Preiswerte Kartoffelgerichte zum selber machen

 
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Preiswerte Kartoffelgerichte zum selber machen

In früheren Jahrhunderten trug die Kartoffel erheblich dazu bei, dass die Menschen Krisen und Hungersnöte besser überstanden.

Kartoffeln mit RosmarinDenn die Erdfrucht kann problemlos ideal gelagert und verarbeitet werden und sorgt zudem für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, ohne den Körper zu belasten. Heute ist die Kartoffel Basis für etliche traditionelle wie auch moderne Leibgerichte, und unzählige davon können ohne teure Kosten zu Hause nachgekocht werden.

Obwohl es kein Kunststück ist, Kartoffeln zu kochen, sind bei einigen Kartoffelrezepten ein paar Regeln zu beachten, damit sie auch gelingen – berühmtestes Beispiel: Bratkartoffeln. Doch wer sich mit dem Erdapfel und seinen Eigenheiten auseinander setzt, kann jeden Tag ein anderes, eigenständiges Kartoffelgericht auf den Tisch zaubern, ohne dass Langeweile aufkommt. Großer Vorteil der Knollen: Sie sind über Wochen und Monate haltbar, sehr preiswert und lassen sich auch in Resten weiter verarbeiten.

Eine zünftige Portion Bratkartoffeln hält Leib und Seele zusammen. Damit die krossen Scheibchen nicht in der Pfanne zusammen fallen oder schwammig bleiben, müssen für Bratkartoffeln immer gekochte, erkaltete Kartoffeln vom Vortag verwendet werden.

Eine gute Planung spart daher Mühen und Kosten: So können an einem Tag Pellkartoffeln mit Kräuterquark oder Heringsfilet aus der Dose zubereitet und die Reste davon am nächsten Tag für die Bratkartoffeln eingesetzt werden. Nimmt man hingegen frisch gekochte Kartoffeln zum Braten, saugen sie lediglich das Fett auf und werden nicht knusprig – manchmal fallen sie sogar auseinander.

Für die echten Bratkartoffeln also die geschälten Pellkartoffeln vom Vortag in Scheiben schneiden, in einer beschichteten Pfanne drei Esslöffel Öl heiß werden lassen und die Scheibchen bei mittlerer Hitze langsam kross braten, dabei mehrmals vorsichtig mit einem Pfannenheber wenden. Zum Schluss salzen und pfeffern.

Die Bratkartoffeln können nach Belieben mit Schinken- oder Speckwürfeln und klein geschnittenen Zwiebeln ergänzt werden. Auch Möhren und Lauch passen gut zu Bratkartoffeln, sollten jedoch separat gedünstet und erst gegen Ende der Garzeit zu den Kartoffeln gegeben werden. Als Beilage empfehlen sich ein Spiegelei, ein grüner Salat oder Rührei mit Schnittlauch.

Ein Kartoffelauflauf mit Schinken ist ebenfalls ein preiswertes Hauptgericht und erspart das Vorkochen der Erdäpfel – stattdessen werden sie geschält, in dünne Scheiben geschnitten, abwechselnd mit dem gewürfelten Schinken (wahlweise gekocht oder roh) in eine Auflaufform geschichtet, mit einer Mischung aus Sahne, Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss übergossen, mit geriebenem Gouda bestreut und im Ofen bei 200 Grad 45 Minuten lang gebacken.

Auch hier darf variiert werden – zum Beispiel gibt man einige Tomatenscheiben dazu und tauscht den Gouda durch Mozzarella aus. Oder aber es werden blanchierte Wirsingblätter und dünne Apfelscheibchen zwischen die einzelnen Kartoffelschichten gelegt.

Nach Süden und Sonne duften Rosmarinkartoffeln: Vorgekochte Kartoffeln in Spalten schneiden und in einer Pfanne anrösten, dabei mit frischem oder getrocknetem Rosmarin bestreuen.

Alternativ können die Spalten auch auf rohen, ungeschälten Kartoffeln basieren, müssen dann aber auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech im 200 Grad heißen Ofen garen – je nach Dicke der Spalten 30 bis 45 Minuten lang. Dazu passen ein bunter Salat und ein Crème-fraîche-Dipp.

Oder darf es deftige Hausmannskost sein? Wer es bodenständiger liebt, kann sich aus mehlig gekochten Kartoffeln durch die Zugabe von Milch und mit Hilfe eines Stampfers ein sahniges Kartoffelpüree machen und dazu grobe Bratwurst und Rotkraut (gibt’s preiswert im Glas oder in der Dose) reichen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 07.11.2008
Quelle: kochmix
 
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