Olivenöl extra vergine und nativ die Mittelmeer Diät mit Olivenöl

 
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Olivenöl extra vergine und nativ die Mittelmeer Diät mit Olivenöl

Im Alten Testament fordert Gott von Moses „reines Öl aus zerstoßenen Oliven für die Leuchter“ (3. Moses 24).

Olivenöl extra vergine und nativ die Mittelmeer Diät mit olivenölDie alten Griechen zu Homers und Sokrates‘ Zeiten rieben sich mit ihm ein, um ihre Haut zu pflegen, schätzten es zum Essen und in der Öllampe. In der Levante handelte man damit. Die alten Römer zu Cäsars Lebzeiten genossen es genauso wie die heutigen Römer. Die Rede ist vom fettigen Extrakt aus den Früchten des Ölbaums: dem Olivenöl.

Archäologische Funde versteinerter Blätter belegen, dass es den Olivenbaum bereits vor mehreren zehntausend Jahren gab, rund 4500 Jahre alte Inschriften auf Kreta sind die frühesten bekannten schriftlichen Zeugnisse von Olivenöl

Das Öl changiert in der Farbe von zart gelbgrün über goldgelb bis grüngolden, je nach Anteil von Carotin und Chlorophyll, und ist dank seines hohen Gehalts an einfach ungesättigten Fettsäuren und seiner Hitzestabilität aus der modernen Küche kaum noch wegzudenken. Doch auch seine kosmetischen Qualitäten wurden seit jeher geschätzt, und in den vergangenen Jahren hat man zahlreiche für die Gesundheit förderliche Aspekte des Baumöls wieder zu schätzen gelernt.

Als man forschte, weshalb in den Anrainerstaaten der Mittelmeerwelt verschiedene Erkrankungen wie etwa Herzinfarkt relativ selten sind, geriet das Olivenöl unter gesundheitlichen Aspekten wieder in den Blickpunkt - als ein wesentlicher Bestandteil der so genannten Mittelmeerdiät.

Sein hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren (55 bis 85 % Ölsäure) und Vitaminen soll Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt einfach ungesättigte Fettsäuren auch im Zusammenhang mit dem Cholesterinspiegel: sie sollen neutral oder sogar leicht senkend wirken.

Kulinarische Qualitäten
Fruchtig-olivig, leicht bitter und mit kratziger Nachschärfe darf ein hervorragendes Olivenöl schmecken – auch wenn gerade die bitteren und kratzigen Aromen, die gerade bei der höchsten Ölqualität „nativ extra“ vorkommen, in Deutschland nicht unbedingt geschätzt werden.

Ob mild oder würzig: das leicht verdauliche Olivenöl verleiht Speisen einen einzigartigen Geschmack und verträgt sich hervorragend mit kräftigen Kräutern und Gewürzen. Knoblauch und Zwiebeln, Rosmarin und Thymian harmonieren prächtig mit dem Olivenaroma des gesunden Öls, das z.B. als Bratfett Fisch und Fleisch eine besondere Würze verleiht.

Wer seinen Geschmack liebt, genießt das fruchtige Öl wie die Italiener „aglio olio“, also nur mit leicht angebratenem Knoblauch vermischt und als Sauce über Spaghetti gegossen. Apicius, der im 3. oder 4. Jh. n. Chr. lebte, erwähnt in seinem Kochbuch als Leckerei gebackene Pfirsiche – mit Olivenöl, natürlich, und auch Saubohnenpürree würzt er mit dem flüssigen Gold.

Köstlich ist auch ein griechischer Salat, der mit reichlich frischem Olivenöl ganz ohne Gewürze auskommt: Bunte Gemüsepaprika, Tomaten, Zwiebeln und Gurken einfach in Streifen oder Stücke schneiden und großzügig in Öl ein bis zwei Stunden ziehen lassen – fertig ist ein aromatisches, gesundes Mittagessen für die heiße Jahreszeit. Wer mag, kann natürlich noch etwas Zitrone oder Essig als Säurespender zugeben, aber das ist eigentlich nicht nötig.

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Erfassung: 04.04.2007
Quelle: Kochmix
 
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