Paprika - Paprikaschoten geben dem Essen die Farbe

 
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Paprika - Paprikaschoten geben dem Essen die Farbe

Was wäre ein mexikanisches Essen ohne Paprika? Was ein chinesisches Fleischgericht? Was eine Gemüsepizza oder ein ungarisches Gulasch? Nur das halbe kulinarische Vergnügen.

Paprika - Paprikaschoten geben dem Essen die FarbePaprika spielt vor allem in der internationalen Küche eine gewichtige Rolle; die deutsche Hausfrau bereitet sie aber auch gerne gefüllt mit würzigem Hackfleisch zu.

Immer öfter wandern Paprikaschnitze aber auch auf den Rohkostteller, denn sie schmecken angenehm süß, sind reich an Vitamin C und haben kaum Kalorien.

Gemüsepaprika sind in drei Farben erhältlich: Gelb, Rot und Grün. Während die grüne Paprika eher herb und leicht bitter schmeckt, zeichnen sich die gelben Paprikaschoten durch eine angenehme Milde und die rote Paprika durch eine verblüffende Süße aus.

Das liegt an den verschiedenen Reifestufen: Rote Paprika hat am meisten südliche Sonne abbekommen. Paprika sind temperaturempfindlich; sie mögen weder extreme Hitze beim Zubereiten noch winterliche Kälte. Deshalb sollten sie nur dann im Kühlschrank gelagert werden, wenn das Gemüsefach eine Temperatur von über 8 Grad garantiert. Ansonsten muss damit gerechnet werden, dass Kälteschäden entstehen und der Geschmack leidet.

Ebenso bedächtig müssen ihre Nachbarn ausgewählt werden: Obst und Gemüse, das nachreift – zum Beispiel Tomaten oder Äpfel – sondert einen Stoff ab, der Paprika schneller altern lässt. Da Paprika fast immer beim Anbau behandelt wird, sollte die Schale vor jeder Zubereitung zudem heiß abgewaschen werden.

Beim Kauf ist ein gründlicher Blick die halbe Miete: Die bunte, dicke Schale der Gemüsepaprika darf keinerlei Flecken oder Schäden aufweisen und darf unter den Fingern nicht nachgeben. Fühlen die Paprika sich hingegen labberig an oder befindet sich in den Plastikverpackungen gar Feuchtigkeit, haben sie keine gute Qualität.

Roh (Rohkost)ist Paprika am gesündesten: Die Schoten enthalten eine üppige Menge an Vitamin C und A, Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen und gelten als durchblutungsfördernd und krebsvorbeugend. Die großen Gemüsepaprika weisen auch so gut wie keine Schärfe auf – höchstens die Schale bereitet manchen Menschen beim Verdauen Schwierigkeiten.

Wenn man die Paprika bei starker Hitze zehn Minuten auf ein Backblech legt, lässt sich die Schale anschließend jedoch problemlos abziehen. Danach können sie weiter verarbeitet werden.

Gemüsepaprika schmecken toll in einem frischen griechischen Salat mit Schafskäse, Gurken- und Tomatenstücken. Ebenso kann eine Pasta-Tomatensoße damit bereichert werden. Statt Bohnen können auch klein geschnittene Paprika die Gemüseeinlage für ein Chili von Carne darstellen – allerdings sollten sie erst zehn Minuten vor Ende der Garzeit dazugegeben werden, damit sie nicht zu weich werden.

Paprika-Gemüsebeilage
Kinderleicht ist die Zubereitung einer sahnigen Paprika-Gemüsebeilage: Rote und gelbe Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl andünsten und dann mit 125 Milliliter Gemüsebrühe aufgießen. Zehn Minuten schmoren lassen, dann nach Belieben Sahne und Creme fraiche dazu geben, kräftig salzen und pfeffern, mit Knoblauch würzen und mit getrockneten provenzalischen Kräutern abschmecken – passt zu gebratenem Huhn, Grillfleisch, Fisch, Reis und Nudeln.

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Kategorie: gemuese
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Erfassung: 25.03.2008
Quelle: kochmix
 
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