Pumpkin-Pie - Thanksgiving das Erntedankfest in Amerika

 
Rezepte, Kochen, Kochbuch, Kochrezepte, TV-Guide usw.

Kategorien für das Kochmagazin:

Kochmagazin: Live Search

Kochmagazin - kochen

Pumpkin-Pie - Thanksgiving das Erntedankfest in Amerika

Erst 1941 legte der US Kongress den vierten Donnerstag im November als Thanksgiving-Feiertag für die Vereinigten Staaten fest. In Kanada dagegen feiert man bereits am zweiten Montag des Oktobers.

Festlich gedeckte Tafel zu ThanksgivingDoch hier wie dort und in Europa ist der Anlass gleich: Man feiert nach der erfolgreichen Erntesaison aus Freude und als Dank an den Schöpfer.

Während das Erntedankfest in Europa stärker kirchlich geprägt ist, ist das amerikanische Thanksgiving ein ausgesprochenes Familienfest. Am liebsten trifft an sich mit der ganzen Verwandtschaft, family reunion ist angesagt, noch mehr als zu Weihnachten.

Neben der Wiedersehensfreude steht die Freude am gemeinsamen Festmahl. Und damit es ein ‚echtes’ Thanksgiving wird, müssen ganz bestimmte Festspeisen aufgetischt werden. Zu einem traditionellen Thanksgiving gehört natürlich zuallererst ein feister Truthahn. Er bestimmt das Bild von Thanksgiving so stark, dass der Tag sogar manchmal als ‚Turkey Day’, als Truthahntag bezeichnet wird.

Der Truthahn thront also – schön goldbraun gebraten und lecker gefüllt - in der Tafelmitte. Er wird begleitet von Kartoffelpüree, gebackenen Süßkartoffeln und einer fruchtigen Cranberry Sauce. Dazu gibt es gebratene Maiskolben und andere Herbstgemüse. Einen cremigen Abschluss bildet der pumpkin pie, ein Kürbiskuchen.

Das ‚erste Thanksgiving’ in der neuen Welt

Als erstes Thanksgivingfest der neuen Welt gilt ein gemeinsames Mahl der europäischen Kolonisten und der Wampanoag Indianer in Plymouth. Denn nicht nur die Europäer, sondern auch zahlreiche indianische Stämme feierten ein herbstliches Dankfest, und das lange bevor die ersten Christen Fuß an Land gesetzt hatten.

Auf der Speisekarte stand auf jeden Fall Wild und Geflügel. Der spätere Gouverneur der Kolonie Plymouth, Edward Winslow, der mit der Mayflower nach Amerika gekommen war, lieferte in seinem „Journal of the Beginning and Proceeding of the English Plantation settled at Plymouth in New England“ (1622) eine etwas ausführlichere Beschreibung des Festmahls. Der Wampanoag-Häuptling Massasoit und seine Begleiter jagten Rehwild, die Siedler schlachteten Geflügel, dazu gab es die Feldfrüchte, vermutlich gehörte Mais dazu, denn den bauten die Wampanoag an.

Klassischer Thanksgiving Pumpkin-Pie

Als Boden (Pumpkin-Pie) bereiten Sie einen gewöhnlichen Mürbeteig zu und drücken ihn in eine Springform (Durchmesser ca. 23 cm), so dass ein etwa fünf Zentimeter hoher Rand entsteht.

Für die Füllung stellt man zunächst ein Kürbispüree her, z. B. aus Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) oder aus Garten-Kürbis (Cucurbita pepo), der in Amerika wegen seines süßen Fleisches Sugar Pie Pumpkin genannt wird.

Halbieren Sie einen Kürbis von rund drei Kilogramm Gewicht, entfernen Sie die Samen und die zähen Fasern und backen Sie die Kürbishälften, mit der Schnittfläche nach unten, bei 175° C etwa 45 bis 60 Minuten (bis sich der Kürbis leicht mit dem Messer schneiden lässt).

Nun das Kürbisfleisch aus der Schale löffeln und im Mixer fein pürieren. Da die Masse recht flüssig ist, muss sie zunächst abgetropft werden, am besten durch ein Mulltuch. Sobald es abgekühlt ist, mischen Sie 425 Gramm Kürbispüree mit drei gründlich verschlagenen Eiern, 110 Gramm braunem Zucker und 120 Millilitern frischer Sahne.

Dieser Brei wird gewürzt mit einem Teelöffel Zimtpulver, jeweils einem halben Teelöffel gemahlenem Ingwer und Salz sowie einem achtel Teelöffel gemahlenen Nelken.

Gießen Sie die Füllung in den vorbereiteten Mürbteig-Boden und backen Sie den Pumpkin Pie etwa eine dreiviertel Stunde auf der untersten Schiene bei 200°C bis die Füllung stockt und der Teig schön gebräunt ist. In der Mitte sollte die Füllung noch feucht aussehen, aber wenn man zwei bis drei Zentimeter vom Rand entfernt einsticht, sollte das Messer sauber bleiben.

Anzeigen zum Artikel:


Weitere Interessante Artikel aus der selben Kategorie: Kochen
» Grütze - Rote Grütze das Dessert aus dem hohen Norden
» Tsatsiki - Dip mit Joghurt und Knoblauch
» Leinöl, Kaltgepresst und Bioqualität rund um Gesund
» Molekulare Küche - kochen der Zukunft ?
» Was koche ich heute ?

Kategorie: kochen
Hits: 6634 mal gelesen
Erfassung: 04.10.2008
Quelle: kochmix
 
nach oben


Copyright © Pixel Trader Ltd. 2005 2006 2007 All rights reserved.