Waffeln - gebackene Waffeln, mit dem richtigen Waffelteig zum Erfolg

 
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Waffeln - gebackene Waffeln, mit dem richtigen Waffelteig zum Erfolg

Sobald der Teig in das heiße Eisen tropft, hat die Köchin ruckzuck einen an der Waffel: Kaum ein süßes Gericht duftet beim Zubereiten verführerischer als Waffeln, und deshalb finden sie auch meistens innerhalb von Sekunden begeisterte Abnehmer.

Waffeln – gebackene Waffeln, mit dem richtigen Waffelteig zum ErfolgWaffeln gehören zur festen Ausstattung von Weihnachtsmärkten und Familienfesten, lassen sich aber auch rasch zu Hause zubereiten. Was von ihnen wider Erwarten übrig bleibt, wird eingefroren und im Toaster wieder aufgetaut.

Wer Waffeln backen möchte, muss kein Meisterkoch sein, braucht aber ein gut funktionierendes Waffeleisen. Die begehrten Herzform-Waffeleisen sind inzwischen auch unter 50 Euro erhältlich; beim Kauf sollten Sie aber unbedingt auf eine gute Beschichtung und eine vernünftige Erhitzung achten, da das Backen sonst zur Geduldsprobe und der Teig mitunter mehr schlabberig als knusprig wird. Zudem sollte das Waffeleisen über ein Lämpchen verfügen, das automatisch erlischt, wenn die Waffeln den erwünschten Bräunungsgrad erreicht haben.

Waffeln sind keine Einzelgänger. Sie lieben die Gesellschaft von Puderzucker und Zimt, heißen Kirschen, geschlagener Sahne, Schokoladensoße, Kompott, Konfitüre, Pudding und Apfelmus. Der Fantasie sind beim Kombinieren kaum Grenzen gesetzt – Waffeln, bei deren Teig auf Zucker verzichtet wird, können sogar mit Schinkenstückchen oder Käse variiert werden und mausern sich so zu einer interessanten, leichten Hauptmahlzeit.

Der Waffelteig sollte immer klümpchenfrei sein; von ihm wird jeweils eine Kelle pro Waffel mit einem Schwung in die Mitte des eingefetteten Eisens gegossen. Ersetzt man das Speiseöl zum Fetten des Eises mit einer Speckschwarte, lässt sich die Waffel besonders gut aus dem Eisen lösen – allerdings liegt dann auch ein charakteristisch herber Geruch in der Luft.

Nach dem Backen ruhen Waffeln am besten auf einem Rost; wer sie übereinander schichtet, muss damit rechnen, dass sie weich werden. Übrigens lassen sich die köstlichen Herzen auch einfrieren; zum Aufbacken steckt man die Waffel einfach für wenige Minuten in den Toaster.

Bei unseren Rezepten ist die Gefahr allerdings gering, dass Waffeln übrig bleiben – vermutlich wird man Sie Ihnen aus den Händen reißen.

Bergische Knusperwaffeln
Ein traditionelles, aber ungebrochen beliebtes Gericht sind die Bergischen Knusperwaffeln, deren Teig nur mild süß ist und die nach dem Zubereiten eine Dusche aus Zucker und Zimt nehmen.
 
Für den Teig werden weiche 160 Gramm Butter mit 50 Gramm Zucker, 50 Gramm Vanillezucker und zwei Eiern zu einer schaumigen Masse verrührt. Anschließend abwechselnd 400 Gramm Mehl, die mit einem halben Teelöffel Backpulver vermischt sind, und 0,2 Liter Milch unter den Teig heben. Von der relativ festen, zähen Konsistenz des fertigen Teiges sollte man sich nicht irritieren lassen:

Das soll so sein und macht überdies das Backen zu einem Kinderspiel. Wie fast alle Waffeln rufen die Bergischen Knusperwaffeln die meisten „Aaahs“ und „Oooohs“ hervor, wenn sie warm genossen werden. Streuen Sie die Zucker- und Zimtmischung am besten sofort nach dem Backen auf die gebräunte, heiße Waffel.

Creme fraîche-Waffeln
Softer und sättigender kommen die Creme fraîche-Waffeln daher. Sie hüllen sich locker um frische Waldbeeren mit einem Klacks Sahne oder sind eine hervorragende Unterlage für heiße Sauerkirschen.

Zunächst werden 200 Gramm Creme fraiche mit zwei Eigelb, 50 Gramm Zucker, einem Teelöffel Vanillezucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrührt. Je nach Geschmack kann man den Teig zudem mit Zitronenschale, Orangenschale oder einem Schuss Rum verfeinern. Pro Waffel zwei Esslöffel Teig in die Mitte des Eisens geben und die Waffeln goldgelb ausbacken. Guten Appetit!

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 24.09.2007
Quelle: kochmix
 
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