Prinzenrolle der Doppel Keks Genuss

 
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Prinzenrolle der Doppel Keks Genuss

Was Bahlsens Leibniz-Butterkeks für Deutschland, ist die Prinzenrolle für Belgien. Wie der Deutsche Herrman Bahlsen importierte auch der belgische Bäckermeister Edouard de Beukelaer die Cakes-Idee aus England.

Prinzenrolle der Doppel Keks GenussDoch de Beukelaer gründete seine erste Keksfabrik schon einige Jahre vor dem Deutschen, nämlich im Jahre 1870. Und er startete nicht mit einem einfachen, sondern mit einem Doppelkeks, den wir heute unter dem Namen Prinzenrolle kennen.

Ursprünglich nannte sich der neuartige Keks „Le Petit Prince fourré“, der kleine gefüllte Prinz.  Denn de Beukelaer wollte seine Erfindung dem belgischen Thronfolger Prinz Leopold II. widmen. Dieser hatte eine Vorliebe für Schokolade. Und die Prinzenrolle machte es möglich, sich ganz dem Schokoladengenuss hinzugeben, ohne sich die Finger zu beschmutzen.

Charakteristisch für den Leibniz-Keks sind seine 52 Zähne und seine eckige Form. Der Doppelkeks von de Beukelaer dagegen ist rund, misst 65 mm im Durchmesser, und besitzt mit 28 Ecken pro Keks sogar noch 4 Zacken mehr. Was den Doppelkeks aber wirklich vom Butterkeks unterscheidet, liegt zwischen den Keksen: die Füllung.

Die Dreierkombination Keks-Schokolade-Keks ist einen Zentimeter dick und wird je nach Geschmack ganz unterschiedlich verspeist. Die einen durchtrennen mit einem herzhaften Biss alle drei Schichten und markieren ihren Platz mit einem Krümelkreis, die anderen knabbern sich Zacken für Zacken kreisförmig zur Schokolade vor. Wieder andere versuchen, die Kekse möglichst bruchfrei zu trennen um so den Genuss quasi zu verdoppeln.

Einige wärmen dazu den Doppelkeks zwischen den Handflächen um ihn dann, wenn die Schokolade weich genug ist, sozusagen "auseinanderzuschrauben" Andere benutzen ihre Schneidezähne als Hebel, Dann gibt es noch diejenigen, die den Doppelkeks Schickt für Schicht verspeisen.   Jeder bevorzugt eben eine andere Technik, die sich vielleicht im Laufe der Zeit auch mal ändern kann.

Die Rezeptur von Keks und Füllung haben sich nur unwesentlich geändert. Wenn es Varianten gab, dann waren sie immer auf den augenblicklichen Zeitgeschmack abgestimmt. Zeitweise konnte man den Keks mit Erdbeer-Quark- oder auch mit Vanillefüllung kaufen.

Mal wurde mehr Creme gewünscht, mal musste der Keks etwas knuspriger werden. Heute gibt es die Prinzenrolle in den Varianten Kakao, Haselnuss und Mehrkorn. Auch die kleineren Prinzen-Taler erfreuen sich großer Beliebtheit.

In Deutschland gibt es den Klassiker immerhin seit über 50 Jahren. 1955 baute der Sohn des Firmengründers de Beukelaer in Kempen am Niederrhein seine flämische Keksfabrik, in der heute jedes Jahr rund 60 Tonnen Prinzenrolle produziert werden.

Der Erfolg hat dazu geführt, dass fast jeder Discounter seine eigene Doppelkeks-Marke nach dem Vorbild der Prinzenrolle im Programm führt. Einige dieser Handelsmarken werden sogar in der gleichen Fabrik hergestellt wie das Original. Branchenkenner schätzen, dass Griesson-de Beukelaer (wie das Unternehmen seit der Fusion 1999 heißt) mindestens ein Drittel des Umsatzes mit Handelsmarken macht.

Allerdings ist die Prinzenrolle die Premium-Marke des Unternehmens. Unternehmenssprecher betonen immer wieder, dass die Handelsmarken eine teilweise vollkommen andere Rezeptur besitzen und mit der Original Prinzenrolle nicht zu vergleichen seien.

Aber natürlich hält Sie niemand davon ab, trotzdem Ihre persönliche Hitparade der Doppelkekse aufzustellen und das Original mit den Handelsmarken zu vergleichen. Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass zumindest beim Original jeder Doppelkeks mit rund 114 Kcal zu Buche schlägt.

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Erfassung: 19.06.2007
Quelle: Kochmix
 
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