Punsch und Glühwein im Winter sehr beliebt

 
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Punsch und Glühwein im Winter sehr beliebt

Der berühmteste Punsch der Filmgeschichte, die Feuerzangenbowle, verwandelt gestandene Männer binnen Sekunden in kichernde Jungs. Tatsächlich hat es die Feuerzangenbowle in sich und darf daher durchaus als hochprozentig (gefährlich) eingestuft werden.

Punsch und Glühwein im Winter sehr beliebtDoch es geht auch harmloser: Früchtepunsche mit winterlichen Gewürzen schmecken nicht minder lecker und sind bestens dazu geeignet, nach einem langen Spaziergang in der Kälte wieder Wärme in die Knochen zu bringen. Außerdem duften sie verführerisch weihnachtlich.

Obwohl der Punsch vor allem in Amerika regelmäßig auf den Tisch kommt - denn in den USA können die Winter richtig knackig kalt werden -, stammt er eigentlich aus dem fernen, heißen Indien: Der „panch“ war eine Mischung aus Arrak, Zitronensaft, Gewürzen, Zucker und Wasser. Es handelte sich also um fünf Zutaten, und deshalb wurde das Getränk schlicht und einfach „Fünf“ getauft – nichts anderes bedeutet das Hindi-Wort „panch“. Britische Söldner brachten das fernöstliche Heißgetränk im 17. Jahrhundert nach Europa, wo es rasch Anhänger fand und landestypische Noten erhielt, und sich schließlich über den Ozean weiter nach Amerika verbreitete.

Die einfachste Punschvariante ist der Glühwein, der auf den Weihnachts- und Wintermärkten Deutschlands feilgeboten wird, aber in den vergangenen Jahren zunehmend wegen schlechter Qualität in den Verruf kam. Er basiert in der Regel auch nicht auf selbst zusammen gemischten Rezepten und frischen Zutaten, sondern kommt aus der industriellen Produktion, bei der nicht selten mit künstlichen Aromen und einem Übermaß an Zucker hantiert wird. Daher lohnt es sich, den Punsch selbst zuzubereiten. Denn das ist alles andere als schwierig und kann so manchen Winterabend versüßen.

Alleine der Duft des Punsches sorgt für eine besondere Atmosphäre; seine Farbe bezirzt das Auge und macht Lust aufs Probieren. Punsch sollte immer aus Teegläsern getrunken werden - am besten ist es, wenn sie eine metallene Halterung haben, damit man sich bei Genießen nicht die Finger verbrennt.

Blutorangen-Punsch
Alkoholfrei und appetitlich rubinrot ist unser Blutorangen-Punsch: Für ihn werden 200 Milliliter Blutorangen-Saft, 500 Milliliter Apfelsaft und vier Esslöffel Zucker in einem Topf langsam erhitzt. Anschließend einen halben Teelöffel Zimt zufügen, gut umrühren, mit einem Schuss Honig nachsüßen und mit Blutorangenstücken garnieren.

Früchte-Tee-Punsch mit Amaretto
Etwas aufwändiger, aber auch feiner ist der Früchte-Tee-Punsch mit Amaretto. Unser Rezept reicht für sechs durstige und durchgefrorene Winterspaziergänger: Drei säuerliche Äpfel schälen, in Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Ein Teeei voll frischem Roiboos-Tee, zwei Zimtstangen, drei Sternanisblüten, zehn Nelkenköpfe, eine Prise Kardamom und eine Prise Vanillemark mit einem halben Liter kochendem Wasser aufgießen und fünf Minuten ziehen lassen. Das Teeei entfernen, das Getränk durch ein feines Sieb gießen und beiseite stellen. Nun 100 Milliliter Amaretto vorsichtig und unter Rühren heiß werden lassen, zu dem Teesud geben und zum Schluss die Äpfel hinzufügen.

Weihnachtspunsch
Gehaltvoll kommt der Weihnachtspunsch daher, für den 800 Milliliter frisch gepresster Orangensaft, 300 Milliliter trockener Rotwein, 50 Milliliter Aprikosenlikör und 5 Päckchen Vanillezucker erhitzt werden und dann 10 Minuten lang mit zwei Beuteln Glühweingewürz - das gibt es im Supermarkt oder im Bioladen - ziehen dürfen. Mit Zimt abschmecken und je nach Geschmack mit Cocktailkirschen oder Sternfrüchten servieren.

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Erfassung: 30.10.2007
Quelle: kochmix
 
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