Saure Base - wenn der Körper sauer ist

 
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Saure Base - wenn der Körper sauer ist

Der menschliche Körper ist ein extrem empfindlicher Organismus. Er kann schon auf minimale Schwankungen und Stressfaktoren reagieren. Doch nicht nur das allein.

Saure Base - wenn der Körper sauer istKrankheiten wie ungesunde Ernährung können sich auf das äußerst empfindliche Saure Base - Gleichgewicht im Körper auswirken. Wenn das gestört ist, kann das allerhand Folgeschäden nach sich ziehen.

Wofür ist der Säure-Basen-Haushalt im Körper eigentlich wichtig?
Die meisten menschlichen Zellen arbeiten in einem leichten basischen Bereich. Nur in diesem Milieu können sie ihre Stoffwechseltätigkeit optimal ausführen. Verschiedene Organe des menschlichen Körpers, unter anderem die Nieren, sorgen mit einer so genannten Säurepufferung dafür, dass der erforderliche ph-Wert in Balance bleibt, also nur in geringem Umfang schwankt. Die Werte liegen hierbei zwischen einem ph-Wert von 7,37 und knapp 7,45.

In den meisten Fällen stellen Schwankungen innerhalb dieses Bereiches kein Problem dar. Doch schwerere Infekte können ebenso wie extreme Hungerzustände oder Vergiftungen des Körpers dieses Gleichgewicht empfindlich stören.

Ein kleines Steak enthält ca. 5 Gramm Harnsäure.
Um 1 Gramm Harnsäure loszuwerden, braucht der Körper 6-8 Liter Wasser!

Saure Lebensmittel
Sie führen dem Organismus Säuren zu oder lassen im Stoffwechsel Säuren entstehen.
- alle Arten von Fleisch
- alle Arten von Fisch
- Hühnereiweiß
- Käse, besonders Hartkäse
- Hülsenfrüchte, außer Sojabohnen
- Erdnüsse, Paranüsse, Walnüsse
- Spargel, Rosenkohl
- Senf, Essig
- Kaffee
- hochprozentiger Alkohol
- kohlensäurereiche Getränke

Säuernde Lebensmittel
Sie bauen basische Substanzen AB = "Basenräuber"
- Zucker und alles was Zucker enthält
- Getreide und Getreideprodukte
- Weißmehl und Weißmehlprodukte
- Fertiggerichte
- unreifes Obst
- Früchtetee

Welche Risiken birgt eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts?
Obwohl die direkten Auswirkungen eines solchen Ungleichgewichtes bislang noch nicht vollständig nachgewiesen worden sind, werden unterschiedlichste Krankheitsbilder und Symptome mit einer Störung des Säure-Basen-Haushalts in Verbindung gebracht. Von erhöhter Immunschwäche über chronische Müdigkeit bis hin zu Arteriosklerose und Herzinfarkt reicht die Palette von Krankheiten, die auf extreme Schwankungen im Säure-Basen-Gleichgewicht zurückzuführen sein sollen.

Wie kann man einer Störung dieses Gleichgewichts entgegenwirken?
Nun, vornehmlich durch eine ausgewogene Ernährung. Doch welche Lebensmittel oder Getränke gehören zu einer ausgewogenen Ernährung?

Auf jeden Fall sollte man von übermäßigem Genuss von Alkohol, zuckerhaltigen Süßigkeiten, Koffein und Teein absehen. Auch ein Zuviel an tierischem Eiweiß ist für den Körper eine Belastung, mit der er nicht immer fertig wird.

Frisch auf den Tisch – pflanzliche Nahrung wirkt regulierend
Nicht umsonst heißt es im Volksmund “an apple a day keeps the doctor away“. Der Genuss von frischem Obst, Gemüse und vor allem Kartoffeln soll da äußerst hilfreich sein. Gerade Kartoffeln sind bei einer Übersäuerung zu empfehlen, da sie den Haushalt zu Gunsten der Basen regulieren. Darüber hinaus sollte man sich für die Mahlzeiten Zeit und Ruhe nehmen, und eine ordentliche Portion Schlaf (nicht zu spät ins Bett und ein möglichst regelmäßiger Lebenswandel wirken Wunder) tun da ihr Übriges.

Letztendlich ist eine gesunde und natürliche Ernährungsweise die bessere Variante seinen Körper fit und gesund zu halten. Gepaart mit einem vernünftigen Essverhalten sollten auf alle Fälle auch die Verdauungsphasen berücksichtigt werden. Wer dies berücksichtigt muss dann auch weder auf Fleisch, noch den morgendlichen Kaffee oder hier und da ein Gläschen verzichten.

Und wer im Zweifelsfalle doch lieber auf die medikamentöse Behandlung zurückgreift, sollte vor Einnahme von basischen oder mineralischen Zusatzpräparaten auf jeden Fall den Hausarzt zu Rate ziehen.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 29.08.2007
Quelle: kochmix
 
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