Reis Ratgeber - welche Reis Sorten und Qualitäten gibt es ?

 
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Reis Ratgeber - welche Reis Sorten und Qualitäten gibt es ?

Reis badet gerne in köstlichen Soßen, kommt mit scharfer Küche ebenso gut klar wie mit süßen Früchten, lässt sich in Milch, Brühe und Wasser kochen, birgt Energie und verzichtet dafür auf Fett und Eiweiß.

Reis Ratgeber - welche Reis Sorten und Qualitäten gibt es ?Aufgrund seiner Kalorienarmut bringt Reis die ideale Basis für Diäten mit. Daher lohnt es, sich mit den verschiedenen Reisvarianten und -sorten zu beschäftigen – denn in punkto Qualität und Geschmack gibt es beim Reis markante Unterschiede.

Die einfachste und schnellste Möglichkeit, Reis zuzubereiten, bietet der Griff zu den proportionierten Langkornreismengen im praktischen Kochbeutel, der man nach dem Garen in Salzwasser lediglich aufzureißen und in eine Schüssel zu füllen braucht. Auch produzieren immer mehr Hersteller fertig gegarten Reis in Aromapackungen, die nur noch rasch in der Mikrowelle erhitzt werden müssen. Wer jedoch Abwechslung in seine Reistafel zaubern möchte, sollte einen ausgedehnten Blick in das Reis-Regal wagen und neue Geschmacks- und Zubereitungsnuancen austesten.

Verschiedene Reisqualitäten
Zunächst bewahrt das Studieren der genauen Qualitäts-Bezeichnungen vor unerfreulichen Ergebnissen. „Spitzenreis“ kennzeichnet die höchste Qualitätsstufe; in diesem Reis dürfeno sich nur bis zu fünf Prozent gebrochene Körner befinden. „Standardreis“ enthält bis zu 15 Prozent Bruchreis; bei Haushaltsreis sind es sogar bis zu 25 Prozent.

Wie wird Reis bearbeitet?
Weitere Unterschiede machen die Verarbeitungsmethoden des Reiskorns. Während der braune Naturreis unbearbeitet bleibt und fast doppelt so lange gekocht werden muss wie der verfeinerte Reis, wird polierter Reis vor dem Verkauf geschliffen und poliert, so dass die Oberfläche eine angenehme Glätte bekommt.

Parboiled Reis
Noch wertvoller ist der Parboiled Reis: Mit heißem Wasser wird der geschliffene Reis in einem speziellen Verfahren vorbehandelt, damit seine Vitamine aus den äußeren Schichten ins Innere des Korns wandern und in weitgehend erhalten bleiben.

Langkornreis
Schließlich gibt es entscheidende Differenzen beim Umfang und der Beschaffenheit der Körner. Die Körner des Langkornreises sind sechs bis acht Millimeter lang und haben eine glasige, glänzende Optik. Auch nach dem Kochen perlen die Körner einzeln von einer Gabel herunter. Langkornreis ist ein passender Begleiter zu frischem Fisch, Gemüsefrikassee und gedämpftem Gemüse.

Zum Langkornreis zählt auch der duftende Basmatireis, welcher mit asiatischen und indischen Gerichten harmoniert, aber als Beilage auch prima mit klein geschnittenen Möhrchen, Paprika und Lauchstreifen vermischt werden kann.

Rundkornreis
Rundkornreis eignet sich am besten zu Süßspeisen, da er beim Kochen klebrig wird und die einzelnen Körner aneinander haften bleiben. Für das Zubereiten von cremigen italienischen Risottos sollte allerdings ein Mittelkornreis hoher Qualität gewählt werden – beispielsweise der Arborio-Reis, der seine gewollte sämige Konsistenz erhält, wenn er beim Kochen regelmäßig umgerührt und ihm nach und nach Hühner- oder Gemüsebrühe zugefügt wird. Da der Arborio-Reis schnell am Boden des Kochtopfes haften bleibt, darf er keine Sekunde aus den Augen gelassen werden.

Wildreis – Getreide der Indianer
Als edelste und gesündeste Variante gilt der Wildreis mit seinen braunschwarzen, dünnen Körnern und seinem nussigen Aroma. Er ist reich an Eiweiß, Kalium und Magnesium und kann pur oder mit hellem Reis vermischt zu Fisch und Fleisch serviert werden.

Wildreis ist eigentlich keine Wildform des Reises, sondern ein mit dem Reis nur sehr entfernt verwandtes Süßgras, das z.B. in den Sümpfen Nordamerikas heimisch ist und schon von der indianischen Urbevölkerung als Nahrung gesammelt wurde.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 22.10.2007
Quelle: kochmix
 
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