Rosmarin - Rosmarinus officinalis Kraut ideal zu Fleisch und Kartoffeln

 
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Rosmarin - Rosmarinus officinalis Kraut ideal zu Fleisch und Kartoffeln

Wer einmal am Mittelmeer war, wird das Rauschen der blauen Brandung auf ewig mit dem Duft des Rosmarins verbinden. Rosmarin gedeiht wild an den Küsten Italiens und Griechenlands. Sein Geruch ist intensiv, belebend und sehr sommerlich.

Es ist fast, als habe das Kraut die Kraft der südlichen Sonne in sich aufgesogen. Doch selbst in deutschen Gärten wächst der Rosmarin das gesamte Jahr über, sofern er ein geschütztes, sonniges Eckchen bekommt. Rosmarin passt ideal zu Kartoffelgerichten und zu deftigem Fleisch. Aber auch Nudelsaucen lassen sich mit einer kräftigen Prise Rosmarin verfeinern.

Der Rosmarin hat die Menschen seit jeher inspiriert - so galt das mediterrane Kraut im alten Rom und Griechenland als Liebesbeweis und Glücksbringer für die Ehe. Überdies sagte man ihm nach, dass er im Stande sei, böse Geister abzuwehren, ja, sogar als duftendes Bollwerk gegen Krankheiten wurde er in den Zeiten der Pestilenz in einem Stoffsäckchen um den Hals getragen.

Heute wird er in manchen Gärten alleine deshalb angebaut, weil er mit seinen dekorativen, dunkelgrünen Nadeln und lila Blüten jedes Kräuterbeet aufpeppt und unter Sonneneinstrahlung einen verführerisches Aroma verbreitet. Genau dieses Aroma ist auch der Grund, weshalb Köche aus aller Welt den Rosmarin lieben. Er ist einfach zu verwenden und so intensiv, dass außer Salz und Pfeffer keine anderen Gewürze notwendig werden.

Soll der Rosmarin für Geflügel oder eine Schweinelende zum Einsatz kommen, ist es ratsam, die Zweige ganz zu lassen und von Anfang an mitzuschmoren. Für ein Gericht, von dem vier Personen satt werden sollen, genügen ein bis zwei Rosmarinzweige. Ebenso kann ein Rosmarinzweig in eine Hackfleisch-Bolognese gegeben werden, da ihr Geschmack eine perfekte Ergänzung zu frischen Tomaten bildet.

Rosmarin gedeiht übrigens auf fast jedem Gartenboden, benötigt aber direkte Sonne. Rosmarin aus dem Garten entwickelt mit der Zeit recht dicke Zweige. Soll ein besonders zarter Rosmarin verwendet werden, kann alternativ zu den kleinen Töpfchen mit Frischkräutern auf dem Wochenmarkt gegriffen werden.

Rezept Rosmarinkartoffeln
Für ein einfaches, aber äußerst delikates und raffiniertes Gericht sorgen unsere Rosmarinkartoffeln, die auch Anfänger ohne Probleme zubereiten können. Man benötigt dazu 20 kleine, fest kochende Kartoffeln, Olivenöl, zwei frische Rosmarinzweige, Meersalz und Pfeffer.

Zunächst werden die Kartoffeln gründlich unter laufendem Wasser abgebürstet. Nun die Kartoffeln mit einem scharfen Kochmesser in gleichmäßig große Spalten schneiden. Einen Backblech großzügig mit zwei bis drei Esslöffeln Olivenöl auspinseln. Die Kartoffelnspalten darauf verteilen und mit weiteren zwei Löffel Olivenöl beträufeln. Die Rosmarinzweige waschen, mit einem Küchenpapier abtupfen und klein hacken. Die Kartoffelnspalten salzen und pfeffern und mit dem gehackten Rosmarin bestreuen.

Jetzt können die Rosmarinkartoffeln bei 200°C im vorgeheizten Backofen - je nach Qualität und Dicke der Kartoffeln dauert das zwischen 25 und 35 Minuten. Schon nach wenigen Momenten im Ofen entwickelt die Rosmarinkartoffeln einen betörenden Duft. Sie sind eine ansprechende Beilage für mediterrane Fleischgerichte oder frischen Fisch.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 04.02.2008
Quelle: kochmix
 
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