Osterzeit - der Osterhase lässt die Kassen klingeln

 
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Osterzeit - der Osterhase lässt die Kassen klingeln

Kaum werden am Jahresanfang die letzten Weihnachtsmänner aus den Regalen geräumt, steht das nächste schokoladige, vom Einzelhandel sehnsüchtig erwartete, festliche Großereignis ins Haus: Ostern.

Osterzeit: Schokoladen OsterhasenDas christliche Fest der Kreuzigung und Auferstehung Jesu ist heute häufig kaum noch zu erkennen: Niedliche Schoko-Osterhasen hoppeln, mal schmunzelnd, mal mit Glöckchen verziert, in die Regale. Ihnen nach kullern bunt verpackte Ostereier aus Schokolade, Nougat oder Fondant, gefüllt mit Krokant, Marzipan oder Hochprozentigem. Keine Frage – ebenso wie das Weihnachtsfest ist auch das Osterfest kommerziell durchdrungen.

Vom Weihnachtsmann behaupten böse Zungen gar, dass seine Erfindung auf den Hersteller eines koffeinhaltigen Erfrischungsgetränks zurückzuführen ist – dem ist übrigens nicht so. Und was ist mit dem Osterhasen? Ist er womöglich auch nur eine raffinierte Strategie des Einzelhandels? Keine Sorge – der Osterhase stammt Überlieferungen zufolge aus einer Zeit, in der an Marketing im heutigen Sinne noch nicht zu denken war.

Hase gut, alles gut

Seit dem 17. Jahrhundert lassen Eltern ihre Kinder glauben, dass der Osterhase die bunten Eier versteckt. Was genau den Ausschlag für den Osterhasen gab, lässt sich heute kaum mehr nachvollziehen.

Einige vermuten, dass es am Verhalten der Hasen lag, die zu Beginn des Frühjahrs die Nähe der Menschen suchten. Zwar taten sie dies im Rahmen ihrer Nahrungssuche und nicht, um Ostereier zu verstecken – aber vor wild in die Welt gesetzten Gerüchten ist selbst der Osterhase nicht sicher.

Andere gehen davon aus, dass ein außer Form geratenes Osterbrot die Menschen auf den Hasen brachte. Das geplante Lamm sah aus wie ein Hase und der Rest ist Ostergeschichte. Woher der Osterhase auch immer stammt – auf eine lange Tradition kann er zurückschauen, so viel ist gewiss.

Die Ostereier sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Sie waren, wenngleich nicht ganz so farbenfroh wie heute, seit dem Mittelalter ein Teil des Zinses in Naturalien, den die Bauern im Frühjahr für die Nutzung ihres Hofes an die Grundherren entrichten mussten. Außerdem sind sie ein vielen Kulturen ein Fruchtbarkeitssymbol, das das Wiedererwachen der Lebenskraft nach dem tödlich-kalten Winter darstellt.

Osterküken, Osterfeuer: Osterbräuche – nur für Hasen?

In anderen Ländern wird dem Osterhasen nicht so viel Platz eingeräumt wie in Deutschland. In Schweden obliegt die Verteilung der Ostereier dem Osterküken, in Frankreich werden die bunten Eier angeblich gar vom Glockengeläut mitgebracht, welches zuvor den Papst in Rom besucht hat.

Zur ostereierfreien Zone wird der Ort des Osterfeuers erklärt. Bei diesem weit verbreiteten Brauch keltischen Ursprungs, der vor allem in ländlichen Regionen Tradition hat, werden in der Nacht zum Ostersonntag große Lagerfeuer entzündet. Die Osterfeuer sollen den Winter, sowie unliebsame Gesellen wie Geister oder Hexen vertreiben. Nicht vertrieben werden soll dabei der Osterhase, nur wird der sich an der Feuerstelle nicht freiwillig blicken lassen…

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Kategorie: lifestyle
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Erfassung: 26.02.2010
Quelle: kochmix
 
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