Weihnachtsessen: Weniger is(s)t mehr

 
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Weihnachtsessen: Weniger is(s)t mehr

Wer stets darum kämpfen muss, sein Gewicht zu halten oder gar versucht, etwas abzunehmen, für den sind Advent und die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr mit zahlreichen Stolperfallen gespickt.

Weihnachtsessen mit der FamilieMit der Vorweihnachtszeit beginnt für viele die Saison der stärksten Versuchungen: Nasskaltes Wetter verlockt nicht gerade dazu, sich im Freien zu bewegen. Man isst und trinkt in Gesellschaft gern mehr als sonst und üppiger. Köstlicher Gänsebraten, zimtduftende Nusskekse, Spritzgebäck und Butterplätzchen, schwerer Rotwein und süße Liköre bringen manchen tapferen Entschluss ins Wanken und lassen einen das Ziel, sein Gewicht zumindest zu halten, leicht aus dem Blick verlieren.

Die Feiertage sind für viele zudem Urlaubszeit, in der sie auch ihren kulinarischen Vorlieben frönen möchten, und leider sind traditionelle Gerichte für die Winterszeit ganz besonders fett- und kalorienreich.

Wie leicht hat man da ein, zwei, drei Kilos zusätzlich auf den Rippen – und was viele Minuten lang so lecker auf der Zunge geschmeckt hat, schmeckt als Pölsterchen auf den Hüften im neuen Jahr gar manchem überhaupt nicht mehr. Der Spaß ist kurz, die Reue lang. Deshalb ist die beste Strategie für einen erleichterten Jahresbeginn, während der Feiertage Maß zu halten.

Doch es gibt zahlreiche Tricks, wie man seinen Heißhunger zügeln und sich das Leben während und nach der Feiertage leichter machen kann.

Klein und fein macht psychologisch satt

Kleine Teller, kleine Terrinen: Studien haben gezeigt, dass Leute weniger essen und sich gleich satt fühlen, wenn sie von kleineren Tellern essen und/oder wenn weniger Essen auf dem Tisch steht. Decken Sie also die weihnachtliche Tafel schön, aber mit dem meist kleineren Frühstücksgeschirr.
 
Verwenden Sie auch kleines Auflegebesteck, zierliches Essbesteck und kleine Gläser. Sie erleichtern es, moderate Portionen zu nehmen und sehen zudem eleganter aus.

Lassen Sie sich Zeit und Muße und beruhigen Sie Ihr Steinzeit-Gehirnanteil

Wer langsam und mit Muße isst, hat mehr Genuss bei weniger Kalorien. Nehmen Sie nur winzige Bissen auf die Gabel, und kosten Sie jeden Bissen richtig aus. Versuchen Sie, die Aromen der verschiedenen Gewürze zu entdecken und nachzuschmecken, von welcher Nahrung sich wohl die Gans, das Schwein oder der Weihnachtskarpfen ernährt haben. Legen Sie nach jedem Bissen das Besteck ab. Essen Sie als Vorspeise eine warme, fettarme Brühe – das entspannt die Magennerven – und reichen Sie danach einen kleinen Salat mit Vinaigrette als Zwischengang. Das sorgt dafür, dass Sie sich nicht ausgehungert aufs Festmahl stürzen, sondern es in Ruhe genießen können.

Denn bis unser Steinzeitgehirn kapiert hat, dass es uns nicht durch Gefräßigkeit vor dem Verhungern retten muss, vergehen von der ersten Gabel an rund 20 Minuten. Je mehr von dieser Zeit Sie also mit kalorienarmer aber nährstoffreicher Nahrung überbrücken, desto leichter können Sie ruhig genießen ohne sich zu überessen.

Versichern Sie sich selbst immer wieder, dass von allem genug da ist und dass Sie das ganze Jahr über immer wieder genießen dürfen. Weihnachten oder Silvester sind nicht die einzige Gelegenheit, Sie brauchen also nicht auf Vorrat zu schlemmen.

Das Auge isst mit: Decken Sie den Tisch besonders festlich

Auch das Auge isst mit, sagt der Volksmund. Geben Sie also Ihren Augen ein Festmahl, indem Sie die Tafel festlich dekorieren mit besonders schönen Servietten, funkelnden Kristallgläsern, Blüten und Kerzen. Wenn Sie das Besteck nach jedem Bissen ablegen, gönnen Sie sich in der Kaupause Augenschmaus und trinken Sie die Schönheit mit den Augen.

Wenn Sie genug Platz haben, stellen Sie die Terrinen und auch die Flaschen für Getränke auf einen extra Tisch, so dass Sie zum Nachlegen und auch zum Nachschenken aufstehen müssen. Das verschafft zusätzlich Zeit zum Nachdenken und Nachspüren, ob man wirklich noch Hunger hat und wie viel und ob man Durst hat und deshalb besser etwas alkoholfreies, kalorienarmes trinkt oder ob man noch einen Schluck Wein o. ä. genießen möchte.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 17.12.2009
Quelle: kochmix
 
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