse sind gesund, je mehr man davon isst, desto besser. Chips und Co sind Dickmacher und sollten dagegen nur in kleinen Mengen gegessen werden.

Lebenmittel können auch für die Gesundheit gefährlich werden!Aber stimmt das wirklich? Manche vermeintlich gesunde Lebensmittel können bei falscher Lagerung oder Zubereitung zu extremen gesundheitlichen Schädigungen führen. Wer denkt schon daran, dass rohe grüne Bohnen extrem giftig sind oder Kartoffeln bei falscher Lagerung ungenießbar werden. Kennen wir wirklich alle Auslöser für Lebensmittelvergiftungen?

Die Gefahr, die von unbehandelten Lebensmitteln ausgeht

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass unbehandelte Lebensmittel am gesündesten sind. Sie enthalten keine Zusätze, keine künstlichen Aromen, vollständig erhaltene Vitamine, sie sind also komplett ungefährlich. Leider ist dem überhaupt nicht so. Werden beispielsweise Bohnen, Kartoffeln oder Getreide nicht gekocht oder gemahlen, sind sie ungenießbar. Rohe Bohnen enthalten giftigen Eiweißstoff, der starkes Erbrechen, Bauchkrämpfe hervorrufen kann oder im schlimmsten Fall zum Tode führt.

Selbst der beliebte Rhabarber und die Rote Beete enthalten Oxalsäure, die Nierensteine verursachen können. Rohe Tierprodukte sind ebenfalls ein absolutes No Go. In Fleisch, Fisch und Eiern tummeln sich häufig Bakterien, die zu einer gefährlichen Salmonellen Infektion führen. Schützen kann man sich davor, in dem tierische Lebensmittel gut durchgegart werden. Bohnen, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sollten ebenfalls gekocht werden.  Es empfiehlt sich, Rhabarber nur im Frühsommer zu verzehren. Später produziert das schmackhafte Obst zu viel Säure, die schädlich für die Gesundheit ist.

Weniger ist manchmal mehr

Nahrungsgifte schädigen meist nur in hohen Dosen, anders wie bei Lebensmittelallergien, die schon in geringen Mengen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Weitestgehend unbekannt ist, dass beispielsweise der Genuss von Muskatnüssen in großen Mengen Halluzinationen hervorruft und sehr gefährlich für den Organismus ist.

Bei Kindern kann der Verzehr von zwei Muskatnüssen bereits tödlich sein. Als Gewürz in kleinen Mengen für die Geschmacksintensivierung von Speisen ist die Nuss jedoch völlig harmlos. Die in Lebensmitteln enthaltenen Gifte sind jedoch so verschwindend gering, dass man bei ausgewogener Ernährung ganz entspannt sein kann. Erst in extrem großen Mengen schadet das Beta-Carotin der Leber.

Gifte durch Kochen oder Grillen

Wie oben bereits erwähnt, werden viele Giftstoffe durch das Kochen abgetötet. Andere entstehen erst durch übermäßiges Erhitzen. Wie beim Grillen etwa, hier können sich durch die hohen Temperaturen Polyaromatische Kohlenwasserstoffe bilden. Tropft Fett in die Glut ist das Risiko für diese entstehenden Gifte sogar noch höher. Ist das Fleisch schwarz, also verbrannt, ist die Gefahr von Schadstoffen am größten.

Vorsicht auch beim Rösten, Braten und Frittieren von Kartoffeln und Getreide. Versteckt sich hier doch der durch die Medien bekannte Schadstoff Acrylamid. Je dunkler und knuspriger diese Lebensmittel sind, desto mehr Gifte enthalten sie. Das fatale an Acrylamid, und auch an anderen Schadstoffen ist, dass sie erst nach Jahren die Entstehung von Krankheiten fördern, wie zum Beispiel Krebserkrankungen.

Koffein und Co

Wie soll es auch anders sein.  Selbst Genussmittel sind davon betroffen, Kaffee und Alkohol enthalten Nervengifte, die ebenfalls auf Dauer den Organismus schädigen. Wird Alkohol langfristig oder in großen Mengen zu sich genommen, führt dies zu Rauschzuständen. Auf die Dauer sind Leber und Gehirn davon betroffen und werden systematisch zersetzt. Das starke Nervengift, das im Alkohol enthalten ist, kann ebenfalls Krebserkrankungen hervorrufen.

Gesundheitliche Schäden durch Alkohol sind immens und können bei mäßigem Genuss vermieden werden. Empfohlene Höchstmengen sollten unbedingt eingehalten werden, um allein schon Erkrankungen vorzubeugen. Männer sollten am Tag nicht mehr als zwanzig Gramm Alkohol trinken, Frauen sogar noch weniger. Zwei bzw. ein Glas Bier oder Wein pro Tag sind akzeptabel, sollten aber nicht überschritten werden.

Koffein in hohen Dosen führt zu Schwindel, Herzrasen und Zittern.Wird der Kaffee jedoch in verantwortungsvollem Maße konsumiert, wirkt er positiv auf den Organismus. Wer dennoch lieber auf Koffein verzichten möchte, aber nicht auf Kaffee, kann auf koffeinfreien Kaffee umsteigen. Der Schonkaffee ist im Handel frei erhältlich und völlig koffeinfrei.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 18.05.2009
Quelle: kochmix
 
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