Wasser, Fruchtsaft oder Limo - welcher Durstlöscher darf es sein?

 
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Wasser, Fruchtsaft oder Limo - welcher Durstlöscher darf es sein?

1,5 Liter am Tag sind das Minimum - wer intensiv Sport treibt und dementsprechend schwitzt, darf gerne noch einige Milliliter drauflegen, um wenigstens die Zwei-Liter-Marke zu erreichen.

Durstlöscher wie Limo, Wasser und SäfteDie Rede ist von der optimalen Flüssigkeitsmenge, die ein Erwachsener täglich zu sich nehmen sollte.

So weit, so gut – mit welchen Getränken sich diese Flüssigkeitsmenge jedoch optimal abdecken lässt, daran scheiden sich die Geister. Welcher Durstlöscher ist also – mal abgesehen vom subjektiven Geschmacksempfinden – besonders empfehlenswert?

Wasser: Klarer Sieger

Saft- und Limofans wird’s nicht freuen, doch Ernährungswissenschaftler halten klares Wasser für den idealen Durstlöscher. Wasser ist leicht und verfügbar, kalorienfrei und kostengünstig – kurz: der ideale Durstlöscher.

Sogar der Endspurt zur Frühlingsfigur fällt mir Wasser um einiges leichter: Vor der nächsten Naschattacke einfach ein Glas Wasser trinken und ausprobieren, ob sich der Süßhunger verflüchtigt. Und als Aperitif vor der nächsten Mahlzeit einfach ein Glas Wasser trinken, denn das füllt den Magen, noch ehe der Hauptgang hineinrutscht.

Wasser? Womöglich sogar aus der Leitung - und das soll gesund sein? Allerdings, denn die Trinkwasserqualität in Deutschland ist hervorragend, so das Umweltbundesamt (UBA). Und an den Geschmack lässt es sich durchaus gewöhnen.

Das vermeintlich fade Wasser erhält mit einer Scheibe Zitronensaft einen leckeren Frischekick. Und mit einem Spritzer Apfelessig wird das prickelnde, eisgekühlte Mineralwasser an heißen Sommertagen zu einem echten Muntermacher.

Fruchtsaft: Zuckersüße Falle

Dass Cola und Limo zwar lecker, aber zugleich ziemlich ungesund sind, weiß mittlerweile jedes Kind. Wasser hingegen ist vielen zu fade. Was läge also näher, als der Griff zum vermeintlich „gesunden“ Fruchtsaft?

Keine so gute Idee, denn der Fruchtsaft liefert vor allem Zucker – und der macht bekanntlich dick und schädigt die Zähne. Ein Glas von rund 200 Millilitern Apfelsaft enthält, je nach Hersteller, um die 20 Gramm Zucker – oder plastischer: 7 bis 10 Zuckerwürfel.

Der gesundheitliche Nutzen, der von Fruchtsäften ausgeht, ist ohnehin vergleichsweise gering. Das liegt daran, dass sich die für den Körper so wichtigen Stoffe direkt unter der Obstschale befinden - und die ist im Saft ja leider nicht enthalten.

In einem Glas Cola ist übrigens eine Zuckermenge enthalten, die ca. 9 Zuckerwürfeln entspricht.

Light-Drinks: Kalorienarm – also gesund?

Wie sieht es mit Light-Getränken aus? Die enthalten zwar keine Vitamine, dafür aber auch keinen Zucker – also müssten sie akzeptable Durstlöscher sein. Oder nicht? Eher nein - die Annahme, dass es sich bei Light-Getränken um einen gesunden Durstlöscher handelt, widerlegten Forscher der University School of Medicine bereits vor Jahren.

Die Wissenschaftler um Ramachandran Vasan kamen zu dem ernüchternden Ergebnis, dass Light-Drinks zwar kalorienarm sind, sonst aber nicht minder schädlich als herkömmliche Softdrinks. Trotz des Süßstoffs erhöht sich mit jedem Glas Light-Limonade die Gefahr, am metabolischen Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes) zu erkranken.

Das alarmierende Ergebnis der Studie, die mit 9000 Teilnehmern durchgeführt wurde: Der Konsum von Softdrinks oder Light-Getränken erhöht das Risiko, am metabolischen Syndrom zu erkranken, um bis zu 60 Prozent.

Wasserspiele: Ein Glas geht noch

Der Geist ist willig, der Gaumen schwach. Klar, dass nach langem Limo- oder Fruchtsaftkonsum ein Glas Mineralwasser sehr gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen: geschmacklos erscheint. Erleichtert wird die Saftentwöhnung mit selbst gemixten Fruchtsaftschorlen, deren Fruchtsaftanteil nach und nach so reduziert wird, bis reines Mineralwasser übrig bleibt.

Wer sich, mit ein wenig Geduld, an Wasser und Mineralwasser gewöhnt hat, wird eines Tages erstaunt registrieren, wie süß und zuckrig Limo & Co doch eigentlich sind. Und vor allem: Wie gut man darauf verzichten kann.

Nichtdestotrotz ist gegen ein gelegentliches Glas Fruchtsaft oder Limonade nichts einzuwenden. Nur sollte das Getränk dann nicht als regulärer Durstlöscher betrachtet werden, sondern als das, was es ist: Ein Genuss, den man sich hin und wieder guten Gewissens gönnen darf.

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Erfassung: 20.04.2010
Quelle: kochmix
 
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