Vitamin E - Schutz vor Zellalterung

 
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Vitamin E - Schutz vor Zellalterung

Dass Vitamine wichtig sind, sagt schon ihr Name, dessen erster Bestandteil „vita“ das lateinische Wort für „Leben“ bildet. Zu den besonders wichtigen Vitaminen gehört das E-Vitamin.

Vitamin E – Schutz vor ZellalterungAls Hautschutzvitamin und Radikalenfänger ist es immer wieder im Gespräch: Vitamin E soll die bei Stoffwechselvorgängen mit Sauerstoff in den Zellen entstehenden freien Radikale - besonders aktive, um nicht zu sagen aggressive Substanzen -, neutralisieren. Freie Radikale können Zellwände zerstören und lassen Fette ranzig werden. Auch die, die der Körper braucht, um seinerseits neue Zellen zu bauen.

Glücklicher Weise stürzen sich die freien Radikale in unserem Körper am liebsten auf Vitamin E – lieber als auf unsere Zellen. Deshalb kann das Vitamin unsere Zellstrukturen so gut schützen.

Dabei handelt es sich bei Vitamin E eigentlich nicht um ein einziges Vitamin: Der Name ist ein Sammelbegriff für acht chemische Verbindungen. Eine bestimmte Sorte, das so genannte Alpha-Tocopherol, kann der menschliche Körper besonders gut verwerten. Interessanter Weise sind nur Pflanzen in der Lage, Vitamin E zu produzieren.

Kann man Vitamin E-Mangel bekommen?
Eine Gefahr, an Vitamin E-Mangel zu leiden, besteht für Europäer bei dem hiesigen reichhaltigen Nahrungsangebot eigentlich nicht. Man braucht nur rund 13 Milligramm Vitamin E pro Tag, und das lässt sich problemlos mit der Nahrung aufnehmen. Beispielsweise enthält ein Esslöffel Weizenkeimöl rund 20,3 Milligramm Alpha-Tocopherol. Außerdem kann der Körper Vitamin E zum Beispiel im Fettgewebe speichern. Grundsätzlich braucht man also nicht zu befürchten, an einem Mangel an Vitamin E zu leiden.

Vitamin-E-Mangel kann bei einer seltenen krankhaften Störung des Fettstoffwechsels oder schwerwiegenden Gallenproblemen auftreten; weiter bei seltenen genetischen Defekten oder bei Babys mit extrem geringem Geburtsgewicht. Glücklicherweise ist dies alles nicht sehr häufig. Wenn Sie sich also gesund ernähren, mit genügend Obst und Gemüse sowie hochwertigen Pflanzenölen kochen, kann Ihr Dünndarm aus der Nahrung die notwendigen Mengen des Vitamins aufnehmen.

In Form von Nahrungsergänzungsmitteln sind heutzutage dennoch zahlreiche Tocopherolhaltige Präparate auf dem Markt frei verkäuflich. Da Vitamin E ein fettlösliches Vitamin ist, kann also durchaus bei unsachgemäßer Einnahme von konzentrierten Vitamin E-Gaben die Gefahr einer Überdosierung entstehen.

Sprechen Sie also lieber mit einem Arzt Ihres Vertrauens, bevor Sie sich zusätzlich Vitamin E zuführen. Außerdem kann der Körper Vitamin E aus der Nahrung deutlich besser verwerten als künstliche Vitamingaben.

Wofür ist Vitamin E gut?
Vitamin E ist bekannt als Hautschutzvitamin, doch mittlerweile haben verschiedene Studien gezeigt, dass es nicht nur für die Prävention der Hautalterung wichtig ist. Vitamin E spielt eine wichtige Rolle für den Fettstoffwechsel wie für den Eiweißstoffwechsel. Außerdem sorgt es dafür, dass die Blutplättchen nicht verklumpen und soll zudem koronären Herzerkrankungen sowie Krebserkrankungen vorbeugen.

Welche Nahrungsmittel enthalten Vitamin E?
Hochwertige Pflanzenöle, die reich sind an ungesättigten Fettsäuren, sind meist auch gute Vitamin-E-Lieferanten, allen voran das kostbare marokkanische Arganöl. Doch auch Olivenöl, Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl sind hervorragende Vitamin E-Spender. Ölsaaten wie Sesam oder Leinsamen und Nüsse enthalten ebenfalls das Zellschutzvitamin. Vitamin E nimmt man auch über Sojabohnen und gewöhnliche Bohnen, deftig in Grünkohl und delikat in Spargel oder Schwarzwurzeln zu sich.

Übrigens: Vitamin E ist lichtempfindlich. Bewahren Sie deshalb Ihre guten Öle am besten in dunklen Flaschen und an einem dunklen, kühlen Ort auf und verwenden Sie Obst und Gemüse so frisch wie möglich. Das sorgt nicht nur für den höchstmöglichen Vitamin-E-Gehalt, sondern Sie bekommen auch alle möglichen anderen Vitamine und Pflanzenstoffe in bestmöglicher Form.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 15.05.2008
Quelle: kochmix
 
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