Wasserkocher - kochend heiß oder brandgefährlich?

 
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Wasserkocher - kochend heiß oder brandgefährlich?

Ob für Tee oder Kaffee, die 5-Minuten-Terrine oder eine schnelle Suppe – kochendes Wasser wird oft benötigt. Praktische und vor allem schnelle Hilfe versprechen Wasserkocher.

Wasserkocher in der KücheDoch wie sicher sind die praktischen Küchenhelfer? Immer wieder müssen verschiedene Hersteller ihre Wasserkocher wegen Brandgefahr zurückrufen. Und: Ist diese Zubereitungsmethode wirklich Energie sparender als die herkömmliche Herdplatte?

Wasserkocher – eiskalt gespart

Die gute Nachricht für Sparfüchse vorweg: Ja, der Wasserkocher ist ein sparsamer Helfer! Die Stiftung Warentest konstatierte, dass der Wasserkocher einen Liter Wasser in gut drei Minuten zum Kochen bringt, dabei jedoch nur etwa 100 Wh (Wattstunden Strom) benötigt. Zum Vergleich: Die Herdplatte verbraucht ca. 170 Wh, die Mikrowelle ca. 255 Wh.

Lediglich für den frischen Kaffee empfiehlt sich die herkömmliche Kaffeemaschine. Sie brüht den Kaffee ein wenig günstiger – obgleich sie dazu deutlich mehr Zeit benötigt. 

Wasserkocher? Aber sicher – und getestet

Eine Aufgabe – unzählige Modelle. Abgesehen von ihrem Design unterscheiden sich die Wasserkocher auch in der Handhabung. Einige schalten sich beim Erreichen des Siedepunktes selbst ab, andere nicht. Manche kommen kabellos daher, andere sind klein und können sogar auf Reisen mitgenommen werden.

Der Teufel liegt wie bei vielen Dingen auch beim Wasserkocher im Detail und zeigt sich oft erst nach dem Kauf. Mal funktioniert der Abschaltmechanismus nur, wenn der Deckel richtig geschlossen ist. Ein anderes Modell in schickem Metall-Design wird so heiß, dass man es kaum anfassen kann.

Orientierungshilfe bietet die Stiftung Warentest vor dem Kauf eines Wasserkochers, die in unregelmäßigen Abständen die verschiedenen Modelle auf Herz und Nieren überprüft. Für gut befunden wurden zuletzt der Wasserkocher von Phillips (Modell HD 4690), das Modell von Siemens (TW 60101) oder die mit 25 Euro sehr günstige Wasserkocher-Variante von Boman (WK 504 CB). Mit hervorragenden Sicherheitseigenschaften konnte der Wasserkocher von Braun (WK 210) punkten.

Kalk oder Nickel: Wasserkocher entkalken – ein zweischneidiges Schwert

Ein Wort zum Entkalken der Wasserkocher: Bei Modellen mit freiliegenden Heizstäben ist das keine gute Idee. Der Grund ist folgender: Wird die Kalkschicht von den Heizstäben entfernt, kann die Nickelkonzentration im Wasser drastisch ansteigen. Das gilt besonders dann, wenn das Trinkwasser sehr hart oder mineralhaltig ist.

Ein Test der Stadtwerke Karlsruhe ergab, dass der zulässige Nickelgrenzwert von 50 Mikrogramm je Liter beim ersten Kochgang um mehr als das 30fache überschritten wurde. Erst nach drei Dutzend Kochvorgängen pegelte sich die Nickelkonzentration auf das zulässige Maß ein. Verständlich, denn dann werden die Heizstäbe von einer Kalkschicht umschlossen.

Eine dicke Kalkschicht führt jedoch auch den Energie sparenden Effekt ad absurdum, da sie wärmeisolierend wirkt. Der Ausweg aus dem Dilemma: am besten ein Modell mit verdeckten Heizstäben wählen. Das spart Energie und ist gut für die Gesundheit.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 02.06.2010
Quelle: kochmix
 
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