Pampelmuse - Die Pampelmuse ist keine Grapefruit!

 
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Pampelmuse - Die Pampelmuse ist keine Grapefruit!

Sie dachten, Pampelmuse (Citrus maxima) ist nur eine andere Bezeichnung für Grapefruit? Falsch gedacht. Die Pampelmuse ist eine eigene Art und birgt damit auch ihre ganz eigenen Vorzüge.

Pampelmuse - Die Pampelmuse ist keine Grapefruit!Den wissenschaftlichen Namen „Citrus Maxima“ hat sie sich wahrlich verdient: Die Pampelmuse ist die größte aller Zitrusfrüchte und beeindruckt mit einer dicken, fleischigen Schale – an ihr kann man auch den Hauptunterschied zur dünnhäutigeren Grapefruit festmachen.

Ein genaues Hinsehen lohnt sich: In Supermärkten werden Grapefruits oft fälschlich als Pampelmusen bezeichnet. Gehen Sie daher lieber zu einem Obsthändler Ihres Vertrauens, wenn Sie eine echte Pampelmuse kosten wollen.

Einen stolzen Durchmesser von bis zu 25 Zentimeter können die dicken, schweren Pampelmusen erreichen. Ihre Schalenfarbe changiert je nach Herkunft und Reife zwischen Hellgelb, Grüngelb und Gelborange. Ihr wichtigstes Kennzeichen ist ihre dicke, im Innern schneeweiße bis grünliche Schale, die sich sehr leicht mit den Fingern lösen lässt – ebenso wie die einzelnen Fruchtsegmente, für die es nur selten ein Messer bedarf, um sie voneinander zu trennen.

Obwohl das Fruchtfleisch auf den ersten Blick eher trocken wirkt, entfaltet es im Mund eine ungeahnte Saftigkeit und ein für manche Menschen gewöhnungsbedürftiges Aroma: Pampelmusen schmecken süß, säuerlich und bitter zugleich – und eindeutig nach Zitrusfrucht und Süden.

Der dezente bittere Beigeschmack lässt sich reduzieren, indem man sämtliche Reste der weißen Schalenfasern von den Fruchtsegmenten wegschneidet. Pampelmusen können unbedenklich geschlemmt werden – auch im Zuge einer Diät: Sie haben wenig Kalorien, sind aber reich an Mineralstoffen und Vitamin C. Etwas höher wird die Kalorienbilanz, wenn man das Fruchtfleisch, wie es manche Pampelmusen-Genießer zu pflegen tun, dünn mit Zucker bestreut.

Ursprünglich kommt die Pampelmuse aus  Malaysia und Thailand und ist damit eine echte Tropenfrucht. In Deutschland landen allerdings meistens Exemplare in den Obstauslagen, die in Israel angebaut werden: die Sorten „Goliath“ und „Chandler“. In Spezialitätengeschäften findet man mit etwas Glück aber auch die tropischen Sorten, die teilweise in ihrem Aussehen eher an eine große Birne erinnern.

Pampelmusen mögen es süß. Deshalb lässt sich ihr Geschmack gut mit Zucker, Ahornsirup und Honig intensivieren – vor allem dann, wenn die Pampelmuse einem Obstsalat den nötigen exotischen Kick verleihen soll.

Hier ist es ratsam, der Citrus Maxima eine Alleinstellung zu gewähren. Mit ihren kleineren Kollegen, den Orangen, Mandarinen oder Clementinen, harmoniert sie weniger gut und verliert im Zusammenspiel mit süßeren Zitrusfrüchten an Eigenständigkeit und Reiz. Besser ist es, das Pampelmusenfleisch mit Äpfel, Birnen oder Trauben zu kombinieren.

Köstlich ist auch ein Endiviensalat oder Eissalat mit einem Dressing, dem einige Löffel gesüßten Pampelmusensaft beigegeben wurden und der mit Walnussstückchen garniert wird.

Eine Zitrusbowle mit Pampelmuse ist herrlich erfrischend an heißen Sommertagen; ebenso können Cocktails auf Fruchtbasis von der Pampelmuse nur profitieren – wichtig ist bei all diesen Rezepten jedoch, dass die säuerliche Note der Südfrucht ihren süßen Gegenpart erhält.

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Kategorie: ratgeber
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Erfassung: 19.02.2008
Quelle: kochmix
 
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