Wein richtig auswählen, welcher Wein darf es sein?

 
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Wein richtig auswählen, welcher Wein darf es sein?

Die Weinkarte bringt manchen Neuling in Verlegenheit – welches Tröpfchen soll er wählen, und wird er überhaupt schmecken? Was für Kenner ein Kinderspiel ist, kann unerfahrene Weinstubenbesucher in nachtschwarze Verzweiflung stürzen.

Wein richtig auswählen, welcher Wein darf es sein?Anbaugebiete und Qualitätsstufen sind tatsächlich etwas für geübtere Genießer. Die Geschmacksbezeichnung aber ist ein sicherer Lotse für Debütanten, Bierfans und Limonadentrinker.

Trockene Weine
Eine Grundregel darf getrost befolgt werden: Mit einem trockenen Weißwein macht man niemals etwas falsch. Er passt zu fast jedem Essen, kann bei Bedarf mit Sprudelwasser verdünnt werden – wie es in der Pfalz zur festen Tradition gehört – und hat den neutralsten Geschmack. Lediglich ein trockener Riesling aus deutschen Anbaugebieten gerät mitunter sehr säuerlich.

Trockener Rotwein harmonisiert gut mit dunklem Fleisch und mediterraner Küche. „Trocken“ bedeutet beim Wein so viel wie „geringer Restzuckergehalt“. Deshalb haben trockene Weine wenig Süße, sind aber nicht automatisch sauer, wie oft irrtümlich behauptet wird.

Halbtrockene Weine
Halbtrockene Tropfen dürfen bis zu zwölf Gramm Restzuckergehalt pro Liter bergen und bewegen sich in punkto Geschmack zwischen trocken und fruchtig-süß. Wer also auch bei nichtalkoholischen Getränken zu süßeren Noten neigt, sollte eher einen Halbtrockenen bestellen. Vorsicht ist bei halbtrockenen Rotweinen angesagt: Sie geraten gerne süffig, gehen rasch ins Blut und sorgen bei empfindlichen Personen für einen schweren Kopf.

Liebliche Weine
Liebliche Weine eignen sich gut zur Untermalung eines ausgewogenen Desserts oder einer Käseplatte - daher werden sie vor allem zum Abschluss eines Essens bestellt. Für Hauptgerichte ist ihre süßliche Geschmacksnote den meisten Menschen zu dominant; zudem werden sie in betont kleineren Gläsern serviert – denn je höher der Restzuckergehalt, desto leichter entstehen bohrende Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme.

Süße Weine & Dessertweine
Weine, die mit „süß“ gekennzeichnet sind – zum Beispiel schwere Dessertweine wie der italienische Marsala - haben bei einem Hauptgang nichts verloren und dienen vorwiegend als Geschmacksverfeinerer bei deftigen Gerichten oder raffinierten Nachtischen. Ihr Restzuckergehalt beträgt satte 45 Gramm und mehr pro Liter. Bei guten Qualitäten lohnt es sich aber, statt eines Espressos oder Grappas nach dem Essen ein Gläschen auserwählten Dessertwein zu genießen.

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Kategorie: getraenke
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Erfassung: 05.11.2007
Quelle: kochmix
 
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