Ostern - Ein Osterlämmchen zum Backen

 
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Ostern - Ein Osterlämmchen zum Backen

Keine Bange - für dieses Osterlämmchen muss kein Tier getötet werden. Denn das klassische Osterlamm liegt nicht in den Vitrinen einer Fleischerei, sondern in den Schaufenstern der Bäckereien. Es sieht nicht nur süß aus, sondern schmeckt auch süß.

Ostern - Ein Osterlämmchen zum BackenDie leckere Backware hat ihren Ursprung in der christlichen Fastenzeit: Denn während der Fastenwochen durfte man nicht nur kein Fleisch und keinen Wein, sondern auch keine Eier essen. Deshalb bewahrte man sie auf und verarbeitete sie kurz vor Ostern zu köstlichem Festtagsgebäck. In fast jedem Haushalt gab es früher eine Osterlämmchen-Backform. Wir zeigen Ihnen ein Rezept, das Ihnen garantiert gelingen wird.

Rührteig fürs Osterlamm

Wenn die Zutaten Zimmertemperatur haben, verquirlen Sie zunächst die Marzipanrohmasse und die beiden Eier mit dem Handrührgerät zu einer schaumigen Masse. Nun schneiden Sie die Butter in kleine, weiche Flöckchen schneiden und verarbeiten sie zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz und dem Bittermandelöl zu einem geschmeidigen Rührteig. Anschließend das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen und während des Rührens nach und nach unter den Teig sieben.

Damit das süße Osterlämmchen sich ohne Verletzungen aus seiner Form lösen lässt, sollten Sie sie sorgfältig mit weicher Butter einfetten. Dazu nehmen Sie man am besten ein Stück Küchenpapier oder einen dicken Backpinsel und lassen die Butter vorher in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze flüssig werden.

Geben Sie Teig in die Osterlammform und glätten Sie die Oberfläche mit einem Teigschaber. Das Osterlämmchen muss nun bei 175 Grad Celsius – denken Sie daran, den Ofen rechtzeitig vorzuheizen – eine dreiviertel Stunde lang backen. Ein prüfender Blick zehn Minuten vor Ende der Backzeit schadet nicht: Je nach Höhe der Form kann es sein, dass die Oberfläche zu dunkel wird. In diesem Falle decken Sie das Osterlämmchen einfach mit einem Stück Alufolie ab.

Nach dem Backen kommt der spannendste Moment: Das Osterlämmchen muss aus seiner Backform befreit werden und darf anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen. Dann können Sie es nach Lust und Laune verzieren - zum Beispiel mit einer dicken Fellschicht aus Puderzucker oder aber mit einem süßen Guss aus gesiebtem Puderzucker, etwas Zitronensaft und Speisefarbe.

Dass man den Teig ausgerechnet in einer Lammform backt, beruht auf der christlichen Symbolik: Das junge, wehrlose Schaf galt als Sinnbild für die unschuldige Hingabe Jesu’ und sein Sterben am Kreuz. Bereits Gründonnerstag bereitete man das Osterlämmchen zu – gegessen wurde es allerdings am Morgen des Ostersonntags.

Eine Stunde vor der eigentlichen Zubereitung müssen sämtliche Zutaten eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhen, damit sich der Teig beim Backen optimal verhält: 100 Gramm Marzipanrohmasse, zwei Eier, 75 Gramm Butter, 50 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz, fünf Tropfen Bittermandelöl, 80 Gramm Mehl, 20 Gramm Mondamin und ein halbes Päckchen Backpulver.

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Kategorie: saisonales
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Erfassung: 04.02.2008
Quelle: kochmix
 
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