Schweizer Käse gilt als Delikatesse

 
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Schweizer Käse gilt als Delikatesse

Jetzt ist der Schweizer Käse offiziell Weltmeister: Bei dem Word Championship Cheese Vontest in Madison, USA, schafften es die Schweizer Käsereien erstmals an die Weltspitze und setzten sich gegen die internationale Konkurrenz durch.

Schweizer Käse gilt als DelikatesseDass Schweizer Käse eine Delikatesse ist, war niemals ein Geheimnis. Trotzdem wissen viele deutschen Verbraucher nicht, auf welche Käsesorten sich das eigenwillige Alpenland tatsächlich spezialisiert hat.

In den meisten Fällen ist es die reine Gebirgsluft und das würzige Gras der Bergwiesen, die der Milch und damit auch dem Käse sein besonderes Aroma verleihen. Schweizer Käse darf also getrost unter dem Begriff „Bergkäse“ zusammen gefasst werden.

Der Appenzeller Käse ist eine der geläufigsten Schweizer Käsesorten. Schon seit über 700 Jahren wird er im Appenzeller Land nach alter Tradition hergestellt – aus Rohmilch und einer streng gehüteten Kräutersulzrezeptur, mit der der Käselaib während der langen Reifezeit regelmäßig eingerieben wird. Appenzeller Käse hat einen sehr würzigen, intensiven  Geschmack und eignet sich daher hervorragend zur Ergänzung einer Käseplatte.

Eine eher fruchtige Note wird dem Gruyere-Käse zugesprochen, der aus der gleichnamigen Region stammt und dessen Basis aus tagesfrischer Rohmilch besteht. Auch bei Gruyere wird Tradition groß geschrieben: Ein uraltes Rezeptund die fünfmonatige Reifezeit im Keller geben dem Käse seine charakteristische Würze. Gruyere wird gerne für ein Käsefondue verwendet und deshalb in alle Herren Länder exportiert. Genauso gut macht er sich aber auf einer Käseplatte zum Abschluss eines Menüs.

Einen zarten Schmelz und eine fast schon cremige Konsistenz besitzt der Raclette Suisse Käse – das Original aller Raclette-Sorten. Kenner würden für das gesellige Mahl, das in der Schweiz bereits seit dem Mittelalter praktiziert wird, niemals einen anderen Käse verwenden. Raclette-Käse hat einen intensiven Duft, verblüfft im Gaumen aber durch eine angenehme, feine Milde. Mit Raclette-Käse lassen sich übrigens auch Toasts lecker überbacken.

Graubünden ist bekannt für seine prachtvollen Bergwiesen, seine traditionellen Dorf-Käsereien und seine reine, erfrischende Luft. Diese Faktoren sind bei der Herstellung des Bündner Bergkäse die wichtigsten Zutaten für ein gutes Gelingen. Bündner Bergkäse ist würzig und zergeht dennoch sehr fein und dezent auf der Zunge – deshalb lassen sich mit ihm auch Käseliebhaber überzeugen, die ansonsten die milderen Varianten bevorzugen.

Nicht minder beliebt ist der Valdor – ein Käse, der im Gebirgskanton Wallis zu Hause ist  und im Schatten des Matterhorns produziert wird. Der Valdor ist ein fester Schnittkäse, für dessen Herstellung nur die vollfette Rohmilch der heimischen Bergbauern verwendet wird und unter dessen rötlicher Rinde sich ein überraschend milchig-frisches Aroma verbirgt, das an Butter und Rahm erinnert.

Eine echte Berühmtheit ist der Emmentaler Käse, der durch eine deutliche nussige Note besticht und dessen Original an einem roten Stempel mit der Aufschrift „Swizerland“ auf dem runden Laib zu erkennen ist. Emmentaler ist prädestiniert zum Überbacken von Gratins und passt, in kleine Stifte geschnitten, ideal zu frischen Rohkostsalaten.

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 24.05.2008
Quelle: kochmix
 
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