Pangasius Filet - Ein Fisch für Ernährungsbewusste

 
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Pangasius Filet - Ein Fisch für Ernährungsbewusste

Immer wieder erobern bislang unbekannte, aber wohlklingend exotische Namen die europäischen Speisekarten – Pangasius ist einer davon.

Pangasius mit GemüseEr hat in den vergangenen Jahren eine beispiellose Karriere hingelegt. Der Pangasius ist ein Fisch und kommt hierzulande vor allem als Filet auf den Tisch. Er fügt sich ideal in die gesundheitsbewusste Ernährung ein, da er sich bestens mit Gemüse, Pasta und leichten Kartoffelbeilagen kombinieren lässt.

Außerdem punktet er durch seine Preisgestaltung: Da Pangasius schnell wächst und sich problemlos züchten lässt, bleiben auch die Ausgaben für die leckeren, fettarmen Filets in familienfreundlichen Grenzen. Lediglich die Ökobilanz sorgt bei Umweltschützern für Sorgenfalten: Der Fisch wird vorwiegend aus Vietnam nach Europa exportiert.

Wirklich attraktiv ist der Pangasius nicht – daran kann auch sein exotischer Name nichts ändern. Der Seefisch gliedert sich in die Familie der Schlankwelse ein, verfügt also über die welscharakteristischen Bartfäden an Ober- und Unterkiefer und einen breiten, flachen Kopf.

Zwei Sorten werden in Asien gefangen und an unterschiedliche Abnehmer verkauft: Die Einheimischen bevorzugen den fettreicheren Pangasius bocourti, während der kalorienärmere und magere Pangasius hypophtalamus nach Europa verkauft wird. Der Pangasius wird bei guten Bedingungen bis zu anderthalb Meter lang. Außerdem wächst er in der kontrollierten Zucht sehr rasch, weshalb der Export-Fisch meistens ausschließlich in künstlichen Aquakulturen im fernen Asien gedeiht.

In seiner natürlichen Umgebung findet man den Pangasius zahlreich im Mekong Delta Süd-Vietnams. Pangasius-Fleisch ist sehr saftig und hat eine angenehme Bissfestigkeit; gleichzeitig ist der Geschmack des Fisches eher neutral – das macht ihn zu einem Allrounder für zahlreiche unterschiedliche Zubereitungsvarianten. Pangasius-Filet kann gedünstet, gebraten oder pochiert werden und gelingt auch Anfängern.

Pangasius-Gemüsepfanne mit Nudeln

Ein unkompliziertes Einsteiger-Gericht basiert auf frischem Pangasius und Hartweizen-Bandnudeln: 250 Gramm Pangasius-Filet in Stücke schneiden und dabei von eventuellen Grätenresten befreien. Zwei Knoblauchzehen schälen, in winzige Würfel schneiden und in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten – bitte nicht braten, sonst wird der Geschmack bitter. Reichlich gesalzenes Nudelwasser aufstellen.

Nun die Filetstücke zum Knoblauch geben und binnen weniger Minuten rundherum anbraten. Währenddessen 500 Gramm weiße Bandnudeln im sprudelnd kochenden Wasser nach Packungsanweisung garen. Zwei Lauchzwiebeln waschen, putzen, in Ringe schneiden und zusammen mit einer Handvoll geviertelten, süßen Cocktailtomaten zum angebratenen Pangasius geben.

Rasch mit Salz, Pfeffer, Thymian und Basilikum würzen, dabei etwas Nudelwasser dazu gießen und mit Sahne verlängern, so dass eine sämige Soße entsteht. Die Bandnudeln gründlich abgießen und sofort unter die Fisch-Gemüsepfanne heben.

Pangasius mit Dill-Zitronen-Soße

Wer es lieber klassisch mag, sollte die Version mit einer Dill-Zitronen-Soße probieren und dazu Kartoffeln reichen: 500 Gramm Pangasius-Filet mit Zitrone beträufeln, mit Salz bestreuen und zugedeckt eine Stunde lang in den Kühlschrank stellen.

Für die Soße eine Zwiebel fein würfeln, in Olivenöl sanft glasig dünsten und mit dem Saft einer Zitrone aufgießen. Einen 200-Gramm-Becher Creme fraiche unterheben, ein Schuss trockenen Weißwein dazu gießen und rühren, bis eine homogene Soße entstanden ist. Mit frisch geriebenem Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Derweil die Pangasius-Filets mit Mehl bestäuben und in Butterschmalz goldbraun backen. Einen Bund Dill waschen, klein schneiden und zusammen mit einem guten Stück eisgekühlter, in Flöckchen zerteilter Butter kurz vor dem Servieren unter die Zitronensoße schlagen.

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Kategorie: kochen
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Erfassung: 05.09.2008
Quelle: kochmix
 
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