Toona - Gemüse vom Baum

 
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Toona - Gemüse vom Baum

Der aus Asien stammende Chinesische Gemüsebaum (Toona sinensis) ist in seiner Heimat äußerst beliebt. Hierzulande rückt er nur langsam in den Blickpunkt der Pflanzenfreunde.

Toona - GemüsebaumWie unbekannt der Chinesische Gemüsebaum bei uns noch ist, zeigt die Tatsache, dass er im deutschen Ableger der nahezu allwissenden Online-Enzyklopädie Wikipedia noch nicht geführt wird.

Das dürfte sich jedoch bald ändern. Der Chinesische Gemüsebaum ist ein botanisches Allroundtalent, welches sich in den Herzen von Pflanzenfreunden, Gesundheitsbewussten und Gourmets ganz sicher seinen Platz erobern wird.

Lecker und gesund – einfach Toona

Ob Gemüsebaum, Chop-Suey-Baum oder einfach Toona – dieser Baum hat es in sich. Die Asiaten schätzen ihn, weil er äußerst leckere Sprossen und Blätter hervorbringt. Die Blätter, deren Geschmack an eine Mischung aus Zwiebeln und Schnittlauch erinnert, würzen Salate, Eintöpfe, Soßen und Gemüsegerichte oder ergeben einen leckeren Tee. Auch mit Kurzgebratenem, Eierspeisen oder Chop Suey harmonieren Blätter und Triebe perfekt.

Mindestens ebenso viele Pluspunkte sammelt der Baum allerdings auch, weil der Genuss seiner Blätter, Sprossen und Triebe nicht nur sehr lecker, sondern ausgesprochen gesundheitsfördernd ist. Der Urheber der Volksweisheit „Gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen“ hatte möglicherweise den Toona im Sinn.

Nun ist der Gemüsebaum zwar nicht irgendein Kraut, sondern ein Baum – aus heilkundlicher Sicht allerdings ein höchst interessanter. Die Blätter sind reich an Eiweiß und Vitamin A, zudem enthält der Toona antioxidative, analgetisch (schmerzstillend) und antidiabetisch wirkende Substanzen. Nicht verwunderlich ist es also, dass der vielseitig einsetzbare Toona in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein altbekannter Gast ist.

Toona - praktisch, vielseitig und pflegeleicht

Wer am Grimm’schen Märchen „Der süße Brei“ Gefallen findet, wird vom Chinesischen Gemüsebaum fasziniert sein. Ähnlich wie das Breitöpfchen, das unablässig einen köstlichen Grießbrei zaubert, beeindruckt der schnell wachsende Toona mit immer wieder frischen Trieben und Blättern.

Dies allerdings nur, wenn der Baum immer wieder aufs rechte Maß zurechtgestutzt wird. Eigentlich erreicht der Toona nämlich eine Höhe von bis zu 20 Metern, wenn man es dazu kommen lässt. Wer jedoch fleißig die Triebe und Blätter ernten will, tut gut daran, seinen Gemüsebaum nicht allzu viel Höhenluft schnuppern zu lassen. Mehr als 1,50 Meter sollten es nicht werden.

Ob groß oder klein - der chinesische Gemüsebaum ist auch im Garten eine Zierde. Robust, und nach spätestens drei Jahren winterhart, erfreut er im Frühling Auge und Nase mit weiß-duftigen Blüten.

Aus dem Holz des Toona-Baumes bauen die Asiaten übrigens auch praktische Möbel – aber wer würde seinen Gemüsebaum schon freiwillig abholzen, wenn er einmal Gefallen daran gefunden hat?

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann pflanzen Sie sich einfach Ihren eigenen Toona. Die Samen des exotischen Gemüsebaums gibt’s online beim Fachhändler.

Foto: Forest & Kim Starr

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 31.05.2010
Quelle: kochmix
 
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