Schmalzgebäck ist beliebt im Karneval!

 
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Schmalzgebäck ist beliebt im Karneval!

Im Januar und Februar eines jeden Jahres laufen die Karnevalisten zur Höchstform auf: Es wird geschunkelt, gefeiert und natürlich fließt dabei auch Alkohol. Ebenso wichtig wie ein frisches Kölsch sind Berliner, Krapfen, Mutzenmandeln & Co.

Schmalzgebäck ein Berliner KrapfenSie gehören zur fünften Jahreszeit genauso wie Kölner Bützchen und die Weiberfastnacht. Das Tückische am leckeren Schmalzgebäck ist, dass es sich zwar leicht nebenbei verzehren lässt, aber anschließend doppelt so schwer auf der Hüfte liegt. Doch - so merkwürdig das im Zeitalter der Light-Produkte auch klingen mag: Dieser Effekt ist durchaus erwünscht. Die Feiernden überstehen die feucht-fröhliche Karnevalszeit naturgemäß besser, wenn sie nicht nur alkoholisch-flüssige, sondern auch fettreiche Nahrung zu sich nehmen.

Gefastet wird ab Aschermittwoch, aber davor gibt’s Schmalzgebackenes

Wurde das Schmalzgebäck also ins Leben gerufen, um das Durchhaltevermögen der Karnevalisten zu stärken? Mitnichten - sowohl das Schmalzgebäck, als auch der Fasching können auf eine lange Tradition verweisen.

Erstmals erwähnt wurde faschingsähnliches Treiben im 13. Jahrhundert. Vor der Tür standen lange Fastenwochen und in dieser Zeit war alles untersagt, von dem sich die Menschen sonst so gerne verlocken lassen: Ob Wein, Weib (alternativ Mann) oder Gesang – alles verboten.

Also wurde in den Wochen vorher noch einmal ordentlich gefeiert und passend dazu reichhaltige Speisen aufgetischt. Dass in dieser Zeit gerade das Schmalzgebäck so begehrt war, hat einen einfachen Grund. Alljährlich wurden vor den strengen Wintermonaten die Schweine mit ihrem angefutterten Speckmantel geschlachtet. Und das vom Winter noch übrig geblieben Fett musste nun verbraucht werden, ehe es verdarb – Hochkonjunktur für das Schmalzgebäck. 

Mutzenmandeln - frisch zubereitet schmecken sie am besten

Wen der kostümierte Trubel nicht schreckt, der sollte ruhig eine der Karnevalshochburgen wie Köln, Düsseldorf oder Mainz besuchen. Zünftig kostümiert und in geselliger Runde schmeckt das Schmalzgebäck noch besser. Wer die Reise scheut, muss jedoch auf den Spaß mit Gaumenschmaus nicht verzichten.

Die Fernsehübertragung der Rosenmontagszüge ist – mit einer Tüte frischer Mutzenmandeln in der Hand – noch schöner. Also backen Sie los. Für vier Portionen benötigen Sie: Öl zum Ausbacken, 125 Gramm Zucker, 50 Gramm Butter, 400 Gramm Mehl, zwei Eier, 200 Gramm gemahlene Mandeln, einen Teelöffel Backpulver, vier Tropfen Bittermandelöl.

Verarbeiten Sie alle Zutaten zu einem glatten Teig und lassen Sie diesen für eine halbe Stunde kühl ruhen. Anschließend rollen Sie den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche aus und stechen – entweder mit einer Form oder mit dem Teelöffel – etwa einen Zentimeter dicke mandelförmige Mutzen aus.

Die Mutzen frittieren Sie nun in heißem Öl goldbraun, lassen Sie dann auf Küchenkrepp abtropfen und bestäuben die noch warmen Mutzenmandeln mit Puderzucker oder einem Zimt-Zucker-Gemisch. In diesem Sinne: „Alaaf“, „Helau“, „Narri-Narro“. Oder: Guten Appetit!

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 12.02.2010
Quelle: kochmix
 
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