Walnüsse - Köstliche Walnuss-Plätzchen backen

 
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Walnüsse - Köstliche Walnuss-Plätzchen backen

Ab Mitte September ist es wieder so weit: die Walnüsse reifen und die Freude an herbstlichen Leckereien macht sich breit.

Leckere Walnuss-Plätzchen zum KaffeeWer jetzt durch Felder und Fluren streift und in einem Weinanbaugebiet lebt, hat gute Chancen, hie und da an einem Walnussbaum (Walnuss) mit seinen charakteristischen großen Blättern vorbeizukommen und auf dem Boden ein paar frische Nüsse aufzuklauben.

Doch wer mehr will, geht am besten auf den lokalen Wochenmarkt, um frische Walnüsse direkt vom Bauern zu kaufen. Vielleicht bekommt man dort auch Adressen genannt, wo man die Baumnüsse gegen ein geringes Entgelt selbst aufsammeln kann.

Wer selber sammelt, sieht sich leider einem kleinen Problem gegenüber: Die Nüsse sind zum Teil noch in ihre grünen Hüllen gepackt, oder sie liegen bereits am Boden und der grüne Mantel hat sich in schwarzen Matsch verwandelt. Vorsicht ist geboten, wenn man die holzigen Nüsse daraus befreien will – die Farbe verbindet sich innig mit Haut und Nägeln, die sie nikotingelb bis schwärzlichbraun färbt. Und diese Farbe ist immerhin so haltbar, dass sie auch zum Haarefärben verwendet wird. Also lieber mit Chirurgenhandschuhen arbeiten.

Bei frischen Walnüssen ist das dünne Häutchen, das sie umgibt, dummerweise ebenfalls noch voller Saft und Kraft – und das heißt bitter und zusammenziehend. Wenn man das mag, ist das sehr praktisch.

Ansonsten bleibt einem nur, die unregelmäßig geformten Kerne zu häuten. Dazu überbrüht man sie wie Mandeln mit kochendem Wasser, schreckt sie nach einigen Minuten kalt ab und dann heißt es: geduldig pulen. Doch diese Sträflingsarbeit lohnt sich, denn die schneeig-weißen Walnusskerne schmecken frisch einfach köstlich.

Wer nicht pulen mag, verarbeitet die Walnüsse vielleicht lieber in herrlich mürbe, delikate Plätzchen. Unsere Walnuss-Streifen sind zwar etwas aufwändiger in der Zubereitung, ergeben aber ein solch exklusives Gebäck, dass sie auch bedenkenlos als herbstliches Dessert zum Einsatz kommen dürfen – aber auch garniert mit einem Klecks Vanilleeis oder vanillierter frischer Schlagsahne zum festlichen Weihnachtsdinner oder beim Adventsessen mit Freunden.

Erster Schritt der nussigen Köstlichkeit: aus 320 Gramm fein gesiebtem Mehl, 160 Gramm kalten Butterflöckchen, zwei Esslöffeln Zucker, zwei Eigelb und einer Prise Salz rasch einen glatten Mürbeteig kneten und für eine Stunde kalt stellen. Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis er zirka einen Zentimeter dick ist, auf ein gefettetes Backblech legen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 180 Grad eine Viertelstunde lang backen.

Während der Vorbackzeit kann man die Nussfüllung zaubern: 225 Gramm Butter, 125 Gramm flüssiger Waldhonig oder Akazienhonig, 60 Gramm Zucker und 200 Gramm braunen Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren etwa fünf Minuten lang köcheln lassen, bis die Masse eine bräunliche Färbung erlangt hat. Nun den Topf von der Herdplatte ziehen, 450 Gramm grob gehackte Walnüsse und 60 Milliliter Sahne unterrühren und die Mischung gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verstreichen.

Für den zweiten Backgang wird der Herd auf 200 Grad gestellt; nach 15 weiteren Minuten das Blech aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Jetzt kann man die Teig-Nuss-Platte in Streifen oder Rauten schneiden.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 04.10.2008
Quelle: kochmix
 
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