Philippinische Küche - ein Potpourri der Geschmackseinflüsse

 
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Philippinische Küche - ein Potpourri der Geschmackseinflüsse

Was vereint die Philippinen und Spanien? Viele kulinarische Gemeinsamkeiten. Der philippinischen Küche sind die Einflüsse aus verschiedenen Ländern wie China, Malaysia, Indien, Japan oder sogar Amerika anzumerken, doch einen besonders prägenden Einfluss hat die spanische Küche hinterlassen.

Philippinische Küche - Ein tradionelles Gericht: kilawin tanigueNach der Jahrhunderte andauernden spanischen Kolonialherrschaft über die Filipinos, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts endete, ist das kein Wunder. So sind auf den Philippinen auch heute noch die berühmten, spanischen Teigtaschen – die Ensaymadas – ein beliebter Snack.

Ohne Reis und Kokosmilch kann man nicht kochen

Wie in allen anderen asiatischen Küchen ist Reis der Hauptbestandteil einer jeden Mahlzeit. Dazu gibt es Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch. Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Küchen ist bei den Filipinos nicht nur Rind- oder Geflügelfleisch, sondern auch Schweinefleisch sehr beliebt.

Sogar ein gegrilltes Spanferkel – das Lechon – findet sich auf philippinischen Speisekarten und das Nationalgericht der Filipinos – das Adobo – vereint Geflügel- und Schweinefleisch, sowie Fisch, Gemüse und verschiedene Gewürze in sich.

Unverzichtbar in der philippinischen Küche ist neben dem Reis die Kokosmilch, die zahlreichen Speisen ein ganz typisches Aroma verleiht. Ginataan, ein Mix aus Geflügel, Meeresfrüchten, Gemüse und verschiedenen Gewürzen ist ohne Kokosmilch nicht denkbar.

Schärfe für europäische Gaumen, gepaart mit Süße

 Die philippinische Küche ist, bis auf wenige Ausnahmen, auch für unsere Mägen sehr bekömmlich. Es wird zwar gerne und gut mit Chili und weiteren Gewürzen gekocht, doch die Filipinos mögen es nicht allzu scharf – im Gegenteil.

Statt atemberaubender Schärfe treffen Sie auf unerwartete Süße und das nicht nur bei den Desserts. Auch die Hauptgerichte werden üppig gezuckert und die Tatsache, dass das Wasser als Hauptgetränk zunehmend von Softdrinks verdrängt wird, kann diesen Trend noch verstärken.

Die philippinischen Tischsitten haben sich den europäischen angepasst, was sicher auch dem Einfluss der Spanier zu verdanken ist. Nur noch selten wird, wie es früher Tradition war, mit den Fingern gegessen, stattdessen kommen Gabel und Löffel zum Einsatz.

Möchten Sie die philippinische Küche dennoch traditionell genießen, so formen Sie mit den Händen eine kleine Reiskugel, in deren Mitte sich die weiteren Zutaten der Speise befinden sollten. Das erfordert etwas Geschick und wird anfangs sicherlich Lacherfolge und bekleckerte Kleidung mit sich bringen.

Balut: Tierische Potenzmahlzeit, mit Vorsicht zu genießen

Eines der wenigen Gerichte, das den Einheimischen vorbehalten bleiben sollte, ist das Balut. Bei diesem sehr speziellen, und bei den Filipinos sehr beliebten, Gericht handelt es sich um ein in angebrütetem Zustand gekochtes Entenei, das angeblich eine positive Wirkung auf die Manneskraft haben soll.

Selbst experimentierfreudigen Touristen wird aus verschiedenen Gründen vom Verzehr dieses landestypischen Snacks abgeraten, wobei der Verzicht angesichts der weiteren philippinischen Köstlichkeiten nicht besonders schwer fallen dürfte.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 07.06.2009
Quelle: kochmix
 
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