Vegetarisch oder Vegan leben was macht mehr Sinn ?

 
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Vegetarisch oder Vegan leben was macht mehr Sinn ?

Vegetarier leben Fleischlos, essen aber tierische Produkte wie Eier, Milch, Butter usw. Veganer meiden Fleisch und auch alle anderen tierischen Produkte.

Vegetarisch oder Vegan leben was macht mehr Sinn ?Die östlichen Traditionen, darin vor allem alle Strömungen in den hinduistischen und buddhistischen Richtungen, haben dem Thema Ernährung und somit dem Vegetarismus einen hohen Stellenwert in der Bedeutung für das Leben eingeräumt. Aber auch die jüdisch-christlichen Wurzeln haben uranfänglich klare Orientierungen gehabt.

Mit der zunehmenden Globalisierung, also jenem gesellschaftlichen Prozess im 19. und 20. Jahrhundert, wo die Lebens- und Weltbilder aus den religiösen Bindungen herausgelöst wurden, sind auch die letzten religiösen Bezogenheiten zur Nahrung und Ernährung sehr verändert worden. Am allerwenigsten wird man einem Menschen, der Jahrzehntelang täglich Fleischprodukte konsumierte, von der Richtigkeit und dem Sinn vegetarischer Ernährung überzeugen können; ein solcher Mensch wird logischerweise den Kopf schütteln; ja er wird sich ein Leben ohne Fleisch und deren Produkte gar nicht vorstellen können, nicht wenige würden ohne den Genuss von Fleisch und ihren "köstlichen" Produkten das Leben gar nicht lebenswert finden.

Trotz aller Widerstände gegen den Vegetarismus ist das Thema über Fleisch zu meiden, in der Menschheitsgeschichte immer wieder da. Und nicht zufällig in unserer gegenwärtigen Phase besonders stark. In den meisten Fallen wird allerdings die Argumentation für fleischfreie Ernährung nur aus der Blickperspektive rein drei-dimensionaler Perspektive her geführt. Und in der Tat gibt es eine Menge von stichhaltigen Argumenten, die auch von Seiten der direkten Lebensebene her dem Vegetarismus seine Wertigkeit und Richtigkeit aufzeigen.

Fleischkost des Menschen führt dazu, dass durch den überlangen menschlichen Darm die verschiedenen toxischen Abfallprodukte des faulenden Fleisches und seiner Nebenprodukte den Körper viel zu langsam verlassen und dadurch über lange Strecken hindurch die Nieren und den Entgiftungsapparat des Körpers überlasten und das zu den verschiedensten Krankheiten führt.

Kurz gesagt, die meisten tierisch hoch entwickelten Lebensformen - würden sie sich ähnlich ernähren wie der Mensch - wären langst ausgestorben. Das hat damit zu tun, dass der Mensch seit Jahrtausenden schon begonnen hat, die meisten Lebensmittel vor dem Essen abzutöten - also ihrer eigenen Lebenskraft zu berauben. Trotzdem lebt der Mensch immer noch. Je weiter die Zivilisationen fortschreiten sind umso höher der Anteil ,,toter" Nahrungsmittel!

Der immer wieder gemachte Einwand, dass vegetarische Ernährung zu geringe Proteinzufuhr für den menschlichen Körper bringt, ist ein Märchen. Grundsätzlich nimmt der in unserer Wohlstandsgesellschaft lebende Mensch viel zu viel Protein mit der Nahrung zu sich. Es sei nur erwähnt, dass der tägliche Bedarf zwischen 25 und 30 Gramm Protein liegt, während der menschliche Konsum im Moment ein Vielfaches davon ausmacht. Vegetarische Ernährung, insbesondere dann, wenn Milch und Milchprodukte verwendet werden, stattet die Nahrung ausreichend mit Protein aus.

Auch das lange Zeit in der Diskussion geführte Argument, dass Vegetarier leichter an Eisenmangel leiden kommt, durch erprobte Studien nachgewiesen, aus dem Reich der Märchen. Es ist belegt, dass Körper, die weniger Eisen zur Verfügung haben, einfach ausreichend Eisen aus der angebotenen Nahrung aufnehmen. Dasselbe gilt für Kalzium.

Was das Verzehren von Eiern betrifft, kann eindeutig die große Zahl der persönlichen Erfahrungen und auch das traditionelle Wissen der Natur bezeugen, dass Eier für den menschlichen Körper nicht gut sind. Auch sie verfaulen im langen Darmtrakt des Menschen und entwickeln zum Teil noch höhere toxische Spuren als Fleisch selbst. Zusätzlich zu den so entstehenden Bakterien und toxischen Schadstoffen enthält das Ei von Natur aus sehr viel Cholesterin, was wie erwähnt für den menschlichen Körper sehr problematisch ist. Ein Ei, ob befruchtet oder unbefruchtet, ist von Natur aus für anderes als für den Verzehr bestimmt.

Der hier zu erwartende Einwand, dass nun allmählich durch die extrem falsche Ernährung unserer Gegenwart Gesundheit und körperliches Wohlbefinden im höchsten Maße instabil geworden wäre und nur mit kostenaufwendigen ,,Gegenmittel" ausgeglichen werden kann, gilt nur sehr begrenzt. Diese allgemein verbreitete Auffassung ist zwar auch im Prinzip richtig, aber eben nur im Prinzip. Die Krankheitsanfälligkeit ist weniger direkt von der falschen Ernährung abhängig als vielmehr vom falschen Bewusstsein.

Damit komme ich auf den eigentlich wunden Punkt. Es gibt sehr wohl ein Paradoxon: manche Zeitgenossen sind zu Ernährungsfetischisten geworden: sie wissen alles, was für den Körper gut oder schlecht ist. Ihre ganze Aufmerksamkeit ist nur auf wertvolle Lebensmittel gerichtet, ja für nicht wenige ist dieses Thema richtige Ernährung zum scheinbar vorrangigsten Lebensinhalt geworden. Und trotzdem sind solche Menschen häufig weder gesund noch sind sie fit. Andere dagegen nehmen es bei weitem nicht so genau in ihrer Ernährung und erfreuen sich bester Gesundheit und optimaler Fitness. So sind täglich unverkennbar alle Weisheiten und Gescheitheiten auf den Kopf gestellt.

Aus spiritueller Sicht ist die Antwort sehr einfach und solche Paradoxon bestätigen spirituelles Wissen. So sehr die Biologie ihren eigenen physiologischen Gesetzmäßigkeiten folgt und im Sinne eines Automatismus selbst regulierend arbeitet, so sehr ist dieses Lebensgesetz mit der energetischen Ausstrahlung des jeweiligen Bewussteins bezogen und abhängig. Das jeweilig aktuelle Bewusstsein eines menschlichen Wesens wirkt nicht nur unmittelbar auf die verdauungs- bezogenen Prozesse ein, es führt sekundär automatisch zu einer immer richtigeren Ernährung.

Ein solch positiv stabiles Lebensbewusstsein wird allerdings nur in einem sehr beschränkten Umfang seine Aufmerksamkeit auf die Nahrungsmittel lenken. Vielmehr wird sich zunehmend ganz nebenbei eine immer optimalere Ernährungseinstellung von ganz alleine ergeben, die über kurz oder lang zumindest vorrangig auf der vegetarischen Ebene landen wird. Dazu bedarf es noch keiner besonderen spirituellen Einsicht über tiefer liegende Gesetzmäßigkeiten. Leicht erklärt: Wenn man denkt, dass Fleischgenuss einem schadet und auch noch krank macht, so wird es so sein.

In den Magazinen heißt es: „Fleisch als Verursacher von Krankheiten“:

Schon seit längerer Zeit wissen Wissenschaftler dass eine Ernährung, bei der Fleisch im Mittelpunkt steht, die Entstehung von Arterienverkalkung und Herzkrankheiten fördert. Ein amerikanisches Ärztejournal berichtete bereits 1961 darüber, dass fast 100% aller Herzkrankheiten durch fleischlose Kost vermieden werden könnten.

Im Fleisch enthaltenes Eiweiß ist für den menschlichen Körper nicht gänzlich verwertbar. Das nicht abgebaute tierische Protein, ebenso wie das Cholesterin, lagert sich an den inneren Arterienwänden ab und behindert die Blutzirkulation im Körper, weshalb das Herz viel mehr arbeiten muss. Bluthochdruck, die Ursache vieler Herzbeschwerden, liegt in dieser Kausalität und auch viele Alterskrankheiten, unter anderem die weit verbreitete Alzheimer Krankheit, haben darin ihren Ursprung.

Auch was Krebs betrifft, haben die medizinischen Forschungen unverkennbar einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Darm-, Magen- und Brustkrebs bestätigt. Allein 80% aller Dickdarmerkrankungen sind ursachlich durch Fehlernährung bedingt. Nachgewiesen ist, dass bei Vegetariern wesentlich niedrigere Werte bei Creatin und bei Harnsaure festgestellt wurden. Gicht kommt bei Vegetariern nachweislich wesentlich seltener vor als bei Fleischessern. Dasselbe gilt für Erkrankungen der Niere.

Ein bedeutender Faktor, warum Fleischesser anfälliger für vielerlei Krankheiten sind, ist darin begründet, dass der menschliche Darm für die Verdauung von Fleisch nicht grundsätzlich geeignet ist. Fleisch fressende Tiere haben einen kurzen Darmtrakt, so dass das rasch faulende toxische Fleisch den Körper schnell verlassen kann. Da sich pflanzliche Nahrung wesentlich langsamer zersetzt als Fleisch haben Pflanzenfresser einen mehrere Male längeren Darmtrakt als Fleisch fressende Tiere.

Woher kommen alle diese Studien, die vielleicht schon morgen der Vergangenheit angehören, weil eine andere Gesellschaft neue Erkenntnisse hat und diese wieder meinen, was interessiert uns unser Geschwätz von gestern. Ich bin davon überzeugt, dass nicht das Fleisch krank macht, sondern der übermäßige Genuss davon. Es spielen auch schwingungsmäßige Einflüsse mit. Wie zum Beispiel die Frage, wie hat das Tier gelebt und wie wurde das Tier getötet.

Denken Sie mal über diese Sicht nach.

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Erfassung: 30.07.2007
Quelle: kochmix
 
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