Tomaten - Rot, Rund und Gesund die Tomate

 
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Tomaten - Rot, Rund und Gesund die Tomate

Rund 22 Kilogramm Tomaten verzehrt der Durchschnittsdeutsche pro Jahr. Kein Wunder: Denn Tomaten sind einfach rundherum vielseitig und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Tomaten – Rot, Rund und Gesund die TomateLecker als Salat, klassisch italienisch als Sauce für Spagetti Napoli oder Bolognese und unentbehrlich in der Pizza. Und als Ketschup "veredelt" vermag die Tomate selbst Fast-Food-Fans und Kinder zu begeistern.

Wie gut, dass die Tomaten so ganz nebenbei auch noch kerngesund sind. 100 Gramm von ihnen enthalten nur 17 Kalorien, sind aber reich an Nährstoffen wie Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Auch in puncto Vitamine glänzt das Gemüse: Neben Vitamin A, E und viel C haben sie zahlreiche B-Vitamine wie Pantothensäure (B 5), Folsäure und Biotin. Damit stärken sie unsere Immunabwehr und unser Nervensystem. Darüber hinaus regen sie die Verdauung an und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ihre leuchtenden Farben – außer kräftig roten, gibt es auch satt gelbe – verdanken die Früchte den Karotinoiden, vor allem dem Lykopin.

Mittlerweile gibt es Tomaten in vielen Formen: Der Verkaufsschlager ist die alt bekannte Rundtomate oder Lose Tomate. Diese besitzt ein gut schmeckendes Fruchtfleisch mit viel Fruchtsäure. In der Küche ist sie roh und gekocht einfach zu verwenden. Mehr für Nase und Augen bieten die Rispen- oder Strauchtomaten, die noch am Stängel hängen. Sie wirken wie frisch gepflückt, und die Drüsenhaare auf dem Stängel verströmen den typischen Tomatenduft. Delikat sind sie als Salat oder im Trio mit Mozarella und Basilikum.

Vor allem praktisch ist fette Fleischtomate: Mit 100 bis 250 Gramm pro Stück wiegt sie doppelt so viel wie ihre Verwandten. Statt Saft und Samen enthält sie besonders viel Fleisch und fällt beim Kochen nicht zusammen. Fleischtomaten sind ideal zum Füllen, Grillen und Gratinieren. Allerdings wirken sie oft etwas blass und schmecken ein bisschen langweilig.

Viel aromatischer und süßer sind dagegen die Kleinen Kirsch- oder Cherry-Tomaten. Die eignen sich besonders zum rohen Verzehr und machen als Partybeilage viel her. Außerdem können Eltern ihre Kinder damit zum Gemüsegenuss verführen. Als Sonderform gibt es noch Flaschentomaten. Die ovale, kernlose Sorte lässt sich leicht schälen und landet daher häufig in der Dose als "Tomata passata". Doch die längliche Süße macht auch im Salat eine gute Figur.

Tomaten sind ein Sommergemüse. Einheimische Freilandtomaten gibt es von Juni bis Oktober. Die im Winter angebotenen Früchte haben eine lange Reise hinter sich und sind häufig fad, da sie zuwenig Sonne gesehen haben. Tomaten lassen sich leicht auf Balkon oder Terrasse selber ziehen. Einfach zwei, drei Pflanzen kaufen, sie einzeln in einen großen Topf mit guter Erde setzen, an einen sonnigen Platz stellen und regelmäßig gießen.

Wenn die Blätter die Flügel hängen lassen, braucht sie dringend Wasser. Damit die Pflanze nicht unter der Last der Früchte zusammenbricht, rechtzeitig anbinden. Anfänger beginnen am besten mit den kleinen Kirschtomaten. Eigene sonnengereifte Tomaten schmecken unvergleichlich gut. Danach sind die blassen Restaurant-Früchtchen fast immer eine Enttäuschung.

Länger Freude machen Tomaten, wenn wir sie richtig lagern: am besten im Keller bei einer Temperatur von 13 bis 18 Grad Celsius. Im Kühlschrank verlieren sie schnell an Geschmack. Tomaten sondern genau wie Äpfel Äthylen aus, das anderes Gemüse und Obst schneller reifen lässt. Deshalb Tomaten immer solo aufbewahren. Guten Appetit!

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 10.07.2007
Quelle: kochmix
 
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